Freiräume für neue Formen gemeinschaftlichen Wohnungsbaus im Frankfurter Süden schaffen
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Familienstrukturen und Modelle des Zusammenlebens haben sich in den letzten Jahrzehnten geändert. Der zu erwartende Bevölkerungsrückgang hat auch zur Folge, dass für die immer älter werdende Bevölkerung das Leben in der Stadt mit ihrem Angebot an Infrastruktur wesentlich attraktiver ist als das Leben auf dem Land. Darüber hinaus bieten die üblichen Reihenhäuser - oder Geschosswohnungs-grundrisse wenig Komfort und Variationsmöglichkeiten. Der öffentliche Raum, das Wohnumfeld, das Angebot an Komfort sowie die Wandelbarkeit der Wohnung und unterschiedliche Finanzierungsmodelle werden wichtiger.
Inhalt
Antrag vom 20.11.2009, OF 929/5
Betreff:
Freiräume für neue Formen gemeinschaftlichen Wohnungsbaus im Frankfurter Süden schaffen
Der Ortsbeirat bittet den Magistrat an den Investor zu appellieren einen Teil des Geländes rund um den Henninger Turm solchen gemeinschaftlichen Initiativen zu überlassen, die die Möglichkeiten neuer Wohnformen und Finanzierungsmodelle erproben wollen, die den Erfordernissen der demografischen Entwicklung Rechnung tragen. Dies sollte auch im Interesse des Investors liegen.
Begründung:
Familienstrukturen und Modelle des Zusammenlebens haben sich in den letzten Jahrzehnten geändert. Der zu erwartende Bevölkerungsrückgang hat auch zur Folge, dass für die immer älter werdende Bevölkerung das Leben in der Stadt mit ihrem Angebot an Infrastruktur wesentlich attraktiver ist als das Leben auf dem Land.
Darüber hinaus bieten die üblichen Reihenhäuser - oder Geschosswohnungs-grundrisse wenig Komfort und Variationsmöglichkeiten.
Der öffentliche Raum, das Wohnumfeld, das Angebot an Komfort sowie die Wandelbarkeit der Wohnung und unterschiedliche Finanzierungsmodelle werden wichtiger.
Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 26.10.2009, M 211 Beratung im Ortsbeirat: 5
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. November 2009Sie sind hierOFOF 929/5Freiräume für neue Formen gemeinschaftlichen Wohnungsbaus im Frankfurter Süden schaffenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 4. Januar 2010OFOF 948/5Freiräume für neue Formen gemeinschaftlichen WohnungsbausOrtsbeiratsantrag · SPD
- 15. Januar 2010OMOM 3861Freiräume für neue Formen gemeinschaftlichen WohnungsbausDirektanregung
- 22. März 2010Antwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 453Freiräume für neue Formen gemeinschaftlichen WohnungsbausStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (5 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. a) Die Beratung des Tagesordnungspunktes wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage M 211 ebenfalls zurückzustellen. 2. a) Die Beratung des Tagesordnungspunktes wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage NR 1638 ebenfalls zurückzustellen. 3. Die Vorlage OF 942/5 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 4. Die Vorlage OF 928/5 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. 5. Die Vorlage OF 929/5 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme zu 3. Einstimmige Annahme zu 4. Einstimmige Annahme zu 5. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. SPD, GRÜNE, FAG und LINKE. gegen CDU und FDP (= Kenntnis) zu 4. CDU und SPD gegen GRÜNE, FAG und FDP (= Zurückweisung); LINKE. (= Enthaltung) zu 7. CDU, SPD, GRÜNE, FAG und LINKE. gegen FDP (= Ablehnung) zu 8. SPD, GRÜNE, FAG und LINKE. gegen 1 CDU und FDP (= Ablehnung); 5 CDU (= Enthaltung) zu 9. Einstimmige Annahme zu 10. Einstimmige Annahme