Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Wie lange noch soll in Nieder-Erlenbach Internet-Steinzeit herrschen?

Vorlagentyp: OM
36 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

E-Mail-Abo einrichten

Inhalt

Anregung an den Magistrat vom 07.10.2014, OM 3531 entstanden aus Vorlage: OF 218/13 vom 22.09.2014

Betreff: Wie lange noch soll in Nieder-Erlenbach Internet-Steinzeit herrschen? Vorgang: B 246/14 Der Magistrat wird gebeten, die Telekom aufzufordern, endlich einen DSL-Knoten in Nieder-Erlenbach zu installieren und so die Versorgung mit mindestens 16 Mbit/s-Anschlüssen im ganzen Stadtteil zu ermöglichen. Gegebenenfalls sollte die Stadt der Telekom einen Investitionskostenzuschuss leisten, um einen angemessenen Ausbau zügig voranzubringen.

Begründung: Moderne Internetanschlüsse sind heute ein wichtiger Standortfaktor bei der Wahl des Wohnsitzes. Ein Computerarbeitsplatz ist ohne Breitbandanschluss nicht mehr denkbar. In einer Stadt wie Frankfurt ist es nicht hinnehmbar, dass Stadtteile wie Nieder-Erlenbach von dieser Entwicklung abgehängt und ohne ausreichende Kommunikationsinfrastruktur bleiben. Gegenwärtig besitzt die Firma Unitymedia für ihre Kunden ein Monopol auf schnelle Internetverbindungen - Bewohner von Häusern ohne Kabelanschluss in Nieder-Erlenbach müssen auf einen schnellen Internetanschluss verzichten. Ohne Kabelanschluss der Firma Unitymedia kann man in diesem Teil des Frankfurter Stadtgebiets nur auf DSL-Anschlüsse mit ca. 6 Mbit/s sowie LTE-Anschlüsse mit ca. 3 Mbit/s effektiv zurückgreifen. Trotz einer theoretischen Bandbreite von 50 Mbit/s bei LTE wird diese Bandbreite jedoch über alle Benutzer verteilt, was in der Realität zu maximalen 3 Mbit/s pro Benutzer führt. Ein höhere DSL-Geschwindigkeit kann von dem circa vier Kilometer entfernten DSL-Knoten Bad Vilbel nicht angeboten werden, da die große Entfernung zu einer spürbaren Dämpfung des DSL-Signals führt. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 13

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 4. Mai 2014BB 246Zehn Gigabit! Kommunales Glasfasernetz ausbauenMagistratsbericht
  2. 22. September 2014OFOF 218/13Wie lange noch soll in Nieder-Erlenbach Internet-Steinzeit herrschen?Ortsbeiratsantrag · SPD
  3. 7. Oktober 2014Sie sind hier
    OMOM 3531Wie lange noch soll in Nieder-Erlenbach Internet-Steinzeit herrschen?
    Direktanregung
  4. 12. Januar 2015Antwort des Magistrats · nach 36 WochenSTST 48Wie lange noch soll in Nieder-Erlenbach Internet-Steinzeit herrschen?Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen