Mehr Schutz vor Ultrafeinstaubbelastung durch den Flughafenbetrieb für den Frankfurt Süden
Zusammenfassung
Der Magistrat wird gebeten, die Nutzung der Nordwestlandebahn nur in Ausnahmefällen zuzulassen, um die Ultrafeinstaubbelastung für die Bevölkerung im Frankfurter Süden zu reduzieren. Dies ist notwendig, um die Gesundheit der Anwohner zu schützen und die Wirtschaftlichkeit des Flughafenbetriebs zu gewährleisten.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenAnregung
Der Magistrat wird gebeten, darauf hinzuwirken, dass die Nutzung der Nordwestlandebahn nur in Ausnahmefällen gesetzt wird, damit die Menschen im Frankfurter Süden nicht unnötig sehr hohen Ultrafeinstaubwerten ausgesetzt sind. Bei der vorherrschenden Windrichtung vom Flughafen werden hier laut vierten Bericht zur regionalen Luftqualität im Bereich des Flughafen Frankfurt bis zu 16.000 Ultrafeinstaubpartikel pro Quadratzentimeter gemessen und das an einer Messstelle, die auf dem Gelände einer Grundschule liegt. Es ist die Pflicht der öffentlichen Hand als Miteigentümer, für Wirtschaftlichkeit und Gesundheitsschutz für die Bevölkerung zu sorgen.
Begründung
Das Messgerät auf dem Gelände der Martin-Buber-Schule in Sachsenhausen ist ca. 600 Meter von der Einflugschneise der Nordwest-Landebahn entfernt. Die vorherrschende Windrichtung aus Richtung des Flughafens ist Süd/Südwest. Laut UBA und HLNUG wurden als Hauptquellen für den Ultrafeinstaub die Turbinen-Abgase bei Betrieb auf dem Boden ermittelt. Die Hälfte davon entfällt auf Rollbewegungen der Flugzeuge am Boden, die andere Hälfte auf Start- und Landevorgänge. Der Weg von der Nordwestlandebahn bis vor das Terminal 1 beträgt drei bis vier Kilometer und ist damit mindestens doppelt so lang wie von den Centerbahnen zum Terminal
- Entsprechend höher sind die emittierten Schadstoffe und der Kerosinverbrauch. Dies ist nicht wirtschaftlich und sorgt für unnötige zusätzliche Schadstoffbelastung der Bevölkerung.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. Juni 2022OFOF 492/5Mehr Schutz vor Ultrafeinstaubbelastung durch den Flughafenbetrieb für den Frankfurt SüdenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 1. Juli 2022Sie sind hierOMOM 2391Mehr Schutz vor Ultrafeinstaubbelastung durch den Flughafenbetrieb für den Frankfurt SüdenDirektanregung
- 22. August 2022Antwort des Magistrats · nach 11 WochenSTST 1875Mehr Schutz vor Ultrafeinstaubbelastung durch den Flughafenbetrieb für den Frankfurt SüdenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats