Krähenpopulation U-Bahn-Station "Kalbach"
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, Maßnahmen zur Reduzierung der Verkotung an der U-Bahn-Station Kalbach durch Saatkrähen zu prüfen. Dies ist notwendig, da die hygienischen Bedingungen für mobilitätseingeschränkte Personen unzumutbar sind.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenAntrag
Der Magistrat wird erneut gebeten, zu prüfen und zu berichten, wie das Ausmaß der Verkotung der Bahnsteige, der Buswartebereiche und der auf dem Park-and-Ride-Parkplatz abgestellten Pkw an der U-Bahn-Station durch Saatkrähen vermindert werden kann. Die ST 368 erwähnt, dass die Überlegungen zum Sachverhalt nicht abgeschlossen sind. Der Ortsbeirat empfiehlt mehrere Ortsbesuche um sich ein Bild vom Ausmaß der Verkotung zu machen. Der Schutz der Tiere durch die EU-Vogelschutzrichtlinie und das Bundesnaturschutzgesetz ist dem Ortsbeirat bekannt.
Begründung
Die Belastung des genannten Bereichs mit Vogelkot und herabfallendes Nistmaterial hat das tolerable und verantwortbare Maß überschritten. Insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen auf den Behindertenparkplätzen ist es extrem schwierig den Schmutz von den Fahrzeugen zu entfernen. Die klare, uneingeschränkte Akzeptanz des Vogelschutzes kann den Magistrat nicht von seiner Verantwortung entlasten, diesen ÖPNV-Knotenpunkt in einem hygienisch unbedenklichen Zustand zu halten. Zusätzliche Reinigungsintervalle, zusätzliche Überdachungen oder Segel, wie sie der Ortsbeirat 12 bereits mit der OM 1848 vom 23.06.2017 angeregt hatte, können der Abhilfe dienen, ohne negativ auf die vorhandene Saatkrähenpopulation zu wirken.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. Oktober 2017STST 2075U-Bahn-Station "Kalbach" Schutz vor Verunreinigungen durch VögelStellungnahme
- 14. Juni 2018FF 1356Seit Monaten leiden viele Bürger insbesondere in den Stadtteilen Bonames, Kalbach und Nieder-Eschbach unter einer steigeFragestunde-Frage
- 16. April 2019OFOF 182/14Krähenpopulation U-Bahn-Station „Kalbach“Ortsbeiratsantrag · CDU
- 6. Mai 2019VV 1240Krähenpopulation U-Bahn-Station „Kalbach“Anfrage
- 29. Juli 2019STST 1356Krähenpopulation U-Bahn-Station "Kalbach"Stellungnahme
- 21. Februar 2020STST 368Krähenpopulation U-Bahn-Station „Kalbach“Stellungnahme
- 28. Februar 2020Sie sind hierOFOF 554/12Krähenpopulation U-Bahn-Station „Kalbach“Ortsbeiratsantrag · CDU
- 13. März 2020OMOM 5941Krähenpopulation U-Bahn-Station „Kalbach“Direktanregung
- 19. Juni 2020Antwort des Magistrats · nach 139 WochenSTST 1183Krähenpopulation U-Bahn-Station „Kalbach“Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme