Tatsächliche Herstellung einer Vergleichbarkeit der Argumente für oder gegen BerkersheimOst im Verhältnis zu PreungesheimNord/BerkersheimSüd
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Vergleichbarkeit der Argumente für oder gegen Berkersheim-Ost im Verhältnis zu Preungesheim-Nord/Berkersheim-Süd Vorgang: B 451/15; B 452/15; ST 1750/15 Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat möge prüfen und berichten, wie seines Erachtens eine Abwägungsgrundlage für die politischen Entscheidungsträger in Stadtverordnetenversammlung und Ortsbeirat geschaffen werden kann, um die Vor- und Nachteile der Baugebiete Berkersheim-Ost oder Preungesheim-Nord/Berkersheim-Süd abschließend abwägen zu können. Begründung: Der Magistrat hat in seinen B 451 und B 452 sowie der ST 1750 2015 verschiedene Argumente aufgeführt, die sehr wohl für eine Bebauung in Preungesheim-Nord/Berkersheim-Süd sprechen würden: Deutlich bessere Verkehrserschließung, deutlich dichtere Bebauung möglich, wobei die 200 WE, die in den Berichten für Berkersheim-Ost veranschlagt werden, zwischenzeitlich nach Andeutungen des Planungsamts bei der Ortsbegehung am 3. November 2015 ohnehin auf 100 WE zurückgeführt wurden, deutlich geringere Bedeutung für das Stadtklima in Preungesheim-Nord, Kategorie 2 und 3 statt Kategorie
- Zudem ist nach Auskunft des Planungsamts am
- November in der Ortsbegehung voraussichtlich auch eine Änderung des Gebietszuschnitts für Berkersheim-Ost erforderlich, so dass auch hier Änderungen am Grüngürtel mit entsprechender Zeitverzögerung erforderlich werden, die der Magistrat als großes Hindernis alleine für Preungesheim-Nord sieht. Allerdings werden diese Vorteile nicht weiter verfolgt bzw. die Nachteile nicht weiter untersucht, weil dies angeblich erst im Planungsverfahren möglich ist. Dann sind aber bereits wichtige Weichenstellungen erfolgt und erhebliche Kosten angefallen, die einen anderen Entscheid dann unwahrscheinlich machen. Insofern ist zu klären, wie zum jetzigen Zeitpunkt zu vertretbaren Kosten eine Entscheidungsgrundlage für die politischen Entscheidungsträger geschaffen werden kann. Die vorliegenden Stellungnahmen des Magistrats ergeben zumindest die Aussichtslosigkeit, die der Magistrat sieht, nicht eindeutig.
Inhalt
Antrag vom 04.01.2016, OF 923/10
Betreff: Tatsächliche Herstellung einer Vergleichbarkeit der Argumente für oder gegen Berkersheim-Ost im Verhältnis zu Preungesheim-Nord/Berkersheim-Süd Vorgang: B 451/15; B 452/15; ST 1750/15 Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat möge prüfen und berichten, wie seines Erachtens eine Abwägungsgrundlage für die politischen Entscheidungsträger in Stadtverordnetenversammlung und Ortsbeirat geschaffen werden kann, um die Vor- und Nachteile der Baugebiete Berkersheim-Ost oder Preungesheim-Nord/Berkersheim-Süd abschließend abwägen zu können.
Begründung: Der Magistrat hat in seinen B 451 und B 452 sowie der ST 1750 2015 verschiedene Argumente aufgeführt, die sehr wohl für eine Bebauung in Preungesheim-Nord/Berkersheim-Süd sprechen würden: Deutlich bessere Verkehrserschließung, deutlich dichtere Bebauung möglich, wobei die 200 WE, die in den Berichten für Berkersheim-Ost veranschlagt werden, zwischenzeitlich nach Andeutungen des Planungsamts bei der Ortsbegehung am 3. November 2015 ohnehin auf 100 WE zurückgeführt wurden, deutlich geringere Bedeutung für das Stadtklima in Preungesheim-Nord, Kategorie 2 und 3 statt Kategorie
- Zudem ist nach Auskunft des Planungsamts am
- November in der Ortsbegehung voraussichtlich auch eine Änderung des Gebietszuschnitts für Berkersheim-Ost erforderlich, so dass auch hier Änderungen am Grüngürtel mit entsprechender Zeitverzögerung erforderlich werden, die der Magistrat als großes Hindernis alleine für Preungesheim-Nord sieht. Allerdings werden diese Vorteile nicht weiter verfolgt bzw. die Nachteile nicht weiter untersucht, weil dies angeblich erst im Planungsverfahren möglich ist. Dann sind aber bereits wichtige Weichenstellungen erfolgt und erhebliche Kosten angefallen, die einen anderen Entscheid dann unwahrscheinlich machen. Insofern ist zu klären, wie zum jetzigen Zeitpunkt zu vertretbaren Kosten eine Entscheidungsgrundlage für die politischen Entscheidungsträger geschaffen werden kann. Die vorliegenden Stellungnahmen des Magistrats ergeben zumindest die Aussichtslosigkeit, die der Magistrat sieht, nicht eindeutig.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. Dezember 2015BB 451Prüfung der von der Bürgerinitiative vorgeschlagenen Alternative zum Baugebiet Berkersheim-OstMagistratsbericht
- 11. Dezember 2015BB 452„Berkersheim-Süd/Preungesheim“ statt „Berkersheim-Ost“Magistratsbericht
- 11. Dezember 2015STST 1750"Berkersheim-Süd/Preungesheim"Stellungnahme
- 4. Januar 2016Sie sind hierOFOF 923/10Tatsächliche Herstellung einer Vergleichbarkeit der Argumente für oder gegen BerkersheimOst im Verhältnis zu PreungesheimNord/BerkersheimSüdOrtsbeiratsantrag · FDP
- 16. Februar 2016VV 1582Tatsächliche Herstellung einer Vergleichbarkeit der Argumente für oder gegen „BerkersheimOst“ im Verhältnis zu „PreungesheimNord/BerkersheimSüd“Anfrage
- 30. Mai 2016Antwort des Magistrats · nach 24 WochenSTST 851Tatsächliche Herstellung einer Vergleichbarkeit der Argumente für oder gegen "Berkersheim-Ost" im Verhältnis zu "Preungesheim -Nord/Berkersheim-Süd"Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme