Neugestaltung des Ginnheimer Kirchplatzes
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
- Die Eibe steht zu dicht an dem Gebäude der Kirche und der Straße. Außerdem sieht die Planung des Grünflächenamtes eine konsequente Neugestaltung des Platzes vor, wozu insbesondere ein einheitlicher Baumbestand gehört. Eine Übereinstimmung mit dem barocken Baustil der Kirche sollte erreicht werden.
- Die Platzfläche soll einen hellen, freundlichen Charakter erhalten, aber nicht die Wirkung des besonders gestalteten Zentrums beeinträchtigen (vgl. 3.).
- Der Platz ist die historische Ortsmitte Ginnheims und soll gerade in seiner identitätsstiftenden Funktion unterstützt werden.
- Eine solche Bedarfspumpe steigert die Attraktivität des Platzes enorm. Gleichzeitig minimiert sie die Möglichkeit einer Beschädigung und ist einfach zu unterhalten. Für Letzteres könnte eine Schule oder andere Jugendeinrichtung als Pate gewonnen werden. Das Grünflächenamt wird gebeten, dem Ortsbeirat ein Protokoll des Gesprächs am 31.05.2001 zur Verfügung zu stellen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 9 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Vortrag des Magistrats vom 15.03.2002, M 65 Vortrag des Magistrats vom 10.10.2003, M 158 Stellungnahme des Magistrats vom 09.08.2001, ST 491 Versandpaket: 13.06.2001 Aktenzeichen: 60 10
Inhalt
Anregung an den Magistrat vom 07.06.2001, OM 148
entstanden aus Vorlage: OF 94/9 vom 07.06.2001
Betreff:
Neugestaltung des Ginnheimer Kirchplatzes
Vorgang:
OM 2177 OBR 9; ST v. 15.02.01; Vorstellung der überarbeiteten Planung im Grünflächenamt am 31.05.01
Unter Bezugnahme auf das Gespräch im Grünflachenamt am 31.05.2001 wird der Magistrat beauftragt, bei der weiteren Planung und Umsetzung der Neugestaltung des Ginnheimer Kirchplatzes folgende Maßnahmen zu ergreifen:
- Die Eibe wird entsprechend des Konzeptes des Grünflächenamtes durch einen passenden Baum ersetzt.
- Der Platz wird mit hellem Betonsteinpflaster und einfarbigen Bändern aus Naturstein gestaltet.
- Die Platzmitte wird durch eine künstlerische ebenerdige Arbeit betont, die das Ginnheimer Wappen darstellt. Mit der Ausführung wird eine einheimische Künstlerin bzw. ein einheimischer Künstler beauftragt.
- Die historische Pferdetränke "Ginnheimer Weed" bzw. ihr Ersatz wird auf dem südlichen Grünstreifen aufgestellt. Sie wird mit einem Wasseranschluss und einer handbetriebenen Pumpe versehen, so dass sie bei Bedarf benutzt werden kann. Der Magistrat wird darüber hinaus aufgefordert, zu prüfen und zu berichten, 1. ob bei der Beleuchtung des Platzes ein Licht gewählt werden kann, das Insekten nur minimal anzieht oder ob es das nur in unangenehm gelben Licht gibt, was die natürlichen Farben verändert; 2. ob als Bäume auch Ebereschen in Betracht kommen; 3. ob bei der Neupflasterung des Platzes sichergestellt wird, dass die fünf großen Deckel (Post, Kanaldeckel u.a.) aus dem Platzbereich entfernt werden; 4. wie der derzeitige Planungsstand für die Straßenräume im Norden und Westen der Alten Bethlehemkirche ist, ob gewährleistet ist, dass auch bei vorzeitiger Anlage des Platzes der Straßenraum so gestaltet wird, dass er in den Platz mit einbezogen ist; ob die Pläne rechtzeitig vor der Bau- und Finanzierungsvorlage für den Straßenraum dem Ortsbeirat vorgestellt werden können und wann die Bau- und Finanzierungsvorlage dafür zu erwarten ist. Begründung:
- Die Eibe steht zu dicht an dem Gebäude der Kirche und der Straße. Außerdem sieht die Planung des Grünflächenamtes eine konsequente Neugestaltung des Platzes vor, wozu insbesondere ein einheitlicher Baumbestand gehört. Eine Übereinstimmung mit dem barocken Baustil der Kirche sollte erreicht werden.
- Die Platzfläche soll einen hellen, freundlichen Charakter erhalten, aber nicht die Wirkung des besonders gestalteten Zentrums beeinträchtigen (vgl. 3.).
- Der Platz ist die historische Ortsmitte Ginnheims und soll gerade in seiner identitätsstiftenden Funktion unterstützt werden.
- Eine solche Bedarfspumpe steigert die Attraktivität des Platzes enorm. Gleichzeitig minimiert sie die Möglichkeit einer Beschädigung und ist einfach zu unterhalten. Für Letzteres könnte eine Schule oder andere Jugendeinrichtung als Pate gewonnen werden. Das Grünflächenamt wird gebeten, dem Ortsbeirat ein Protokoll des Gesprächs am 31.05.2001 zur Verfügung zu stellen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 9
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 7. Juni 2001Sie sind hierOMOM 148Neugestaltung des Ginnheimer KirchplatzesDirektanregung
- 7. Juni 2001OFOF 94/9Neugestaltung des Ginnheimer KirchplatzesOrtsbeiratsantrag · CDU
- 7. Juni 2001OFOF 95/9Gestaltung des Ginnheimer KirchplatzesOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 9. August 2001Antwort des Magistrats · nach 9 WochenSTST 491Neugestaltung des Ginnheimer KirchplatzesStellungnahme
- 15. März 2002MM 65Neugestaltung des Ginnheimer Kirchplatzes (Sonderprogramm: Schöneres Frankfurt)Magistratsvortrag
- 10. Oktober 2003MM 158Umgestaltung von Teilbereichen der Straßen .Alt-Ginnheim. und .Ginnheimer Hohl. als 2. Bauabschnitt der Maßnahme - Neugestaltung des Ginnheimer Kirchplatzes -Magistratsvortrag
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats