Gestaltung des Ginnheimer Kirchplatzes
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Zu
- Die vorhandene Eibe paßt zwar nicht optimal zu dem neuen Gestaltungskonzept. Aber sie ist ein gesunder, einheimischer, stattlicher, immergrüner Baum, der seit mindestens 50 Jahren zum Ginnheimer Kirchplatz gehört. Er wächst so in der Ecke des Platzes, dass die Neugestaltung nur minimal beeinträchtigt wird. bitte wenden zu
- Durch die Bäume ist der kleine Platz eher dunkel. Durch dunkles Pflaster würde diese Wirkung eher verstärkt. Die Mosaiksteine sollen nicht zu bunt sein, damit die niveaugleiche Skulptur optisch gut in Erscheinung tritt. II. Bei der Vorstellung der aktuellen Planung wurde die Idee geäußert, an der südlichen Wand gegenüber dem nördlichen Eingang ein Relief der Ginnheimer Weed anzubringen. Das Grünflächenamt schlägt vor, auf den Platz gefüllte Zierkirschen zu pflanzen.. Wir fragen den Magistrat: Würde das künstlerische Relief der Ginnheimer Weed an der oben genannten Stelle auch in die Bau- und Finanzierungsvorlage einfließen ? Kann bei der Beleuchtung des Platzes ein Licht gewählt werden, das Insekten nur minimal anzieht oder gibt es das nur in unangenehm gelben Licht, was die natürlichen Farben verändert ? Kämen als Bäume auch Ebereschen in Betracht ? Wird bei der Neupflasterung des Platzes sichergestellt, dass die 5 großen Deckel (Post, Kanaldeckel u.a.) aus dem Platzbereich entfernt werden ? Wie ist der derzeitige Planungsstand für die Straßenräume im Norden und Westen der Alten Bethlehemkirche ? Ist gewährleistet, dass auch bei vorzeitiger Anlage des Platzes der Straßenraum so gestaltet wird, dass er in den Platz mit einbezogen ist ? Können die Pläne rechtzeitig vor der Bau- und Finanzierungsvorlage für den Straßenraum dem Ortsbeirat vorgestellt werden? Wann ist die Bau- und Finanzierungsvorlage dafür zu erwarten ? Antragstellende Fraktion: GRÜNE Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ortsbeiräte: 9 Beratungsergebnisse:
- Sitzung des OBR 9 am 07.06.2001, TO I, TOP 32 Unterbrechung der Sitzung von 22.15 Uhr bis 22.20 Uhr. Beschluss: Anregung an den Magistrat OM 148 2001
- Die Vorlage OF 94/9 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass jeweils für "31 April 2001" "31 Mai 2001" und die Fragen Nummer zwei bis fünf der Vorlage OF 95/9 an den vierten Punkt angefügt werden.
- Die Vorlage OF 95/9 wird abgelehnt. Abstimmung: zu
- Annahme bei Enthaltung GRÜNE und PDS zu
- CDU, SPD, F.D.P. und REP gegen GRÜNE und PDS (= Annahme)
Inhalt
Antrag vom 07.06.2001, OF 95/9
Betreff:
Gestaltung des Ginnheimer Kirchplatzes
Vorgang:
M 22/00; OM 2177 OBR 9; ST v. 15.2.2001; Vorstellung der überarbeiteten Planung im Grünflächenamt am 31.5.01
- In der Anregung an den Magistrat hatte der Ortsbeirat den Erhalt der Eibe gefordert. In der Stellungnahme des Grünflächenamtes und bei der Vorstellung der aktuellen Planung wurde das aus Gestaltungsgründen abgelehnt. Der Ortsbeirat entscheidet entsprechend § 3, Abs. (3) Punkt 3 über Gestaltungsfragen von Grünanlagen. Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Eibe wird nicht gefällt. Das Betonpflaster soll hell und als Farbton gelblich und rötlich werden. Auch das Natursteinpflaster soll eher hell und nicht zu bunt werden. Wie vom Grünflächenamt vorgeschlagen, soll eine kleine Probepflasterung durchgeführt werden. Begründung: Zu 1. Die vorhandene Eibe paßt zwar nicht optimal zu dem neuen Gestaltungskonzept. Aber sie ist ein gesunder, einheimischer, stattlicher, immergrüner Baum, der seit mindestens 50 Jahren zum Ginnheimer Kirchplatz gehört. Er wächst so in der Ecke des Platzes, dass die Neugestaltung nur minimal beeinträchtigt wird. bitte wenden zu 2. Durch die Bäume ist der kleine Platz eher dunkel. Durch dunkles Pflaster würde diese Wirkung eher verstärkt. Die Mosaiksteine sollen nicht zu bunt sein, damit die niveaugleiche Skulptur optisch gut in Erscheinung tritt.
- Bei der Vorstellung der aktuellen Planung wurde die Idee geäußert, an der südlichen Wand gegenüber dem nördlichen Eingang ein Relief der Ginnheimer Weed anzubringen. Das Grünflächenamt schlägt vor, auf den Platz gefüllte Zierkirschen zu pflanzen.. Wir fragen den Magistrat: Würde das künstlerische Relief der Ginnheimer Weed an der oben genannten Stelle auch in die Bau- und Finanzierungsvorlage einfließen ? Kann bei der Beleuchtung des Platzes ein Licht gewählt werden, das Insekten nur minimal anzieht oder gibt es das nur in unangenehm gelben Licht, was die natürlichen Farben verändert ? Kämen als Bäume auch Ebereschen in Betracht ? Wird bei der Neupflasterung des Platzes sichergestellt, dass die 5 großen Deckel (Post, Kanaldeckel u.a.) aus dem Platzbereich entfernt werden ? Wie ist der derzeitige Planungsstand für die Straßenräume im Norden und Westen der Alten Bethlehemkirche ? Ist gewährleistet, dass auch bei vorzeitiger Anlage des Platzes der Straßenraum so gestaltet wird, dass er in den Platz mit einbezogen ist ? Können die Pläne rechtzeitig vor der Bau- und Finanzierungsvorlage für den Straßenraum dem Ortsbeirat vorgestellt werden? Wann ist die Bau- und Finanzierungsvorlage dafür zu erwarten ? Antragstellende Fraktion: GRÜNEZuständige Ortsbeiräte: 9
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 7. Juni 2001OMOM 148Neugestaltung des Ginnheimer KirchplatzesDirektanregung
- 7. Juni 2001Sie sind hierOFOF 95/9Gestaltung des Ginnheimer KirchplatzesOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 7. Juni 2001OFOF 94/9Neugestaltung des Ginnheimer KirchplatzesOrtsbeiratsantrag · CDU
- 9. August 2001Antwort des Magistrats · nach 9 WochenSTST 491Neugestaltung des Ginnheimer KirchplatzesStellungnahme
- 15. März 2002MM 65Neugestaltung des Ginnheimer Kirchplatzes (Sonderprogramm: Schöneres Frankfurt)Magistratsvortrag
- 10. Oktober 2003MM 158Umgestaltung von Teilbereichen der Straßen .Alt-Ginnheim. und .Ginnheimer Hohl. als 2. Bauabschnitt der Maßnahme - Neugestaltung des Ginnheimer Kirchplatzes -Magistratsvortrag
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. Annahme bei Enthaltung GRÜNE und PDS zu 2. CDU, SPD, F.D.P. und REP gegen GRÜNE und PDS (= Annahme)