Drogenscreening für Konsumenten in den Einrichtungen im Bahnhofsviertel ermöglichen
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenBegründung
den Einrichtungen im Bahnhofsviertel ermöglichen Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat möge prüfen und berichten, ob in den Einrichtungen für Drogenkonsumenten im Frankfurter Bahnhofsviertel ein Drogenscreening angeboten werden kann und wie hoch die zu erwartenden Kosten dafür wären. Begründung: In Frankfurt kommt es immer wieder zu Problemen mit stark verunreinigten Drogen. Rauschmittel werden von den Verkäufer*innen mit allen möglichen Substanzen gestreckt, um eine größere Gewinnmarge zu erzielen. Konsument*innen können die Qualität ihrer Rauschmittel kaum nachprüfen, das Gesundheitsrisiko beim Konsum erhöht sich dadurch enorm. Andere Städte, z. B. Zürich (siehe http://www.saferparty.ch/) oder Wien (siehe http://www.checkyourdrugs.at) bieten ein solches "Drug Checking" bereits an, um die Gesundheitsschäden durch Drogenkonsum so gering wie möglich zu halten. Um den "Frankfurter Weg" konsequent weiterzugehen, wäre ein Drogenscreening hilfreich. Dadurch könnte auch erreicht werden, dass auf solche Streckmittel seltener zurückgegriffen wird, weil eine gewisse Nachverfolgungsmöglichkeit bestünde.
Inhalt
Antrag vom 22.05.2018, OF 608/1
Betreff: Drogenscreening für Konsumenten in den Einrichtungen im Bahnhofsviertel ermöglichen Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat möge prüfen und berichten, ob in den Einrichtungen für Drogenkonsumenten im Frankfurter Bahnhofsviertel ein Drogenscreening angeboten werden kann und wie hoch die zu erwartenden Kosten dafür wären.
Begründung: In Frankfurt kommt es immer wieder zu Problemen mit stark verunreinigten Drogen. Rauschmittel werden von den Verkäufer*innen mit allen möglichen Substanzen gestreckt, um eine größere Gewinnmarge zu erzielen. Konsument*innen können die Qualität ihrer Rauschmittel kaum nachprüfen, das Gesundheitsrisiko beim Konsum erhöht sich dadurch enorm. Andere Städte, z. B. Zürich (siehe http://www.saferparty.ch/) oder Wien (siehe http://www.checkyourdrugs.at) bieten ein solches "Drug Checking" bereits an, um die Gesundheitsschäden durch Drogenkonsum so gering wie möglich zu halten. Um den "Frankfurter Weg" konsequent weiterzugehen, wäre ein Drogenscreening hilfreich. Dadurch könnte auch erreicht werden, dass auf solche Streckmittel seltener zurückgegriffen wird, weil eine gewisse Nachverfolgungsmöglichkeit bestünde.Beratung im Ortsbeirat: 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. Mai 2018Sie sind hierOFOF 608/1Drogenscreening für Konsumenten in den Einrichtungen im Bahnhofsviertel ermöglichenOrtsbeiratsantrag · Die_PARTEI
- 5. Juni 2018OMOM 3230Drogenscreening für Konsumenten in den Einrichtungen im Bahnhofsviertel ermöglichenDirektanregung
- 21. September 2018Antwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 1881Drogenscreening für Konsumenten in den Einrichtungen im Bahnhofsviertel ermöglichenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, LINKE., FDP, ÖkoLinX-ARL, PARTEI und U.B. gegen 3 SPD (= Ablehnung); 1 SPD, CDU und BFF (= Enthaltung)