Ertüchtigung und Verbreiterung der Niddabrücke/Ersatzbrücke für Fußgänger und Radfahrer
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Thema Fahrradfahren verfolgenInhalt
Anregung an den Magistrat vom 22.10.2018, OM 3779 entstanden aus Vorlage: OF 158/14 vom 07.10.2018
Betreff: Ertüchtigung und Verbreiterung der Niddabrücke/Ersatzbrücke für Fußgänger und Radfahrer Der Magistrat wird aufgefordert, für den Zeitraum der Sperrung der Niddabrücke in Harheim für Fußgänger und Radfahrer eine Ersatzbrücke oder einen Steg über die Nidda errichten zu lassen. Der Ortsbeirat schlägt die Zuhilfenahme des Technischen Hilfswerks (THW) vor.
Begründung: Die Deutsche Bahn hat den Ortsbeirat informiert, dass für den Ausbau der Bahnlinie eine Ertüchtigung und Verbreiterung der Niddabrücke erforderlich ist und diese deswegen für etwa drei Monate vollständig für Kraftfahrzeug-, Bus-, Radverkehr und Fußgänger gesperrt wird. Der Niddaradweg von Bad Vilbel bis Eschersheim ist an dieser Stelle ebenso unterbrochen und betroffen. Für den Kfz-Verkehr ergibt sich keine Änderung, die Brücke ist ohnehin für den Kfz-Verkehr gesperrt. Drastische Auswirkungen ergeben sich nur für umweltfreundliche Fortbewegungsmittel wie ÖPNV, Radverkehr und für Fußgänger. ÖPNV-Nutzer müssen mit einem Sonderzubringerbus zum S-Bahnhof Frankfurter Berg gefahren werden und werden wegen dem 4,5 Kilometer längeren Weg bis zur S-Bahn deutlich längere Fahrtzeiten nach und von Frankfurt einkalkulieren müssen. Der Weg für Fußgänger nach Berkersheim wird anstelle von zwei Kilometern etwa acht Kilometer lang sein. Der Radverkehr wird ebenfalls einen bedeutend längeren Umweg bis Preungesheim haben. Die schnelle Wegeverbindung zu den Arbeitsplätzen in der Innenstadt wird aufgrund der erheblich längeren Fahrtstrecke nicht mehr attraktiv sein. Es darf nicht sein, dass angesichts drohender Fahrverbote wegen Schadstoffbelastungen ausgerechnet die umweltschonendsten Verkehrsteilnehmer die Belastungen des Ausbaus der Bahnlinie voll tragen müssen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 14
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 7. Oktober 2018OFOF 158/14Ertüchtigung und Verbreiterung der Niddabrücke/Ersatzbrücke für Fußgänger und RadfahrerOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 22. Oktober 2018Sie sind hierOMOM 3779Ertüchtigung und Verbreiterung der Niddabrücke/Ersatzbrücke für Fußgänger und RadfahrerDirektanregung
- 4. März 2019OFOF 174/14Behelfsbrücke über die NiddaOrtsbeiratsantrag · CDU
- 18. März 2019OMOM 4357Behelfsbrücke über die NiddaDirektanregung
- 29. April 2019STST 746Ertüchtigung und Verbreiterung der Niddabrücke/Ersatzbrücke für Fußgänger und RadfahrerStellungnahme
- 23. August 2019Antwort des Magistrats · nach 46 WochenSTST 1592Behelfsbrücke über die NiddaStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme Aktenzeichen: 66 6