Bahnhofsviertel IV: Einhausung der Abgänge zur B-Ebene umgestalten
Zusammenfassung
Der Antrag fordert eine Umgestaltung der Einhausungen der Abgänge zur B-Ebene des Bahnhofs, um das äußere Erscheinungsbild zu verbessern. Dies ist notwendig, da die aktuellen provisorischen Einhausungen als unansehnlich und abschreckend wahrgenommen werden. Ziel ist es, ein ansprechenderes Stadtbild zu schaffen.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge gemäß § 3 Absatz 10 GOOBR beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert auf die Deutsche Bahn zuzugehen, um eine Umgestaltung der Einhausungen der Abgänge in die B-Ebene des Bahnhofs zu erwirken.
Die provisorische Einhausung mit Blech auf Betonhaltern und Stacheldraht auf dem Bauzaun soll ersetzt werden.
Folgende Kriterien sollen die neuen Einhausungen erfüllen:
- Fest verbaute Wände, die mit dem Boden abschließen und keinerlei Lücken lassen.
- Die Wände sollen so niedrig wie möglich sein.
- Es gibt einen geschlossenen Deckel auf den Wänden, so dass der Stacheldrahtzaun überflüssig wird.
- Die Außenwände sind künstlerische oder zumindest ansehnlich gestaltet und fügen sich in das Stadtbild ein.
- Die Einhausung darf keinen Anlass bieten sich an den Wänden niederzulassen.
Begründung
Durch den Umbau der B-Ebene, die noch einige Zeit andauern wird, mussten die Abgänge zur B-Ebene eingehaust werden. Die Einhausungen befinden sich auf dem Bahnhofsvorplatz und in der Umgebung des Hauptbahnhofs. Gerade der Bahnhofsvorplatz und der Kaisersack sind zwei Orte, die Touristen und andere Reisende als erstes sehen, wenn sie den Bahnhof Richtung Stadtmitte verlassen. Hier treffen sie auf einen provisorischen, hässlichen, mit Stacheldraht versehenen Verschlag. Dazu kommen auf dem Kaisersack noch wild in der Gegend herumstehende oder liegende E-Scooter, Vermüllung und Personen der Drogenszene. In Summe ein trauriges und abstoßendes Bild, dass hier die Stadt abgibt. Um zumindest das äußere Erscheinungsbild ein wenig aufzuwerten, sollten die Einhausungen so gestaltet werden, dass man nicht das Gefühl hat, man würde direkt auf einer Baustelle stehen oder zwischen den Wellblechhütten eines Slums.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. August 2022Sie sind hierOFOF 548/1Bahnhofsviertel IV: Einhausung der Abgänge zur B-Ebene umgestaltenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 6. September 2022OMOM 2613Bahnhofsviertel IV: Einhausung der Abgänge zur B-Ebene umgestaltenDirektanregung
- 25. November 2022STST 2666Bahnhofsviertel IV: Einhausung der Abgänge zur B-Ebene umgestaltenStellungnahme
- 26. Mai 2023Antwort des Magistrats · nach 41 WochenSTST 1154Bahnhofsviertel IV: Einhausung der Abgänge zur B-Ebene umgestaltenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung 1 GRÜNE und ÖkoLinX-ARL