Samson-Gelände im Ostend muss nachhaltiges Gewerbegebiet werden
Zusammenfassung
Der Antrag fordert, das Samson-Gelände im Ostend als nachhaltiges Gewerbegebiet zu reservieren und die Ansiedlung von Rechenzentren nicht auszuschließen. Ziel ist es, klimafreundliche Unternehmensansiedlungen zu fördern und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Das Gelände soll auch nach dem Wegzug der Firma Samson für eine Gewerbenutzung reserviert bleiben
- Ansiedlungen von Rechenzentren sollen grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden
- Das dort anzusiedelnde Gewerbe muss Nachhaltigkeit beim Energieverbrauch und Gebäudeneubauten nachweisen. Die Gebäude sollen mindestens 25 % unter den Mindestanforderungen des Gebäude Energiegesetzes für Nichtwohngebäude liegen, damit Frankfurt auch im Bereich Produktion und Rechenzentren einen Beitrag zum Klimaschutz beiträgt. CO2-Neutrale Industrie- und Gewerbeansiedlungen sind zu bevorzugen!
Begründung
Die Stadt Frankfurt muss offen für Industrie- und Gewerbeansiedlung sein. Mit dem zu bedauernden Wegzug der Firma Samson besteht jedoch auch die Chance Klimafreundliche Unternehmensansiedlungen den Vorzug zu geben. Bei großen Rechenzentren ist die Nutzung der Abwärme für Heizzwecke im Gewerbequartier eine Möglichkeit. Es soll daher eine nachhaltige Quartiersplanung für das neue Gewerbegebiet berücksichtigt werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 8. April 2021Sie sind hierOFOF 5/4Samson-Gelände im Ostend muss nachhaltiges Gewerbegebiet werdenOrtsbeiratsantrag · FDP
- 4. Mai 2021OAOA 11Samson-Gelände im Ostend muss nachhaltiges Gewerbegebiet werdenAnregung
- 27. September 2021BB 335Samson-Gelände im Ostend muss nachhaltiges Gewerbegebiet werdenMagistratsbericht
- 19. April 2022Antwort des Magistrats · nach 54 WochenBB 159Samson-Gelände im Ostend muss nachhaltiges Gewerbegebiet werdenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, CDU, FDP, dFfm und BFF gegen LINKE. (= Ablehnung); Volt und ÖkoLinX-ARL (= Enthaltung)