Klimaschutz im Gallus und Europaviertel: Ein Klimawäldchen in der Stephensonstraße
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zusammenfassung
Der Magistrat wird gebeten, eine brachliegende Parkanlage in ein Klimawäldchen umzuwandeln, um den Klimaschutz zu fördern und Lebensräume für Tiere zu schaffen. Dies soll durch gezielte Bepflanzung und die Schaffung von Regenretentionsflächen geschehen.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Zu dieser Straße geht es weiter
Stephensonstraße — 8 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 09.03.2026.
- Sanierung und Nutzung der Villa Kleyer09.03.2026 · B (Bericht des Magistrats)
- Container Stephensonstraße sinnvoll weiternutzen II/Zwischennutzung durch das Kinderhaus und Jugendhaus23.02.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Haltebuchten heben, Hürden senken - Barrierefreiheit auf der Buslinie M46 im Europaviertel13.02.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Neues zu Stephensonstraße per E-MailAnregung
Der Magistrat wird gebeten, Teilbereiche der brachliegenden Parkanlage/privaten Grünfläche entlang der Stephensonstraße kurzfristig in ein sogenanntes "Klimawäldchen" aufforsten zu lassen. Die Genehmigung des Grundstückseigentümers des Flurstücks 16 468, Flur 223, Flurstücknummer 2/125, ist dazu bei Bedarf einzuholen. Die Kosten sind vom Eigentümer zu tragen.
Insbesondere folgende Maßnahmen sind auf der dreiecksförmigen circa 1.400 Quadratmeter großen Fläche der Parkanlage entlang der Stephensonstraße/Ecke Idsteinerstraße in einem ersten Abschnitt schnell umzusetzen:
- Schaffung einer Regenretentionsfläche durch Schaffung einer ausreichend großen und flachen Vertiefung;
- intensive Begrünung der Fläche mit klimaresilienten Bäumen, Sträuchern und Pflanzen gemäß der Baumliste 2022 und der Pflanzenliste des Grünflächenamtes zur Speicherung von Regenwasser und CO 2 , Reduktion der Oberflächentemperaturen und Schaffung von Lebensraum für Vögel und Insekten;
- Aufstellung von Bänken entlang des Gehweges der Stephensonstraße und der Idsteinerstraße im Bereich des Fußgängerüberweges bzw. entlang des Pfades, der das Grundstück diagonal quert;
- Beschilderung der Fläche für die dort vorbeigehenden Passantinnen und Passanten sowie Schülerinnen und Schüler zur Verdeutlichung des ökologischen Nutzens der Fläche für die Nachbarschaft und den Klimaschutz.
Begründung
Bis vor Kurzem gehörte die brachliegende Grünfläche noch der Deutschen Bahn, die im gegenüber liegenden Gebäude den Sitz ihrer Zentrale hatte. Auf der Grünfläche befanden sich Gleise und ein Museumszug. Beides wurde jedoch in 2021 entfernt, die Grünfläche liegt seitdem brach. Die Grundstücke wurden zwischenzeitlich an einen Investor verkauft. Die im Bebauungsplan Nr. 826 festgelegte Nutzung ist eine Parkanlage. Die Definition einer Parkanlage ist eine als Park gestaltete Fläche, die der Verschönerung und Erholung dient. Der Grundstückseigentümer unterliegt der Pflicht, die Fläche gemäß den Festsetzungen des Bebauungsplans herrichten zu lassen oder geeigneten Dritten zu übertragen. Seit einigen Jahren müssen auch Klimaschutzaspekte mitbedacht werden. Die bestehende, brachliegende Fläche ist derzeit mit niedrigen, wild wachsenden Pflanzen versehen, die während der langen sommerlichen Trockenphasen absterben. Bei eintretendem Regen wird der fruchtbare Oberboden weggeschwemmt und der ökologische Nutzen der Fläche verschwindet. Zeitgemäße, klimaresiliente, innerstädtische Bepflanzungen meist kleiner Flächen werden intensiv und mit geeigneten Pflanzen so bepflanzt, dass sie Regenwasser speichern und zurückhalten, Dürreperioden überstehen und CO2 speichern können. Sie wachsen schnell und senken die sommerlichen Temperaturen im Umfeld. Das Grünflächenamt hat bereits umfangreiche Erfahrung mit der Planung und Umsetzung klimagerechter Begrünungen und kann die Aufgabe bestens bewältigen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. August 2022OFOF 555/1Klimaschutz im Gallus und Europaviertel: Ein Klimawäldchen in der StephensonstraßeOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 6. September 2022Sie sind hierOMOM 2618Klimaschutz im Gallus und Europaviertel: Ein Klimawäldchen in der StephensonstraßeDirektanregung
- 19. Dezember 2022STST 2808Klimaschutz im Gallus und Europaviertel: ein Klimawäldchen in der StephensonstraßeStellungnahme
- 26. Juni 2023Antwort des Magistrats · nach 44 WochenSTST 1389Klimaschutz im Gallus und Europaviertel: Ein Klimawäldchen in der StephensonstraßeStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats