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Frankfurter Westen: Carsharing-Geschäftsgebiet auf den Frankfurter Westen ausweiten

Vorlagentyp: OMOrtsbeirat 6
14 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat wird gebeten, das Carsharing-Geschäftsgebiet auf den Frankfurter Westen auszuweiten, um eine sinnvolle Ergänzung zum Nahverkehr zu schaffen. Dies soll dazu beitragen, die Umwelt zu schützen und die Parkplatzsituation zu verbessern.

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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Anregung

Der Magistrat wird gebeten, auf die Frankfurter Carsharing-Anbieter (vor allem "Share Now" und dem zu zwei Dritteln der Stadt Frankfurt gehörenden "book-n-drive") einzuwirken, dass deren Geschäftsgebiet auch auf den gesamten Frankfurter Westen ausgeweitet wird. Hierbei sollte sowohl das stationsflexible als auch das stationsbasierte Carsharing angeboten werden. Dabei sollte in jedem Stadtteil mindestens ein stationsbasierter Carsharing-Wagen zur Verfügung stehen.

Begründung

Carsharing-Modelle können eine sinnvolle Ergänzung zum Nahverkehr darstellen. Sind sie flächendeckend in ausreichender Zahl vorhanden, können Bürger auf die Anschaffung eines eigenen Autos verzichten. Hierdurch kann Carsharing einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz leisten und für eine verbesserte Parkplatz- und Verkehrssituation sorgen. Im Frankfurter Westen kann mit wenigen Ausnahmen Carsharing überhaupt nicht genutzt werden, weil die Geschäftsgebiete der Carsharing-Anbieter auf den Kernbereich der Stadt Frankfurt ausgerichtet sind und den Frankfurter Westen bislang kaum berücksichtigen. Werden Carsharing-Wagen in einem Nicht-Geschäftsgebiet abgestellt, werden Strafen für die Kunden fällig. Da die Stadt Frankfurt ihre innenstadtnahen Stadtteile nach und nach in gebührenpflichtige Anwohner-Parkzonen umwandelt (was im Jahr zu Parkkosten von 900 Euro pro Carsharing-Wagen führt), würden Carsharing-Anbieter diese Kosten im Westen sparen, was Carsharing im Frankfurter Westen auch finanziell attraktiver werden lassen sollte.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 15. Dezember 2021OFOF 302/6Frankfurter Westen: Carsharing-Geschäftsgebiet auf den Frankfurter Westen ausweitenOrtsbeiratsantrag · CDU
  2. 11. Januar 2022Sie sind hier
    OMOM 1338Frankfurter Westen: Carsharing-Geschäftsgebiet auf den Frankfurter Westen ausweiten
    Direktanregung
  3. 25. März 2022Antwort des Magistrats · nach 14 WochenSTST 801Frankfurter Westen: Carsharing-Geschäftsgebiet auf den Frankfurter Westen ausweitenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

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