Freiräume für neue Formen gemeinschaftlichen Wohnungsbaus
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Wohnungsbaus Der Ortsbeirat bittet den Magistrat an den Investor zu appellieren einen Teil des Geländes rund um den Henninger Turm solche Initiativgruppen in die Planung einzubinden, die die Möglichkeiten neuer Wohnformen und Finanzierungsmodelle erproben wollen, die der demografischen Entwicklung Rechnung tragen. Dies sollte auch im Interesse des Investors liegen. Begründung: Familienstrukturen und Modelle des Zusammenlebens haben sich in den letzten Jahrzehnten geändert. Der zu erwartende Bevölkerungsrückgang hat auch zur Folge, dass für die immer älter werdende Bevölkerung das Leben in der Stadt mit ihrem Angebot an Infrastruktur wesentlich attraktiver als das Leben auf dem Land wird. Darüber hinaus bieten die üblichen Reihenhäuser - oder Geschosswohnungsgrundrisse wenig Komfort und Variationsmöglichkeiten. Der öffentliche Raum, das Wohnumfeld, das Angebot an Komfort sowie die Wandelbarkeit der Wohnung und unterschiedliche Finanzierungsmodelle werden wichtiger.
Inhalt
Antrag vom 04.01.2010, OF 948/5
Betreff: Freiräume für neue Formen gemeinschaftlichen Wohnungsbaus Der Ortsbeirat bittet den Magistrat an den Investor zu appellieren einen Teil des Geländes rund um den Henninger Turm solche Initiativgruppen in die Planung einzubinden, die die Möglichkeiten neuer Wohnformen und Finanzierungsmodelle erproben wollen, die der demografischen Entwicklung Rechnung tragen. Dies sollte auch im Interesse des Investors liegen.
Begründung: Familienstrukturen und Modelle des Zusammenlebens haben sich in den letzten Jahrzehnten geändert. Der zu erwartende Bevölkerungsrückgang hat auch zur Folge, dass für die immer älter werdende Bevölkerung das Leben in der Stadt mit ihrem Angebot an Infrastruktur wesentlich attraktiver als das Leben auf dem Land wird. Darüber hinaus bieten die üblichen Reihenhäuser - oder Geschosswohnungsgrundrisse wenig Komfort und Variationsmöglichkeiten. Der öffentliche Raum, das Wohnumfeld, das Angebot an Komfort sowie die Wandelbarkeit der Wohnung und unterschiedliche Finanzierungsmodelle werden wichtiger.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 26.10.2009, M 211 Beratung im Ortsbeirat: 5
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. November 2009OFOF 929/5Freiräume für neue Formen gemeinschaftlichen Wohnungsbaus im Frankfurter Süden schaffenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 4. Januar 2010Sie sind hierOFOF 948/5Freiräume für neue Formen gemeinschaftlichen WohnungsbausOrtsbeiratsantrag · SPD
- 15. Januar 2010OMOM 3861Freiräume für neue Formen gemeinschaftlichen WohnungsbausDirektanregung
- 22. März 2010Antwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 453Freiräume für neue Formen gemeinschaftlichen WohnungsbausStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. SPD, GRÜNE, FAG und LINKE. gegen CDU und FDP (= Kenntnis) zu 4. CDU und SPD gegen GRÜNE, FAG und FDP (= Zurückweisung); LINKE. (= Enthaltung) zu 7. CDU, SPD, GRÜNE, FAG und LINKE. gegen FDP (= Ablehnung) zu 8. SPD, GRÜNE, FAG und LINKE. gegen 1 CDU und FDP (= Ablehnung); 5 CDU (= Enthaltung) zu 9. Einstimmige Annahme zu 10. Einstimmige Annahme