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Alte Wassergräben im Ginnheimer Wäldchen erneut natürlich bewässern

Vorlagentyp: OMOrtsbeirat 9
21 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat wird gebeten, die Möglichkeit zu prüfen, die trockenen Gräben im Ginnheimer Wäldchen wieder natürlich zu bewässern. Dies soll dazu beitragen, die ursprünglichen ökologischen Bedingungen des Gebiets zu verbessern.

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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Anregung

Die Überreste des Ginnheimer Wäldchens im Niddapark, Teil des Frankfurter Grüngürtels, waren ursprünglich ein Auenwald, der bei Hochwasser der Nidda im Frühjahr regelmäßig überschwemmt wurde und in dem sich das Wasser in Wassergräben sammeln konnte. Die Überschwemmungen sorgten dafür, dass der Boden stets feucht gehalten wurde und darüber hinaus auch mit Mineralien versorgt blieb.

Der alte Wooggraben, ein heute nicht mehr existentes Wasserrückhaltebecken, zog sich am Ginnheimer Wäldchen entlang. Durch die Begradigung (Kanalisierung) der Nidda wurde der ursprüngliche Auenwald vom Wassernachschub abgekoppelt und die Natur blieb auf der Strecke.

Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat gebeten, zu prüfen und zu berichten, inwieweit es eine Möglichkeit gibt, die noch vorhandenen jetzt trockenen Gräben im Ginnheimer Wäldchen erneut einer natürlichen Bewässerung zuzuführen.

Begründung

erneut natürlich bewässern Die Überreste des Ginnheimer Wäldchens im Niddapark, Teil des Frankfurter Grüngürtels, waren ursprünglich ein Auenwald, der bei Hochwasser der Nidda im Frühjahr regelmäßig überschwemmt wurde und in dem sich das Wasser in Wassergräben sammeln konnte. Die Überschwemmungen sorgten dafür, dass der Boden stets feucht gehalten wurde und darüber hinaus auch mit Mineralien versorgt blieb. Der alte Wooggraben, ein heute nicht mehr existentes Wasserrückhaltebecken, zog sich am Ginnheimer Wäldchen entlang. Durch die Begradigung (Kanalisierung) der Nidda wurde der ursprüngliche Auenwald vom Wassernachschub abgekoppelt und die Natur blieb auf der Strecke.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 9. Januar 2023OFOF 432/9Alte Wassergräben im Ginnheimer Wäldchen erneut natürlich bewässernOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, SPD, LINKE.
  2. 19. Januar 2023Sie sind hier
    OMOM 3392Alte Wassergräben im Ginnheimer Wäldchen erneut natürlich bewässern
    Direktanregung
  3. 5. Juni 2023Antwort des Magistrats · nach 21 WochenSTST 1185Alte Wassergräben im Ginnheimer Wäldchen erneut natürlich bewässernStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

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