Keine Schließung der Unterführung Hügelstraße !
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Weitere Querungen über die Eschersheimer Landstraße sind zwar wünschenswert, tragen aber aus Sicht des Ortsbeirats nicht zur Erhöhung der Sicherheit für Fußgänger bei. Sämtliche Unfälle zwischen U-Bahn und Fußgängern sind immer möglich, gerade weil es Übergänge gibt. Besonders an der Kreuzung Hügelstraße müssen von den U-Bahn-Stationen bis zu den Haltestellen der kreuzenden Buslinien bis zu 6 Fahrbahnen/Gleise überquert werden! Es würden damit unverantwortliche Situationen entstehen, wenn Personen beim Aussteigen aus der U-Bahn den gewünschten Bus kommen sehen. Sie würden dann statt der gefahr-losen Benutzung der Unterführung ohne rote Ampeln und fließendem Verkehr eben bis zu 6 Fahrbahnen queren, um vielfach ohne Rücksicht auf die Fußgängerampeln den Bus zu erreichenden. Dies betrifft insbesondere in den Morgen- und Mittagsstunden eine große Zahl von Schulkindern die beim Umsteigen die Unterführung frequentieren. Eine steigende Anzahl von Verkehrunfällen mit Personenschäden ist dann mit hoher Sicherheit zu erwarten. Außerdem wird mit der Schließung der Unterführung Hügelstraße eine Einzelhandelsexistenz vernichtet, wenn dem dort befindlichen Blumenladen das Umsteigepublikum damit entzogen wird.
Inhalt
Antrag vom 20.02.2008, OF 608/9
Betreff:
Keine Schließung der Unterführung Hügelstraße !
Vorgang:
B 860/07, B 515/07, B 90/07
Bei der Prüfung und Planung zur Einrichtung von ebenerdigen Fußgängerquerungen über die Eschersheimer Landstraße nördlich und südlich der Kreuzung Hügelstraße hat sich zwischenzeitlich ergeben, dass die derzeitigen Platzverhältnisse nicht ausreichend sind, solche Überwege einzurichten. Auch der Wunsch, zusätzlich zu den Überwegen von dort aus behindertengerechte Zugänge zu den Bahnsteigen zu schaffen, ist nur bei Schließung der Zugänge zur Fußgängerunterführung möglich.
Der Ortbeirat sieht jedoch die Notwendigkeit, die Fußgängerunterführung und die Zugänge von dort zu den U-Bahn-Stationen zu erhalten, und fordert deshalb den Magistrat auf, die Planungen für die neuen Fußgängerquerungen aufzugeben, wenn diese nur bei der Schließung der Zugänge den Bahnsteigen möglich wären.
Begründung:
Weitere Querungen über die Eschersheimer Landstraße sind zwar wünschenswert, tragen aber aus Sicht des Ortsbeirats nicht zur Erhöhung der Sicherheit für Fußgänger bei. Sämtliche Unfälle zwischen U-Bahn und Fußgängern sind immer möglich, gerade weil es Übergänge gibt. Besonders an der Kreuzung Hügelstraße müssen von den U-Bahn-Stationen bis zu den Haltestellen der kreuzenden Buslinien bis zu 6 Fahrbahnen/Gleise überquert werden! Es würden damit unverantwortliche Situationen entstehen, wenn Personen beim Aussteigen aus der U-Bahn den gewünschten Bus kommen sehen. Sie würden dann statt der gefahr-losen Benutzung der Unterführung ohne rote Ampeln und fließendem Verkehr eben bis zu 6 Fahrbahnen queren, um vielfach ohne Rücksicht auf die Fußgängerampeln den Bus zu erreichenden. Dies betrifft insbesondere in den Morgen- und Mittagsstunden eine große Zahl von Schulkindern die beim Umsteigen die Unterführung frequentieren. Eine steigende Anzahl von Verkehrunfällen mit Personenschäden ist dann mit hoher Sicherheit zu erwarten. Außerdem wird mit der Schließung der Unterführung Hügelstraße eine Einzelhandelsexistenz vernichtet, wenn dem dort befindlichen Blumenladen das Umsteigepublikum damit entzogen wird.
Beratung im Ortsbeirat: 9
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. Februar 2008Sie sind hierOFOF 608/9Keine Schließung der Unterführung Hügelstraße !Ortsbeiratsantrag · CDU, SPD, FDP
- 17. April 2008OMOM 2195Keine Schließung der Unterführung Hügelstraße!Direktanregung
- 10. Juni 2008STST 968Keine Schließung der Unterführung Hügelstraße!Stellungnahme
- 3. September 2009OMOM 3558Schließung der Unterführung HügelstraßeDirektanregung
- 21. Oktober 2009STST 1490Schließung der Unterführung HügelstraßeStellungnahme
- 2. August 2010Antwort des Magistrats · nach 128 WochenBB 493Kreuzung Eschersheimer Landstraße / Hügelstraße barrierefrei und ökologisch umbauenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, FDP und BFF gegen GRÜNE und LINKE. (= Ablehnung)