Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Keine Reklame für Billigfleisch im Ortsbezirk 1

Vorlagentyp: OMOrtsbeirat 1
21 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Ortsbeirat 1 fordert den Magistrat auf, mit Unternehmen im Ortsbezirk 1 zu kommunizieren, um Werbung für Billigfleisch aus Massentierhaltung zu stoppen. Dies geschieht im Kontext des Klimanotstands und der Notwendigkeit, den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Umwelt und Energie verfolgen

Anregung

Der Magistrat wird gebeten, mit den im Ortbezirk 1 Außenwerbung betreibenden Unternehmen in Verbindung zu treten mit dem Ziel, Reklame für Billigfleisch aus Massentierhaltung abzustellen. Die anzusprechenden Unternehmen sollen gebeten werden, die Reklamebotschaften für Billigfleisch zu unterlassen. In einem zweiten Schritt ist im Zuge von Neuausschreibungen, Vertragsverlängerungen oder Änderungen eine Vereinbarung hinzuzufügen, nach der jegliche Werbung für klimaschädliche und tierwohlgefährdende Produkte oder Dienstleistungen nicht mehr angeboten werden.

Begründung

Schon 2019 rief das EU-Parlament den Klimanotstand für Europa aus. Eine Reihe europäischer Staaten, Regionen und Kommunen folgten mit ähnlichen Beschlüssen. Ziel ist in der Regel, den CO2-Ausstoß durch gesetzliche Verordnungen und durch eine Verhaltensänderung in der Bevölkerung deutlich zu reduzieren. Zumindest Letzteres wird durch Werbung für Billigfleisch aus klimaschädlicher Massentierhaltung erheblich erschwert. Die weltweite Tierhaltung, überwiegend aus Massenproduktion, verursacht 15 Prozent aller Treibhausgas-Emissionen. Das ist mehr, als alle Autos und Flugzeuge zusammen verursachen. Auch die Menschen in Deutschland verursachen mit ihrem hohen Fleischkonsum im Durchschnitt 1,7 Tonnen CO2 pro Person. Dadurch wird mehr CO2 emittiert als durch Verkehr und Fernreisen. Die Zahlen zeigen, dass dringend notwendigen Verhaltensänderungen nicht mehr länger zweifelhafte Werbebotschaften entgegenstehen dürfen und angesichts der weiterhin hohen Mengen an CO2-Ausstoß auch kleine Schritte große Effekte bei der Treibhausgas-Reduzierung erzielen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. September 2022OFOF 633/1Keine Reklame für Billigfleisch im Ortsbezirk 1Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 4. Oktober 2022Sie sind hier
    OMOM 2829Keine Reklame für Billigfleisch im Ortsbezirk 1
    Direktanregung
  3. 10. Februar 2023Antwort des Magistrats · nach 21 WochenSTST 445Keine Reklame für Billigfleisch im Ortsbezirk 1Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen