Griesheim: Benennung der Clubräume und des Saales im Bürgerhaus Griesheim
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat von Frankfurt-Griesheim schlägt vor, die Räumlichkeiten im Bürgerhaus nach lokalen Gegebenheiten und Persönlichkeiten umzubenennen, um die Geschichte des Stadtteils zu würdigen. Dies soll dazu beitragen, das Bewusstsein für die lokale Geschichte zu stärken und den Griesheimern eine Wertschätzung ihrer Identität zu bieten.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen: der Magistrat wird aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass die Räumlichkeiten im Bürgerhaus Griesheim nach Frankfurt Griesheimer Gegebenheiten oder Persönlichkeiten umbenannt werden. Der Ortsbeirat schlägt hierfür folgendes vor: Großer Saal Benno Schubert letzter Bürgermeister von Griesheim Clubraum 1 Heiner Hamburger Architekt des modernen Griesheims Clubraum 2 Nathan und Clara Trier jüdischer Industrieller - Wachstuchfabrik und Weberei, gründete zusammen mit seiner Frau Clara eine Stiftung zur Ausbildung von Mädchen und Frauen Clubraum 3 gibt es nicht Clubraum 4 Staustufe modernste Anlage 1932 und größtes Laufwasserkraftwerk in Hessen Clubraum 5 DO-X Wasserung und Start auf dem Main in Griesheim beim Weltflug 1932 Clubraum 6 Maria Stroof freigiebige Wohltäterin von Griesheim, Gattin von Ignatz Stroof Foyer bleibt Foyer
Begründung
Der Ortsbeirat kann die derzeitige Benennung der Räume im Bürgerhaus Griesheim mit fremden Persönlichkeiten oder Gegebenheiten nicht akzeptieren, zumal sich hier ohne das Fachwissen (Geschichtsverein Griesheim) von vor Ort nur im Internet bedient wurde und Namen aus einem ganz anderen Griesheim Einzug in unser Bürgerhaus gefunden haben. Dies hilft nicht wirklich, um Menschen Geschichte einer Stadt oder eines Stadtteils näher zu bringen. Der Stadtteil Frankfurt-Griesheim bietet außerdem genügend eigene Geschichte und Persönlichkeiten auf, die es wert sind, sich in der Benennung der Räume und des Saales im Bürgerhaus Griesheim wiederzufinden. Dies trägt auch dazu bei, dass Fremde, die sich eventuell für die Namensgebung interessieren, etwas aus dem Stadtteil und seiner Geschichte erfahren können, wenn sie dies trotz des kurzen Verbleibs von wenigen Stunden gerne möchten. Den Griesheimern gegenüber ist es jedoch eine Wertschätzung ihrer Geschichte und ihres Stadtteils.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. Oktober 2021OFOF 213/6Griesheim: Benennung der Clubräume im Bürgerhaus GriesheimOrtsbeiratsantrag · SPD
- 11. Januar 2022OMOM 1309Griesheim: Benennung der Clubräume im Bürgerhaus GriesheimDirektanregung
- 11. Januar 2022OMOM 1310Saalbauten im Frankfurter Westen: Neue Namen für die Veranstaltungsräume prüfenDirektanregung
- 16. Mai 2022STST 1194a) Griesheim: Benennung der Clubräume im Bürgerhaus Griesheim b) Saalbauten im Frankfurter Westen: Neue Namen für die Veranstaltungsräume prüfenStellungnahme
- 18. Mai 2022OFOF 491/6Raumbenennungen in den Bürgerhäusern des WestensOrtsbeiratsantrag · SPD
- 24. Mai 2022OMOM 2184Raumbenennungen in den Bürgerhäusern des WestensDirektanregung
- 17. August 2022Sie sind hierOFOF 529/6Griesheim: Benennung der Clubräume und des Saales im Bürgerhaus GriesheimOrtsbeiratsantrag · SPD
- 3. September 2022OFOF 566/6Griesheim: Benennung der Clubräume und des Saales im Bürgerhaus Griesheim demokratisch und transparent gestaltenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 6. September 2022OMOM 2557Griesheim: Benennung der Clubräume und des Saales im Bürgerhaus GriesheimDirektanregung
- 13. Januar 2023STST 181Griesheim: Benennung der Clubräume und des Saales im Bürgerhaus GriesheimStellungnahme
- 15. Mai 2023Antwort des Magistrats · nach 84 WochenSTST 1052a) Raumbenennungen in den Bürgerhäusern des Westens b) Griesheim: Benennung der Clubräume und des Saales im Bürgerhaus GriesheimStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. SPD, LINKE., FDP, BFF und fraktionslos gegen GRÜNE (= Ablehnung); CDU (= Enthaltung) zu 2. CDU, SPD, LINKE., FDP, BFF und fraktionslos gegen GRÜNE (= Annahme)