Bahnhofsviertel IV: Einhausung der Abgänge zur B-Ebene umgestalten
Zusammenfassung
Der Magistrat wird aufgefordert, die Einhausungen der Abgänge zur B-Ebene des Bahnhofs zu gestalten, um das äußere Erscheinungsbild zu verbessern. Dies ist notwendig, da die aktuellen provisorischen Einhausungen als unansehnlich und abschreckend wahrgenommen werden. Ziel ist es, ein ansprechenderes Stadtbild zu schaffen.
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Thema Stadtplanung verfolgenAnregung
Der Magistrat wird aufgefordert, auf die Deutsche Bahn zuzugehen, um eine Umgestaltung der Einhausungen der Abgänge in die B-Ebene des Bahnhofs zu erwirken.
Die provisorische Einhausung mit Blech auf Betonhaltern und Stacheldraht auf dem Bauzaun soll ersetzt werden.
Folgende Kriterien sollen die neuen Einhausungen erfüllen:
- fest verbaute Wände, die mit dem Boden abschließen und keinerlei Lücken lassen;
- die Wände sollen so niedrig wie möglich sein;
- es gibt einen geschlossenen Deckel auf den Wänden, sodass der Stacheldrahtzaun überflüssig wird;
- die Außenwände sind künstlerischoder zumindest ansehnlich gestaltet und fügen sich in das Stadtbild ein.
Begründung
Durch den Umbau der B-Ebene, der noch einige Zeit andauern wird, mussten die Abgänge zur B-Ebene eingehaust werden. Die Einhausungen befinden sich auf dem Bahnhofsvorplatz und in der Umgebung des Hauptbahnhofs. Gerade der Bahnhofsvorplatz und der Kaisersack sind zwei Orte, die Touristen und andere Reisende als erstes sehen, wenn sie den Bahnhof Richtung Stadtmitte verlassen. Hier treffen sie auf einen provisorischen, hässlichen, mit Stacheldraht versehenen Verschlag. Dazu kommen auf dem Kaisersack noch wild in der Gegend herumstehende oder liegende E-Scooter, Vermüllung und Personen der Drogenszene. In Summe ein trauriges und abstoßendes Bild, das hier die Stadt abgibt. Um zumindest das äußere Erscheinungsbild ein wenig aufzuwerten, sollten die Einhausungen so gestaltet werden, dass man nicht das Gefühl hat, man würde direkt auf einer Baustelle stehen oder zwischen den Wellblechhütten eines Slums.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. August 2022OFOF 548/1Bahnhofsviertel IV: Einhausung der Abgänge zur B-Ebene umgestaltenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 6. September 2022Sie sind hierOMOM 2613Bahnhofsviertel IV: Einhausung der Abgänge zur B-Ebene umgestaltenDirektanregung
- 25. November 2022STST 2666Bahnhofsviertel IV: Einhausung der Abgänge zur B-Ebene umgestaltenStellungnahme
- 26. Mai 2023Antwort des Magistrats · nach 41 WochenSTST 1154Bahnhofsviertel IV: Einhausung der Abgänge zur B-Ebene umgestaltenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats