Platensiedlung Nord: Hauseingänge und Gehwege vom Falschparken frei halten
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Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert Maßnahmen gegen das Falschparken in der Platensiedlung Nord, um die Sicherheit der Fußgänger zu gewährleisten und den öffentlichen Raum zu verbessern. Insbesondere sollen Gehwegvorstreckungen geschützt und die Nutzung der Tiefgaragen optimiert werden.
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Sudermannstraße — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 20.08.2026.
- Platensiedlung Nord: Hauseingänge und Gehwege vom Falschparken frei halten20.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Qualitätsvolles straßenbegleitendes Grün für die Platensiedlung Nord20.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Einführung von Bewohnerparken im Bereich Stefan-Zweig-Straße, Sudermannstraße und Platenstraße18.06.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Sudermannstraße per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen: der Magistrat wird gebeten, Maßnahmen gegen das Falschparken in der Platensiedlung Nord zu ergreifen, die geeignet sind, um die Sicherheit und das Durchkommen der Fußgängerinnen und Fußgänger wieder herzustellen und das Bild des öffentlichen Raumes nachhaltig zu verbessern. Konkret wird der Magistrat aufgefordert,
- die Gehwegvorstreckungen vor den Hauseingängen in der Sudermannstraße, der Stefan-Zweig-Straße und den vier Stichstraßen dauerhaft vor dem Zuparken zu schützen. Zum Beispiel das Radfahrbüro könnte eine Planung erstellen, mit der die Flächen freigehalten werden, damit die Fahrradbügel wieder gut zugänglich und nutzbar werden und vor der Haustür Platz zum Aufenthalt geschaffen wird. Denkbar sind dort zum Beispiel auch Bänke, sofern die Sicherheitsbehörden hier keine freie Zufahrt benötigen;
- eine Lösung kurzfristig umzusetzen, auch wenn sie zunächst einfach ausfällt, wie etwa durch das Aufstellen von Pollern, die mit einem Schlüssel durch die Feuerwehr geöffnet werden können;
- bis dahin das Parken in den Kreuzungsbereichen, auf den Grünflächen und vor den Hauseingängen verstärkt zu kontrollieren;
- zu berichten, wie viele Stellplätze es in den neuen Tiefgaragen der Platensiedlung gibt und wie hoch die Vermietungsquote ist;
- darzulegen, wie freie Stellplätze in diesen Anlagen besser vermarktet oder günstiger angeboten werden können, damit weniger Autos im öffentlichen Raum stehen.
Begründung
Die Stadt hat die Straßen der Platensiedlung nach M 198/2023 für 4,38 Millionen Euro erneuert. Die Gehwege wurden dabei eigens auf 2,50 Meter verbreitert, damit alle Menschen dort durchkommen. Vor den Hauseingängen zeigt die Planung jedoch in der Praxis eine Schwachstelle. Die Ausbuchtungen im Gehweg haben an den Enden keinen Schutz davor, überfahren zu werden und werden daher dauerhaft beparkt. Zwischen den Autos und den Fahrradbügeln müssen sich dann die Anwohnenden vorbeiquetschen. Wer einen Rollator oder einen Kinderwagen schiebt, kommt dort gar nicht mehr vorbei. Nötig ist eine bauliche Lösung, die das dauerhaft verhindert. Der Architekt des Quartiers, Stefan Forster, hat den Zustand im April 2026 in der Frankfurter Rundschau wie folgt beschrieben: die eigens gebauten Garagen würden "offensichtlich nicht genutzt", die Siedlung sei "völlig wild zugeparkt", man gewinne "den Eindruck eines rechtsfreien Raumes". Die Bewerbung um einen Städtebaupreis hat sein Büro aus diesem Grund zurückgezogen. Für die Nachverdichtung wurden vier Tiefgaragen zwischen die Häuserzeilen gebaut. Wenn diese teuren Plätze leer stehen, während oberirdisch jede Ecke belegt ist, liegt das am Zugang oder am Preis und nicht an der Zahl der Stellplätze und der Magistrat sollte gemeinsam mit der ABG überlegen, welches Konzept dazu führen könnte, dass diese besser genutzt werden, um den öffentlichen Raum zu entlasten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 10. November 2023MM 198Weiterentwicklung der Straßenräume und der Parkplatzflächen durch die ABG Frankfurt Holding in der Platensiedlung hier: Bau- und Finanzierungsvorlage für den städtischen KostenanteilMagistratsvortrag
- 9. August 2026Sie sind hierOFOF 65/9Platensiedlung Nord: Hauseingänge und Gehwege vom Falschparken frei haltenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 20. August 2026OMOM 528Platensiedlung Nord: Hauseingänge und Gehwege vom Falschparken frei haltenDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu Ziffer 1: GRÜNE, SPD, Linke, AfD, FDP und BFF gegen CDU (= Ablehnung) zu Ziffer 2: GRÜNE, SPD, Linke, AfD, FDP und BFF gegen CDU (= Ablehnung) zu Ziffer 3: GRÜNE, SPD, Linke, AfD, FDP und BFF gegen CDU (= Ablehnung) zu Ziffer 4: einstimmige Annahme zu Ziffer 5: einstimmige Annahme