Bezieherinnen und Bezieher von Grundsicherung verstärkt unterstützen
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenBegründung
Grundsicherung verstärkt unterstützen Der Ortsbeirat möge beschließen: In der Ausgabe 06/2019 von "Statistik aktuell" herausgegeben vom Bürgeramt Statistik und Wahlen, wurden die neuesten Zahlen zur zunehmenden Armut in Frankfurt veröffentlicht: "jede/jeder Achte in Frankfurt ist auf Grundsicherung angewiesen" und "Grundsicherung im Alter: höchster Anteil im Riederwald" sind die Überschriften, mit denen die Situation beschrieben wird. Der Ortsbeirat 11 hatte für die Etatberatungen 2019 die Einführung eines "Seniorenpasses" für Frankfurt gefordert. damit die gesellschaftliche Teilhabe auch im Alter gewährleistet wird. Da dieser Antrag im Haushalt keine Berücksichtigung fand, bitten wir den Magistrat zu prüfen und zu berichten, wie die Situation von Frankfurter*innen, die von Grundsicherung leben müssen, verbessert werden kann. Die Vorschläge sollten mit Ortsbeiräten und in der Stadtverordnetenversammlung diskutiert werden und im Doppelhaushalt 2020/2021 Berücksichtigung finden. Begründung: Miserable Bezahlung vor Einführung des gesetzlichen Mindestlohns, Unterbrechungen in der Erwerbsbiographie, Teilzeit, Befristung und Minijobs haben zu zunehmender Altersarmut auch in unseren Stadtteilen geführt. Die Auswirkungen von unzureichender Entlohnung müssen jetzt durch die Steuerzahler*innen ausgeglichen werden. Dies ist unter anderem eine Folge der Arbeitsmarktpolitik nach der Jahrtausendwende. Um Frankfurter*innen nicht vom gesellschaftlichen Leben auszuschließen, muss die Kommune Bezieher*innen von Grundsicherung Vergünstigungen einräumen, die Mobilität, Besuch von Zoo, Schwimmbad und Palmengarten, sowie den Zugang zu Theater-und Kulturveranstaltungen ermöglichen. Auch finanzielle Zuwendungen, wie z.B. ein "Weihnachtsgeld" sollen geprüft werden. Wir sind gespannt auf die Vorschläge des Magistrats.
Inhalt
Antrag vom 18.04.2019, OF 547/11
Betreff: Bezieherinnen und Bezieher von Grundsicherung verstärkt unterstützen Der Ortsbeirat möge beschließen: In der Ausgabe 06/2019 von "Statistik aktuell" herausgegeben vom Bürgeramt Statistik und Wahlen, wurden die neuesten Zahlen zur zunehmenden Armut in Frankfurt veröffentlicht: "jede/jeder Achte in Frankfurt ist auf Grundsicherung angewiesen" und "Grundsicherung im Alter: höchster Anteil im Riederwald" sind die Überschriften, mit denen die Situation beschrieben wird. Der Ortsbeirat 11 hatte für die Etatberatungen 2019 die Einführung eines "Seniorenpasses" für Frankfurt gefordert. damit die gesellschaftliche Teilhabe auch im Alter gewährleistet wird. Da dieser Antrag im Haushalt keine Berücksichtigung fand, bitten wir den Magistrat zu prüfen und zu berichten, wie die Situation von Frankfurter*innen, die von Grundsicherung leben müssen, verbessert werden kann. Die Vorschläge sollten mit Ortsbeiräten und in der Stadtverordnetenversammlung diskutiert werden und im Doppelhaushalt 2020/2021 Berücksichtigung finden.
Begründung: Miserable Bezahlung vor Einführung des gesetzlichen Mindestlohns, Unterbrechungen in der Erwerbsbiographie, Teilzeit, Befristung und Minijobs haben zu zunehmender Altersarmut auch in unseren Stadtteilen geführt. Die Auswirkungen von unzureichender Entlohnung müssen jetzt durch die Steuerzahler*innen ausgeglichen werden. Dies ist unter anderem eine Folge der Arbeitsmarktpolitik nach der Jahrtausendwende. Um Frankfurter*innen nicht vom gesellschaftlichen Leben auszuschließen, muss die Kommune Bezieher*innen von Grundsicherung Vergünstigungen einräumen, die Mobilität, Besuch von Zoo, Schwimmbad und Palmengarten, sowie den Zugang zu Theater-und Kulturveranstaltungen ermöglichen. Auch finanzielle Zuwendungen, wie z.B. ein "Weihnachtsgeld" sollen geprüft werden. Wir sind gespannt auf die Vorschläge des Magistrats.Beratung im Ortsbeirat: 11
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 18. April 2019Sie sind hierOFOF 547/11Bezieherinnen und Bezieher von Grundsicherung verstärkt unterstützenOrtsbeiratsantrag · LINKE.
- 13. Mai 2019OMOM 4640Bezieherinnen und Bezieher von Grundsicherung verstärkt unterstützenDirektanregung
- 2. September 2019Antwort des Magistrats · nach 20 WochenSTST 1726Bezieherinnen und Bezieher von Grundsicherung verstärkt unterstützenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung 1 BFF