Haushalt 2023 Aufstockung des Germaniabunkers
Zusammenfassung
Der Antrag sieht die Aufstockung des Germaniabunkers um zwei Stockwerke vor, um die bestehenden räumlichen Engpässe der Kulturwerkstatt Waggong zu beheben. Dies soll durch den Einbau eines Aufzuges und die Schaffung eines barrierefreien Zugangs geschehen, um die kulturelle Nutzung und die Zusammenarbeit mit Schulen zu fördern.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Für die Aufstockung des Germaniabunkers um zwei Stockwerke inklusive Aufzug und Ausgestaltung der so gewonnenen Geschosse und Räume werden die notwendigen Mittel im Haushalt eingestellt.
Begründung
Der Verein Waggong e. V. arbeitet seit über 30 Jahren in der Kulturwerkstatt und verbindet ein ambitioniertes Programm der kulturellen Weiterbildung mit soziokulturellen Angeboten. Waggong kombiniert stadtteilbezogene Arbeit mit überregionalen Projekten. Diese Vielseitigkeit von Veranstaltungen bietet Raum für kulturelle Begegnungen zwischen Jung und Alt, professionellen Künstler*innen und Amateur*innen, verschiedenen Sparten und aktuellen Stilen. Waggong vermietet Proberäume, veranstaltet Konzerte und Sessions, führt Instrumental- und Ensembleunterricht für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senior*innen durch. An Wochenenden finden zudem Workshops zu unterschiedlichen Themenbereichen mit Schwerpunkt Musik statt. Mittlerweile sind sämtliche räumlichen Kapazitäten der Kulturwerkstatt ausgeschöpft. Es besteht ein immenser Mangel an (bezahlbaren) Proberäumen, sowohl für Einzelproben als auch zur Dauervermietung. Ebenso sind die räumlichen Kapazitäten für Weiterbildungsangebote ausgeschöpft. Aktuell existiert kein adäquater Konzertraum für Werkstattkonzerte, Schülervorspiele, Sessions oder Konzerte jugendlicher (Nachwuchs-)Bands, die im Bunker proben. In Zeiten knapper Kassen wäre es zudem wichtig, Ressourcen zu teilen. Die angestrebte Kooperation mit angrenzenden Schulen ist jedoch aufgrund des fehlenden Raumangebotes nicht möglich. Ein weiteres gravierendes Problem ist, dass die Kulturwerkstatt nicht barrierefrei und damit für Menschen im Rollstuhl oder mit Gehbehinderung nicht oder nur schlecht erreichbar ist. Eine Aufstockung um zwei Stockwerke und der Einbau eines Aufzuges würde die Lösung der angeführten Probleme sein. Je nach Gestaltung der räumlichen Erweiterungen und personeller Ausstattung würden auch neue kulturelle Aktivitäten möglich, wie z.B. die kulturelle Nutzung durch die Nachbarschaft, Veranstaltungen in bislang weniger berücksichtigten kulturellen Sparten (Literatur, Bildende Kunst, Tanz) bzw. spartenübergreifende Veranstaltungen. Ein neuer, variabel nutzbarer Veranstaltungsraum könnte auch von anderen Vereinen und Initiativen des Stadtteils für Treffen, Vereinssitzungen etc. genutzt werden. Das Herzstück der gewünschten Bunker-Aufstockung wäre neben dem Einbau eines Aufzuges zwecks Barrierefreiheit ein solcher variabel nutzbarer Veranstaltungsraum, inklusive den dazu gehörigen Funktionsräumen (Backstage, Technikraum). Zur Komplettierung sollten ein Cafe und ein Foyer für gute Atmosphäre und Aufenthaltsqualität sorgen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 4. Mai 2023EAEA 123Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Aufstockung des GermaniabunkersEtatanregung
- 4. Mai 2023Sie sind hierOFOF 519/3Haushalt 2023 Aufstockung des GermaniabunkersOrtsbeiratsantrag · SPD
- 19. April 2024BB 151Aufstockung des GermaniabunkersMagistratsbericht
- 11. Oktober 2024Antwort des Magistrats · nach 75 WochenBB 382Aufstockung des GermaniabunkersMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme