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Neugestaltung des Ginnheimer Kirchplatzes

Vorlagentyp: OFCDU
9 Wochen bis zur Antwort6 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Begründung

  1. Die Eibe steht zu dicht an dem Gebäude der Kirche und der Straße. Außerdem sieht die Planung des Grünflächenamtes eine konsequente Neugestaltung des Platzes vor, wozu insbesondere ein einheitlicher Baumbestand gehört. Eine Übereinstimmung mit dem barocken Baustil der Kirche sollte erreicht werden.
  2. Die Platzfläche soll einen hellen, freundlichen Charakter erhalten, aber nicht die Wirkung des besonders gestalteten Zentrums beeinträchtigen (vgl. 3.).
  3. Der Platz ist die historische Ortsmitte Ginnheims und soll gerade in seiner identitätsstiftenden Funktion unterstützt werden.
  4. Eine solche Bedarfspumpe steigert die Attraktivität des Platzes enorm. Gleichzeitig minimiert sie die Möglichkeit einer Beschädigung und ist einfach zu unterhalten. Für Letzteres könnte eine Schule oder andere Jugendeinrichtung als Pate gewonnen werden. Das Grünflächenamt wird gebeten, dem Ortsbeirat ein Protokoll des Gesprächs am
  5. April zur Verfügung zu stellen. Antragstellende Fraktion: CDU Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ortsbeiräte: 9 Beratungsergebnisse:
  6. Sitzung des OBR 9 am 07.06.2001, TO I, TOP 32 Unterbrechung der Sitzung von 22.15 Uhr bis 22.20 Uhr. Beschluss: Anregung an den Magistrat OM 148 2001
  7. Die Vorlage OF 94/9 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass jeweils für "31 April 2001" "31 Mai 2001" und die Fragen Nummer zwei bis fünf der Vorlage OF 95/9 an den vierten Punkt angefügt werden.
  8. Die Vorlage OF 95/9 wird abgelehnt. Abstimmung: zu
  9. Annahme bei Enthaltung GRÜNE und PDS zu
  10. CDU, SPD, F.D.P. und REP gegen GRÜNE und PDS (= Annahme)

Inhalt

Antrag vom 07.06.2001, OF 94/9

Betreff:

Neugestaltung des Ginnheimer Kirchplatzes

Vorgang:

OM 2177 OBR 9; ST v. 15.02.01; Vorstellung der überarbeiteten Planung im Grünflächenamt am 31.05.01

Unter Bezugnahme auf das Gespräch im Grünflachenamt am 31. April wird der Magistrat beauftragt, bei der weiteren Planung und Umsetzung der Neugestaltung des Ginnheimer Kirchplatzes folgende Maßnahmen zu ergreifen:

  1. Die Eibe wird entsprechend des Konzeptes des Grünflächenamtes durch einen passenden Baum ersetzt.
  2. Der Platz wird mit hellem Betonsteinpflaster und einfarbigen Bändern aus Naturstein gestaltet.
  3. Die Platzmitte wird durch eine künstlerische ebenerdige Arbeit betont, die das Ginnheimer Wappen darstellt. Mit der Ausführung wird eine einheimische Künstlerin bzw. ein einheimischer Künstler beauftragt.
  4. Die historische Pferdetränke "Ginnheimer Weed" bzw. ihr Ersatz wird auf dem südlichen Grünstreifen aufgestellt (Darstellung: vgl. Anlage). Sie wird mit einem Wasseranschluß und einer handbetriebenen Pumpe versehen, so daß sie bei Bedarf benutzt werden kann. Begründung:
  5. Die Eibe steht zu dicht an dem Gebäude der Kirche und der Straße. Außerdem sieht die Planung des Grünflächenamtes eine konsequente Neugestaltung des Platzes vor, wozu insbesondere ein einheitlicher Baumbestand gehört. Eine Übereinstimmung mit dem barocken Baustil der Kirche sollte erreicht werden.
  6. Die Platzfläche soll einen hellen, freundlichen Charakter erhalten, aber nicht die Wirkung des besonders gestalteten Zentrums beeinträchtigen (vgl. 3.).
  7. Der Platz ist die historische Ortsmitte Ginnheims und soll gerade in seiner identitätsstiftenden Funktion unterstützt werden.
  8. Eine solche Bedarfspumpe steigert die Attraktivität des Platzes enorm. Gleichzeitig minimiert sie die Möglichkeit einer Beschädigung und ist einfach zu unterhalten. Für Letzteres könnte eine Schule oder andere Jugendeinrichtung als Pate gewonnen werden. Das Grünflächenamt wird gebeten, dem Ortsbeirat ein Protokoll des Gesprächs am
  9. April zur Verfügung zu stellen. Antragstellende Fraktion: CDUZuständige Ortsbeiräte: 9

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.

  1. 7. Juni 2001OMOM 148Neugestaltung des Ginnheimer KirchplatzesDirektanregung
  2. 7. Juni 2001Sie sind hier
    OFOF 94/9Neugestaltung des Ginnheimer Kirchplatzes
    Ortsbeiratsantrag · CDU
  3. 7. Juni 2001OFOF 95/9Gestaltung des Ginnheimer KirchplatzesOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  4. 9. August 2001Antwort des Magistrats · nach 9 WochenSTST 491Neugestaltung des Ginnheimer KirchplatzesStellungnahme
  5. 15. März 2002MM 65Neugestaltung des Ginnheimer Kirchplatzes (Sonderprogramm: Schöneres Frankfurt)Magistratsvortrag
  6. 10. Oktober 2003MM 158Umgestaltung von Teilbereichen der Straßen .Alt-Ginnheim. und .Ginnheimer Hohl. als 2. Bauabschnitt der Maßnahme - Neugestaltung des Ginnheimer Kirchplatzes -Magistratsvortrag

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 9
Sitzung 2 · 07.06.2001
TO I, TOP 32
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 148 2001 1. Die Vorlage OF 94/9 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass jeweils für "31 April 2001" "31 Mai 2001" und die Fragen Nummer zwei bis fünf der Vorlage OF 95/9 an den vierten Punkt angefügt werden. 2. Die Vorlage OF 95/9 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Enthaltung:
GrünePDS
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDREP
Ablehnung:
GrünePDS
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu 1. Annahme bei Enthaltung GRÜNE und PDS zu 2. CDU, SPD, F.D.P. und REP gegen GRÜNE und PDS (= Annahme)

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