Der Ortsbeirat 2 unterstützt das Zeitzeug*innen-Projekt "Frankfurter Szene(n) - Gespräche im Kettenhofweg"!
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Zusammenfassung
Das vorliegende Projekt zielt darauf ab, ein Zeitzeug*innen-Projekt namens "Frankfurter Szene(n) - Gespräche im Kettenhofweg" zu unterstützen, das Interviews mit Zeitzeug*innen umfasst, die eine wichtige Rolle in der Frankfurter Szene hatten. Geplant sind zudem die Erstellung eines multimedialen Archivs sowie öffentliche Veranstaltungen zur Präsentation der Ergebnisse.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Kettenhofweg — 13 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 14.09.2026.
- Status Liegenschaft Kettenhofweg 9714.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Der Ortsbeirat 2 unterstützt das Zeitzeug*innen-Projekt „Frankfurter Szene(n) – Gespräche im Kettenhofweg“17.08.2026 · OIB (Initiative (Budget) Ortsbeirat)
- Sauberkeit in Westend/Bockenheim maximieren15.06.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Kettenhofweg per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat wolle beschließen, der Magistrat wird gebeten,
das Zeitzeug*innen-Projekt "Frankfurter Szene(n) - Gespräche im Kettenhofweg" mit Mitteln von bis zu EUR 2.000,- für eine Ausstattung mit technischen Hilfsmitteln für Ihre Projektarbeit zu unterstützen.
Begründung
Im Mittelpunkt des Zeitzeug*innen-Projekts "Frankfurter Szene(n) - Gespräche im Kettenhofweg" stehen biographisch-thematische Interviews mit Zeitzeug*innen, die die Frankfurter Szene der späten 1960er- bis in die 1990er-Jahre mitgeprägt haben. Erste Gespräche wurden bereits geführt. Diese ersten Gespräche mit Zeitzeug*innen, die mit ihren jeweiligen historischen und soziologischen Beiträgen den seinerzeitigen Diskurs mitprägten, machen deutlich, welches intellektuelle Potential in dem Projekt steckt und wie groß das Interesse der Zeitzeug*innen ist, ihre Erfahrungen für die Öffentlichkeit zu teilen. Die Aufnahmen - Audio oder Video, je nach Wunsch der Interviewten - sollen den Kern eines multimedialen Archivs bilden, das durch Dokumente aus dem Archiv des Verlags "Neue Kritik" ergänzt wird. Eine eigene Website soll das Material dauerhaft zugänglich machen. Geplant sind darüber hinaus ein Sammelband und öffentliche Veranstaltungen, die die Ergebnisse in die Stadtgesellschaft tragen.
Der Kettenhofweg ist nicht zufällig Namensgeber des Projekts. Die Straße im Westend steht symbolisch für eine intellektuelle Topographie, die bis heute nachwirkt: Theodor W. und Gretel Adorno lebten hier, wenige Gehminuten vom Institut für Sozialforschung und vom Bockenheimer Campus entfernt. Das Walter-Kolb-Heim war Treffpunkt und Organisationszentrum des Frankfurter SDS. Die Hausbesetzungen der frühen 1970er-Jahre, die als "Frankfurter Häuserkampf" in die Lokalgeschichte eingingen, spielten sich wesentlich in dieser Straße ab. Und der Verlag "Neue Kritik", in dessen Räumen die Gespräche stattfinden, ist bis heute im Bezirk ansässig. Das Projekt ist damit nicht nur thematisch, sondern räumlich in den Stadtteilen Bockenheim und Westend verwurzelt. Mit dem 60. Jubiläum der 68er-Bewegung im Jahr 2028 rückt diese Geschichte bald wieder in den öffentlichen Fokus. Der Ortsbeirat meint, jetzt ist der richtige Moment, die Erinnerungen zu sichern - bevor sie unwiederbringlich verloren gehen, und unterstützt dieses Projekt.
Das Zeitzeug*innen-Projekt "Frankfurter Szene(n) - Gespräche im Kettenhofweg" hat die Eintragung im Vereinsregister als gemeinnütziger Verein beantragt. Die 2.000 Euro sind für die technische Grundausstattung (Aufnahmegeräte, Speichermedien) sowie die initiale Einrichtung der Projektwebsite vorgesehen. Ein detaillierter Kostenplan wird das Projekt / der Verein dem Magistrat, falls gewünscht, vorlegen. Die Aktiven des Vereins freuen sich, das Projekt persönlich im Ortsbeirat vorstellen zu dürfen, und stehen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 1. August 2026Sie sind hierOFOF 72/2Der Ortsbeirat 2 unterstützt das Zeitzeug*innen-Projekt „Frankfurter Szene(n) – Gespräche im Kettenhofweg“!Ortsbeiratsantrag · GRÜNE, SPD, Linke, Volt
- 17. August 2026OIBOIB 22Der Ortsbeirat 2 unterstützt das Zeitzeug*innen-Projekt „Frankfurter Szene(n) – Gespräche im Kettenhofweg“Budget-Initiative
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung 2 CDU