Raserei und Lärm in der Bleichstraße nervt Anwohnende und gefährdet Kinder
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Neues zu Alte Gasse per E-MailBegründung
nervt Anwohnende und gefährdet Kinder Der Magistrat wird aufgefordert, die mehrspurig befahrbare Bleichstraße auf grundsätzlich eine Fahrspur (plus Abbiegespuren im Bereich Alte Gasse / Peterstraße, sowie Friedberger Tor) zu reduzieren und in ganzer Länge eine Tempo-30-Zone einzurichten. Der Autoverkehr an der signalgesteuerten Querungshilfe für zu Fuß Gehende in Höhe Peterskirche ist dauerhaft zu überwachen. Außerdem sind gut ausgebaut Radwege in beiden Richtungen anzulegen. Auf beiden Straßenseiten sind die Gehwege auf mindestens 2m zu verbreitern. Es ist zu prüfen, ob und wo Bäume angepflanzt werden können. Begründung: Seit Jahrzehnten fordern Anwohnende, Vertreterinnen und Vertreter der Kinder- und Bildungseinrichtungen, aber auch Gewerbetreibende aus der Umgebung, dass Tempo in der stark bewohnten Bleichstraße nachhaltig zu reduzieren. Geschehen ist bislang nichts, dabei ist es täglich das gleiche Drama: Missachtung der roten Ampel und Gefährdung von zu Fuß Gehenden, kollektive Raserei und aufheulende Motoren um wenige Meter voran zu kom -men. Rücksichtsvolle, mit angepasster Geschwindigkeit fahrende Autofahrerinnen und Au -tofahrer werden angehupt und bedrängt. Die Straße mit ihren teilweise 4 Fahrspuren scheint eines der letzten Relikte der falschen Verkehrspolitik der 70er Jahre zu sein und verleitet außerordentlich einladend zum Rasen. Dies obwohl sich in dem Bereich zahllose Wohnungen befinden und Kinder dort ihre Wege zu Kita und Grundschule gehen. Der Spielplatz Drachenburg in den Wallanalagen wird von vielen Kindern aus der Innenstadt besucht. Auch sie müssen die überflüssig gefährliche Straße queren. Da sich der Verkehr in den Folgestraßen ohnehin wieder staut, macht die Aufrechterhaltung mehrerer Fahrspuren in der Bleichstraße verkehrlich keinen Sinn. Ein langsameres und gleichmäßigeres Fahren wegen der größeren Sicherheit und des geringeren Lärms aber umso mehr aus Sicht der Anwohnerschaft. Mit dem Anlegen von Radwegen wird dem stark gestiegenem Fahrradaufkommen Rechnung getragen und der Radverkehr weiter gestärkt. Durch die zur Zeit sehr schlechten Gehwege wird der Fußverkehr stark behindert. Zusätzliche Bäume können der sommerlichen Erwärmung vorbeugen, das Kleinklima verbessern und Staub binden.
Inhalt
Antrag vom 22.04.2018, OF 602/1
Betreff: Raserei und Lärm in der Bleichstraße nervt Anwohnende und gefährdet Kinder Der Magistrat wird aufgefordert, die mehrspurig befahrbare Bleichstraße auf grundsätzlich eine Fahrspur (plus Abbiegespuren im Bereich Alte Gasse / Peterstraße, sowie Friedberger Tor) zu reduzieren und in ganzer Länge eine Tempo-30-Zone einzurichten. Der Autoverkehr an der signalgesteuerten Querungshilfe für zu Fuß Gehende in Höhe Peterskirche ist dauerhaft zu überwachen. Außerdem sind gut ausgebaut Radwege in beiden Richtungen anzulegen. Auf beiden Straßenseiten sind die Gehwege auf mindestens 2m zu verbreitern. Es ist zu prüfen, ob und wo Bäume angepflanzt werden können.
Begründung: Seit Jahrzehnten fordern Anwohnende, Vertreterinnen und Vertreter der Kinder- und Bildungseinrichtungen, aber auch Gewerbetreibende aus der Umgebung, dass Tempo in der stark bewohnten Bleichstraße nachhaltig zu reduzieren. Geschehen ist bislang nichts, dabei ist es täglich das gleiche Drama: Missachtung der roten Ampel und Gefährdung von zu Fuß Gehenden, kollektive Raserei und aufheulende Motoren um wenige Meter voran zu kom -men. Rücksichtsvolle, mit angepasster Geschwindigkeit fahrende Autofahrerinnen und Au -tofahrer werden angehupt und bedrängt. Die Straße mit ihren teilweise 4 Fahrspuren scheint eines der letzten Relikte der falschen Verkehrspolitik der 70er Jahre zu sein und verleitet außerordentlich einladend zum Rasen. Dies obwohl sich in dem Bereich zahllose Wohnungen befinden und Kinder dort ihre Wege zu Kita und Grundschule gehen. Der Spielplatz Drachenburg in den Wallanalagen wird von vielen Kindern aus der Innenstadt besucht. Auch sie müssen die überflüssig gefährliche Straße queren. Da sich der Verkehr in den Folgestraßen ohnehin wieder staut, macht die Aufrechterhaltung mehrerer Fahrspuren in der Bleichstraße verkehrlich keinen Sinn. Ein langsameres und gleichmäßigeres Fahren wegen der größeren Sicherheit und des geringeren Lärms aber umso mehr aus Sicht der Anwohnerschaft. Mit dem Anlegen von Radwegen wird dem stark gestiegenem Fahrradaufkommen Rechnung getragen und der Radverkehr weiter gestärkt. Durch die zur Zeit sehr schlechten Gehwege wird der Fußverkehr stark behindert. Zusätzliche Bäume können der sommerlichen Erwärmung vorbeugen, das Kleinklima verbessern und Staub binden.Beratung im Ortsbeirat: 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. April 2018Sie sind hierOFOF 602/1Raserei und Lärm in der Bleichstraße nervt Anwohnende und gefährdet KinderOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 8. Mai 2018OMOM 3130Raserei und Lärm in der Bleichstraße nervt Anwohner und gefährdet KinderDirektanregung
- 3. September 2018Antwort des Magistrats · nach 19 WochenSTST 1724Raserei und Lärm in der Bleichstraße nervt Anwohner und gefährdet KinderStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, CDU, GRÜNE, LINKE., 1 FDP, BFF, ÖkoLinX-ARL, PARTEI und U.B. gegen 1 FDP (= Ablehnung)