Elektro-Offensive für den Frankfurter Westen
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Verkehr und Straße verfolgenBegründung
Frankfurter Westen Der Ortsbeirat möge beschließen, die Stadtverordnetenversammlung wird aufgefordert, den Magistrat zu beauftragen, Konzepte zu entwickeln und voran zu treiben, wie in den kommenden Jahren die Elektromobilität im Bereich des Ortsbezirks 6 schnell gefördert werden kann. Der Frankfurter Westen möchte beim Ausbau der Elektro-Mobilität voran gehen! Dabei sind insbesondere folgende Punkte zu prüfen:
- Ausbau von Ladestationen
- Carsharing mit Elektroautos fördern
- Umstellung der Busflotte auf Elektro-Fahrzeuge
- Umstellung sonstiger Fahrzeuge des städtischen Fuhrparks auf Elektroantrieb.
- Prüfung des Konzepts der Stadt Wiesbaden auf Durchführbarkeit im Frankfurter Westen. Begründung: Angesichts der Belastung der Luft durch Feinstaub und Stickoxide (letztere auch im Ortsbezirk 6 immer noch sehr nah am Grenzwert) sollte die Elektro-Mobilität schnell entwickelt und voran getrieben werden. Ist man hier erfolgreich, können Fahrverbote für Privat-PKW dauerhaft vermieden werden. Vor allem aber würde die Luft besser, die Lebensqualität der Menschen, aber auch die Attraktivität des Frankfurter Westens insgesamt, würde verbessert. Die Stadt Wiesbaden hat angekündigt, in den nächsten vier Jahren 220 Elektrobusse zu kaufen. Die gesamte Busflotte soll umgestellt werden. Wiesbaden hat aber ein Gesamtkonzept, das über die Erneuerung der Busflotte hinaus reicht. Eine ganz neue Straßenbahnlinie soll eine viel befahrene Buslinie ersetzen. Zum Konzept gehören auch 500 Leihräder und ein Carsharing-System. Bus, Bahn, Fahrräder, Autos: Alles soll aus einer Hand kommen und über eine gemeinsame App abzurechnen sein. Durch Elektrobusse und Citybahn soll es zehn Prozent weniger Stickoxide in der Stadt geben. Wie der Umweltdezernent der Stadt Wiesbaden Andreas Kowol (Grüne) mitteilt, rechnet man dort mit Gesamtkosten von 140 Millionen Euro bis
- Es gibt aber Zuschüsse durch das Land Hessen. Möglicherweise kann die Stadt Frankfurt hier ebenfalls profitieren.
Inhalt
Antrag vom 23.10.2017, OF 498/6
Betreff: Elektro-Offensive für den Frankfurter Westen Der Ortsbeirat möge beschließen, die Stadtverordnetenversammlung wird aufgefordert, den Magistrat zu beauftragen, Konzepte zu entwickeln und voran zu treiben, wie in den kommenden Jahren die Elektromobilität im Bereich des Ortsbezirks 6 schnell gefördert werden kann. Der Frankfurter Westen möchte beim Ausbau der Elektro-Mobilität voran gehen! Dabei sind insbesondere folgende Punkte zu prüfen:
- Ausbau von Ladestationen
- Carsharing mit Elektroautos fördern
- Umstellung der Busflotte auf Elektro-Fahrzeuge
- Umstellung sonstiger Fahrzeuge des städtischen Fuhrparks auf Elektroantrieb.
- Prüfung des Konzepts der Stadt Wiesbaden auf Durchführbarkeit im Frankfurter Westen. Begründung: Angesichts der Belastung der Luft durch Feinstaub und Stickoxide (letztere auch im Ortsbezirk 6 immer noch sehr nah am Grenzwert) sollte die Elektro-Mobilität schnell entwickelt und voran getrieben werden. Ist man hier erfolgreich, können Fahrverbote für Privat-PKW dauerhaft vermieden werden. Vor allem aber würde die Luft besser, die Lebensqualität der Menschen, aber auch die Attraktivität des Frankfurter Westens insgesamt, würde verbessert. Die Stadt Wiesbaden hat angekündigt, in den nächsten vier Jahren 220 Elektrobusse zu kaufen. Die gesamte Busflotte soll umgestellt werden. Wiesbaden hat aber ein Gesamtkonzept, das über die Erneuerung der Busflotte hinaus reicht. Eine ganz neue Straßenbahnlinie soll eine viel befahrene Buslinie ersetzen. Zum Konzept gehören auch 500 Leihräder und ein Carsharing-System. Bus, Bahn, Fahrräder, Autos: Alles soll aus einer Hand kommen und über eine gemeinsame App abzurechnen sein. Durch Elektrobusse und Citybahn soll es zehn Prozent weniger Stickoxide in der Stadt geben. Wie der Umweltdezernent der Stadt Wiesbaden Andreas Kowol (Grüne) mitteilt, rechnet man dort mit Gesamtkosten von 140 Millionen Euro bis
- Es gibt aber Zuschüsse durch das Land Hessen. Möglicherweise kann die Stadt Frankfurt hier ebenfalls profitieren.Beratung im Ortsbeirat: 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. Oktober 2017Sie sind hierOFOF 498/6Elektro-Offensive für den Frankfurter WestenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 7. November 2017OAOA 200Elektro-Offensive für den Frankfurter WestenAnregung
- 19. Oktober 2018Antwort des Magistrats · nach 52 WochenBB 340a) Gute Mobilität mit weniger Schadstoffemissionen und Lärm: Mehr Tempo bei der Verbreitung der EMobilität in Frankfurt b) Elektro-Offensive für den Frankfurter WestenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme