Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagen
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die Neueinstufung der genannten drei Straßenzüge als problematisches Wohngebiet stellt durchaus einen gravierenden Vorgang dar. Der Ortsbeirat wehrt sich nicht dagegen, dass auch im Nordend ein solches Wohngebiet ausgewiesen wird (zumal das West-Ost-Gefälle im Stadtteil bekannt ist), ist jedoch erstaunt, da es bisher nach außen keine wahrnehmbaren Anzeichen für sich häufende Probleme gab und auch dem Stadtteilarbeitskreis Nordend/Bornheim keine entsprechenden Kenntnisse vorlagen. Um eine unnötige und damit unverantwortliche Stigmatisierung dieser Straßenzüge auszuschließen, ist der Ortsbeirat an genauen Daten, gegebenenfalls auch vertraulich, interessiert. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 3 Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Stellungnahme des Magistrats vom 04.11.2002, ST 1896 Versandpaket: 28.08.2002 Aktenzeichen: 51
Inhalt
Anregung an den Magistrat vom 22.08.2002, OM 1478
entstanden aus Vorlage: OF 337/3 vom 07.08.2002
Betreff:
Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagen
Vorgang:
B 570/02
Der Magistrat wird gebeten Auskunft zu geben,
- aufgrund welcher Kriterien und Daten im einzelnen die drei Straßenzüge Sandweg 1 - 41, Baumweg 1 - 42 und Elkenbachstraße 16 - 40 im Frankfurter Sozialbericht, Teil V, zu den problematischen Wohngebieten gezählt werden,
- ob es sich dabei eher um Merkmale einzelner Häuser als ganzer Straßenzüge handelt,
- ob und welche Wohnungsbaugesellschaften hierbei betroffen sind,
- was zur Verbesserung der Situation in diesem Wohngebiet getan werden kann?
Begründung:
Die Neueinstufung der genannten drei Straßenzüge als problematisches Wohngebiet stellt durchaus einen gravierenden Vorgang dar. Der Ortsbeirat wehrt sich nicht dagegen, dass auch im Nordend ein solches Wohngebiet ausgewiesen wird (zumal das West-Ost-Gefälle im Stadtteil bekannt ist), ist jedoch erstaunt, da es bisher nach außen keine wahrnehmbaren Anzeichen für sich häufende Probleme gab und auch dem Stadtteilarbeitskreis Nordend/Bornheim keine entsprechenden Kenntnisse vorlagen. Um eine unnötige und damit unverantwortliche Stigmatisierung dieser Straßenzüge auszuschließen, ist der Ortsbeirat an genauen Daten, gegebenenfalls auch vertraulich, interessiert.
Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 3
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 27. Mai 2002BB 5701. Risiken für die soziale Stadt .Erster Frankfurter Sozialbericht. 2. Sozialraumanalyse der Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagen hier: Teilbericht .Segregation und Wohngebiete mit verdichteten sozialen Problemlagen. und Bericht über die ArbMagistratsbericht
- 7. August 2002OFOF 337/3Wohngebiete mit verdichteten sozialen ProblemlagenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 22. August 2002Sie sind hierOMOM 1478Wohngebiete mit verdichteten sozialen ProblemlagenDirektanregung
- 4. November 2002Antwort des Magistrats · nach 23 WochenSTST 1896Wohngebiete mit verdichteten sozialen ProblemlagenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats