Frankfurter Westen: Carsharing-Geschäftsgebiet auf den Frankfurter Westen ausweiten
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat schlägt vor, das Carsharing-Geschäftsgebiet auf den Frankfurter Westen auszuweiten, um eine sinnvolle Ergänzung zum Nahverkehr zu schaffen. Dies soll den Bürgern ermöglichen, auf ein eigenes Auto zu verzichten und somit zur Verbesserung der Umwelt und der Verkehrssituation beizutragen.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat wolle beschließen, der Magistrat wird gebeten, auf die Frankfurter Car-Sharing-Anbieter (vor allem "Share now" und dem zu zwei Dritteln der Stadt Frankfurt gehörenden "Book-n-drive") einzuwirken, dass deren Geschäftsgebiet auch auf den gesamten Frankfurter Westen ausgeweitet wird. Hierbei sollte sowohl das stationsflexible als auch das stationsbasierte Car-Sharing angeboten werden. Dabei sollte in jedem Stadtteil mindestens ein stationsbasierter Car-Sharing-Wagen zur Verfügung stehen.
Begründung
Car-Sharing-Modelle können eine sinnvolle Ergänzung zum Nahverkehr darstellen. Sind sie flächendeckend in ausreichender Zahl vorhanden, können Bürger auf die Anschaffung eines eigenen Autos verzichten. Hierdurch kann Car-Sharing einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz leisten und für eine verbesserte Parkplatz- und Verkehrssituation sorgen. Im Frankfurter Westen kann mit wenigen Ausnahmen Car-Sharing überhaupt nicht genutzt werden, weil die Geschäftsgebiete der Car-Sharing-Anbieter auf den Kernbereich der Stadt Frankfurt ausgerichtet sind und den Frankfurter Westen bislang kaum berücksichtigen. Werden Car-Sharing-Wagen in einem Nicht-Geschäftsgebiet abgestellt, werden Strafen für die Kunden fällig. Da die Stadt Frankfurt ihre innenstadtnahen Stadtteile nach und nach in gebührenpflichtige Anwohner-Parkzonen umwandelt (was im Jahr zu Parkkosten von 900€ pro Car-Sharing-Auto führt), würden Car-Sharing-Anbieter diese Kosten im Westen sparen, was Car-Sharing im Frankfurter Westen auch finanziell attraktiver werden lassen sollte.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 15. Dezember 2021Sie sind hierOFOF 302/6Frankfurter Westen: Carsharing-Geschäftsgebiet auf den Frankfurter Westen ausweitenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 11. Januar 2022OMOM 1338Frankfurter Westen: Carsharing-Geschäftsgebiet auf den Frankfurter Westen ausweitenDirektanregung
- 25. März 2022Antwort des Magistrats · nach 14 WochenSTST 801Frankfurter Westen: Carsharing-Geschäftsgebiet auf den Frankfurter Westen ausweitenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme