Alte Wassergräben im Ginnheimer Wäldchen erneut natürlich bewässern
Zusammenfassung
Der Magistrat wird gebeten, die Möglichkeit zu prüfen, die trockenen Gräben im Ginnheimer Wäldchen wieder natürlich zu bewässern. Dies soll dazu beitragen, die ursprünglichen ökologischen Bedingungen des Gebiets zu verbessern.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenAnregung
Die Überreste des Ginnheimer Wäldchens im Niddapark, Teil des Frankfurter Grüngürtels, waren ursprünglich ein Auenwald, der bei Hochwasser der Nidda im Frühjahr regelmäßig überschwemmt wurde und in dem sich das Wasser in Wassergräben sammeln konnte. Die Überschwemmungen sorgten dafür, dass der Boden stets feucht gehalten wurde und darüber hinaus auch mit Mineralien versorgt blieb.
Der alte Wooggraben, ein heute nicht mehr existentes Wasserrückhaltebecken, zog sich am Ginnheimer Wäldchen entlang. Durch die Begradigung (Kanalisierung) der Nidda wurde der ursprüngliche Auenwald vom Wassernachschub abgekoppelt und die Natur blieb auf der Strecke.
Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat gebeten, zu prüfen und zu berichten, inwieweit es eine Möglichkeit gibt, die noch vorhandenen jetzt trockenen Gräben im Ginnheimer Wäldchen erneut einer natürlichen Bewässerung zuzuführen.
Begründung
erneut natürlich bewässern Die Überreste des Ginnheimer Wäldchens im Niddapark, Teil des Frankfurter Grüngürtels, waren ursprünglich ein Auenwald, der bei Hochwasser der Nidda im Frühjahr regelmäßig überschwemmt wurde und in dem sich das Wasser in Wassergräben sammeln konnte. Die Überschwemmungen sorgten dafür, dass der Boden stets feucht gehalten wurde und darüber hinaus auch mit Mineralien versorgt blieb. Der alte Wooggraben, ein heute nicht mehr existentes Wasserrückhaltebecken, zog sich am Ginnheimer Wäldchen entlang. Durch die Begradigung (Kanalisierung) der Nidda wurde der ursprüngliche Auenwald vom Wassernachschub abgekoppelt und die Natur blieb auf der Strecke.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. Januar 2023OFOF 432/9Alte Wassergräben im Ginnheimer Wäldchen erneut natürlich bewässernOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, SPD, LINKE.
- 19. Januar 2023Sie sind hierOMOM 3392Alte Wassergräben im Ginnheimer Wäldchen erneut natürlich bewässernDirektanregung
- 5. Juni 2023Antwort des Magistrats · nach 21 WochenSTST 1185Alte Wassergräben im Ginnheimer Wäldchen erneut natürlich bewässernStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats