Wie lange noch soll in Nieder-Erlenbach Internet-Steinzeit herrschen?
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Nieder-Erlenbach Internet-Steinzeit herrschen? Vorgang: B 246/14 Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, die Telekom aufzufordern, endlich einen DSL Knoten in Nieder-Erlenbach zu installieren und so die Versorgung mit mindestens 16MB/s Anschlüssen im ganzen Stadtteil zu ermöglichen. Gegebenenfalls sollte die Stadt der Telekom einen Investitionskostenzuschuss leisten, um einen angemessenen Ausbau zügig voranzubringen. Begründung: Moderne Internetanschlüsse sind heute ein wichtiger Standortfaktor bei der Wahl des Wohnsitzes. Ein Computerarbeitsplatz ist ohne Breitbandanschluss nicht mehr denkbar. In einer Stadt wie Frankfurt ist es nicht hinnehmbar, dass Stadtteile wie Nieder-Erlenbach von dieser Entwicklung abgehängt und ohne ausreichende Kommunikationsinfrastruktur bleiben. Gegenwärtig besitzt die Firma UnityMedia für ihre Kunden ein Monopol auf schnelle Internetverbindungen - Bewohnern von Häusern ohne Kabelanschluss in Nieder-Erlenbach müssen auf einen schnellen Internetanschluss verzichten. Ohne Kabelanschluss der Firma UnityMedia kann man in diesem Teil des Frankfurter Stadtgebiets nur auf DSL Anschlüsse mit ca 6MB/s sowie LTE Anschlüsse mit ca 3MB/s effektiv zurückgreifen. Trotz einer theoretischen Bandbreite von 50MB/s bei LTE wird diese Bandbreite jedoch über alle Benutzer verteilt, was in der Realität zu maximalen 3MB/s pro Benutzer führt. Ein höhere DSL Geschwindigkeit kann durch die ca. 4 km Entfernung zum DSL Knoten Bad Vilbel nicht angeboten werden, da die große Entfernung zu einer spürbaren Dämpfung des DSL Signals führt.
Inhalt
Antrag vom 22.09.2014, OF 218/13
Betreff: Wie lange noch soll in Nieder-Erlenbach Internet-Steinzeit herrschen? Vorgang: B 246/14 Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, die Telekom aufzufordern, endlich einen DSL Knoten in Nieder-Erlenbach zu installieren und so die Versorgung mit mindestens 16MB/s Anschlüssen im ganzen Stadtteil zu ermöglichen. Gegebenenfalls sollte die Stadt der Telekom einen Investitionskostenzuschuss leisten, um einen angemessenen Ausbau zügig voranzubringen.
Begründung: Moderne Internetanschlüsse sind heute ein wichtiger Standortfaktor bei der Wahl des Wohnsitzes. Ein Computerarbeitsplatz ist ohne Breitbandanschluss nicht mehr denkbar. In einer Stadt wie Frankfurt ist es nicht hinnehmbar, dass Stadtteile wie Nieder-Erlenbach von dieser Entwicklung abgehängt und ohne ausreichende Kommunikationsinfrastruktur bleiben. Gegenwärtig besitzt die Firma UnityMedia für ihre Kunden ein Monopol auf schnelle Internetverbindungen - Bewohnern von Häusern ohne Kabelanschluss in Nieder-Erlenbach müssen auf einen schnellen Internetanschluss verzichten. Ohne Kabelanschluss der Firma UnityMedia kann man in diesem Teil des Frankfurter Stadtgebiets nur auf DSL Anschlüsse mit ca 6MB/s sowie LTE Anschlüsse mit ca 3MB/s effektiv zurückgreifen. Trotz einer theoretischen Bandbreite von 50MB/s bei LTE wird diese Bandbreite jedoch über alle Benutzer verteilt, was in der Realität zu maximalen 3MB/s pro Benutzer führt. Ein höhere DSL Geschwindigkeit kann durch die ca. 4 km Entfernung zum DSL Knoten Bad Vilbel nicht angeboten werden, da die große Entfernung zu einer spürbaren Dämpfung des DSL Signals führt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 4. Mai 2014BB 246Zehn Gigabit! Kommunales Glasfasernetz ausbauenMagistratsbericht
- 22. September 2014Sie sind hierOFOF 218/13Wie lange noch soll in Nieder-Erlenbach Internet-Steinzeit herrschen?Ortsbeiratsantrag · SPD
- 7. Oktober 2014OMOM 3531Wie lange noch soll in Nieder-Erlenbach Internet-Steinzeit herrschen?Direktanregung
- 12. Januar 2015Antwort des Magistrats · nach 36 WochenSTST 48Wie lange noch soll in Nieder-Erlenbach Internet-Steinzeit herrschen?Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme