Vereinsheim sichern . Bunker in der Petterweilstraße 68 ankaufen
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die in diesem Bunker ansässigen Vereine - Frankfurter Karneval-Verein 1911 und seine Maa-Gard, Karnevalgesellschaft Bernemer Käwwern e.V. 1935-sowie das .Rockmobil1 der Caritas und ein Fahrradclub haben seit Jahren in diesen Bunker viel invvestiert und sich darin hä uslich eingerichtet. Gegenüber einem üblichen Vereinsheim hat der Bunker die Vorteile, viel Ü bungsraum, viel Stauraum für Vereinsutensilien sowie Lä rmschutz nach außen zu bieten. Trotzdem, und darüber hinaus ist der Bunker zentral gelegen und verkehrsgünstig angebunden. Die beiden Karnevalvereine leisten nicht nur zur fünften Jahreszeit, sondern das ganze Jahr über hervorragende Kinder- und Jugendarbeit. Insofern erfüllen sie Aufgaben des Gemeinbedarfs. Die Vereine bilden den sozialen Kitt eines Stadtteils und üben insofern eine wichtige Funktion für die Allgemeinheit aus. Eine Stadt, die Vereine heimatlos macht, schadet sich selbst und frustriert die von ihr doch gewollten und gelobten ehrenamtlich Tätigen. Ein Umzug der Vereine wäre mit unverhältnismäßig hohen Folgekosten und vermutlich einem Wegzug aus Bornheim, ihrem Heimatstadtteil, verbunden. Auch wenn der Magistrat bei der Suche von Räumlichkeiten behilflich wäre, bestehen Zweifel, dass diese den Anforderungen der Vereine und Spielgruppen im selben Maße wie der Bunker genügen w ü rden.
Inhalt
Antrag vom 25.04.2010, OF 666/4
Betreff:
Vereinsheim sichern - Bunker in der Petterweilstraße 68 ankaufen
Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, den Magistrat aufzufordern, bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) ein Kaufgebot für diesen Bunker zeitnah abzugeben und den Bunker käuflich zu erwerben, damit die Vereine und Gruppen, die in diesem Bunker ihr Vereinsheim und ihre Spielst ätte haben, dort auch weiterhin ihren Aufgaben nachkommen k ö nnen. Der Magistrat hat in seiner Beantwortung der Frage F 1398 bereits angekündigt, "Die Stadt Frankfurt hat für die Bunker Friedberger Anlage, Mörfelder Landstra ße und Petterweilstraße gegen ü ber der BIMA ein informelles Erwerbsinteresse bekundet. Sobald die Ausschreibung veröffentlicht ist, werden entsprechende Preisangebote abge geben." Diese schriftliche Ä u ßerung ist vom 25. Februar 2010. Stadtverordnetenversammlung und Magistrat werden gebeten, diesen Worten schnelle Taten folgen zu lassen.
Begründung:
Die in diesem Bunker ansässigen Vereine - Frankfurter Karneval-Verein 1911 und seine Maa-Gard, Karnevalgesellschaft Bernemer Käwwern e.V. 1935-sowie das .Rockmobil1 der Caritas und ein Fahrradclub haben seit Jahren in diesen Bunker viel invvestiert und sich darin hä uslich eingerichtet. Gegenüber einem üblichen Vereinsheim hat der Bunker die Vorteile, viel Ü bungsraum, viel Stauraum für Vereinsutensilien sowie Lä rmschutz nach außen zu bieten. Trotzdem, und darüber hinaus ist der Bunker zentral gelegen und verkehrsgünstig angebunden.
Die beiden Karnevalvereine leisten nicht nur zur fünften Jahreszeit, sondern das ganze Jahr über hervorragende Kinder- und Jugendarbeit. Insofern erfüllen sie Aufgaben des Gemeinbedarfs. Die Vereine bilden den sozialen Kitt eines Stadtteils und üben insofern eine wichtige Funktion für die Allgemeinheit aus. Eine Stadt, die Vereine heimatlos macht, schadet sich selbst und frustriert die von ihr doch gewollten und gelobten ehrenamtlich Tätigen.
Ein Umzug der Vereine wäre mit unverhältnismäßig hohen Folgekosten und vermutlich einem Wegzug aus Bornheim, ihrem Heimatstadtteil, verbunden. Auch wenn der Magistrat bei der Suche von Räumlichkeiten behilflich wäre, bestehen Zweifel, dass diese den Anforderungen der Vereine und Spielgruppen im selben Maße wie der Bunker genügen w ü rden.
Beratung im Ortsbeirat: 4
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. April 2010Sie sind hierOFOF 666/4Vereinsheim sichern . Bunker in der Petterweilstraße 68 ankaufenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 4. Mai 2010OAOA 1112Vereinsheim sichern . Bunker in der Petterweilstraße 68 ankaufenAnregung
- 10. September 2010BB 596Vereinsheim sichern - Bunker in der Petterweilstraße 68 ankaufenMagistratsbericht
- 25. Juli 2011BB 309Vereinsheim sichern - Bunker in der Petterweilstraße 68 ankaufenMagistratsbericht
- 28. Oktober 2011BB 440Vereinsheim sichern - Bunker in der Petterweilstraße 68 ankaufenMagistratsbericht
- 27. April 2012BB 189Vereinsheim sichern - Bunker in der Petterweilstraße 68 ankaufenMagistratsbericht
- 19. November 2012BB 490Vereinsheim sichern - Bunker in der Petterweilstraße 68 ankaufenMagistratsbericht
- 13. Mai 2013BB 242Vereinsheim sichern - Bunker in der Petterweilstraße 68 ankaufenMagistratsbericht
- 2. Dezember 2013Antwort des Magistrats · nach 188 WochenBB 549Vereinsheim sichern - Bunker in der Petterweilstraße 68 ankaufenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme