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Grünflächenpflege

Vorlagentyp: OFdie_farbechten_-_LINKE.
3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
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Begründung

Der Anspruch, die Grünflächenpflege ökologisch nachhaltig zu gestalten, wird durch die Maßnahmen, die sich der Fortschreibung von Einsparungen unterwerfen, nicht gerecht. Der Ortsbeirat lehnt die B 433 ab. Begründung: In dem vorliegenden Bericht wird einerseits festgestellt, wie wichtig den Frankfurtern ihre Parks und Grünflächen sind. Neben den Aspekten von Wohnqualität, sozialem öffentlichen Raum und welcher Standortfaktor gehört unbedingt die Gesundheit zu den Begründungen für eine qualitativ und quantitativ ausgestattete Grünflächenpflege (auch angesichts zunehmender heißer Sommer: "In Frankfurt könnte es demnach In 30 Jahren an jedem sechsten Tag um 25 Grad Celsius warm sein." http.7/www.welt.de/wissenschaft/article3645980/Klimawandel-trifft-G rossstaedte-besonders.htm). Dem stehen die Bestrebungen der Nachverdichtung auf Frankfurts begrenzter Fläche entgegen z.B. in der Helnrlch-Lübke-Siedlung, außerdem die sinkenden Ausgaben für die Grünpflege, die Stellenkürzungen trotz Ausweitung der Grünflächen um 22% (von 266 Gärtnern in 1994 blieben bis 2011 übrig: 165!), das Festhalten an Fremdvergabe trotz "allzu oft . .mangelhafte(r) Leistung" und fehlender Kontrolle. Statt z.B. des versprochenen Begleitgrün an der U7 und entlang der U6 oder Erhalt aller Rosenbeete im Brentanopark gibt es Rasen, der sich in den Sommermonaten zu Distel- und Kahlflächen entwickelt. Die Ökologie sitzt beim schwarz- grünen Magistrat auf den letzten Plätzen. Daran will der Magistrat nichts ändern: "Für die Jahre 2015 und 2016 ist aus momentaner Sicht zu erwarten, dass trotz der Flächenzuwächse bei einem konstanten Budget von höchstens (!!!) 10,3 Millionen Euro für die Grünflächenunterhaltung zu rechnen ist." Das bedeutet Kürzung des Grunflächenetats, und es verschleiert: dass der Magistrat dies politisch so entschieden hat. Die Bestrebungen gehen daher in eine völlig falsche Richtung: es geht um bloße Erfassung, Effizienz und Optimierung anstelle von angemessener finanzieller Absicherung der Grünpflege.

Inhalt

Antrag vom 16.01.2015, OF 495/7

Betreff: Grünflächenpflege Der Anspruch, die Grünflächenpflege ökologisch nachhaltig zu gestalten, wird durch die Maßnahmen, die sich der Fortschreibung von Einsparungen unterwerfen, nicht gerecht. Der Ortsbeirat lehnt die B 433 ab.

Begründung: In dem vorliegenden Bericht wird einerseits festgestellt, wie wichtig den Frankfurtern ihre Parks und Grünflächen sind. Neben den Aspekten von Wohnqualität, sozialem öffentlichen Raum und welcher Standortfaktor gehört unbedingt die Gesundheit zu den Begründungen für eine qualitativ und quantitativ ausgestattete Grünflächenpflege (auch angesichts zunehmender heißer Sommer: "In Frankfurt könnte es demnach In 30 Jahren an jedem sechsten Tag um 25 Grad Celsius warm sein." http.7/www.welt.de/wissenschaft/article3645980/Klimawandel-trifft-G rossstaedte-besonders.htm). Dem stehen die Bestrebungen der Nachverdichtung auf Frankfurts begrenzter Fläche entgegen z.B. in der Helnrlch-Lübke-Siedlung, außerdem die sinkenden Ausgaben für die Grünpflege, die Stellenkürzungen trotz Ausweitung der Grünflächen um 22% (von 266 Gärtnern in 1994 blieben bis 2011 übrig: 165!), das Festhalten an Fremdvergabe trotz "allzu oft . .mangelhafte(r) Leistung" und fehlender Kontrolle. Statt z.B. des versprochenen Begleitgrün an der U7 und entlang der U6 oder Erhalt aller Rosenbeete im Brentanopark gibt es Rasen, der sich in den Sommermonaten zu Distel- und Kahlflächen entwickelt. Die Ökologie sitzt beim schwarz- grünen Magistrat auf den letzten Plätzen. Daran will der Magistrat nichts ändern: "Für die Jahre 2015 und 2016 ist aus momentaner Sicht zu erwarten, dass trotz der Flächenzuwächse bei einem konstanten Budget von höchstens (!!!) 10,3 Millionen Euro für die Grünflächenunterhaltung zu rechnen ist." Das bedeutet Kürzung des Grunflächenetats, und es verschleiert: dass der Magistrat dies politisch so entschieden hat. Die Bestrebungen gehen daher in eine völlig falsche Richtung: es geht um bloße Erfassung, Effizienz und Optimierung anstelle von angemessener finanzieller Absicherung der Grünpflege.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 14.11.2014, B 433 Beratung im Ortsbeirat: 7

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 14. November 2014BB 433Gute Grünflächenpflege wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig gestaltenMagistratsbericht
  2. 16. Januar 2015Sie sind hier
    OFOF 495/7Grünflächenpflege
    Ortsbeiratsantrag · die_farbechten_-_LINKE.
  3. 20. Januar 2015OAOA 599Grünflächenpflege Bericht des Magistrats vom 14.11.2014, B 433Anregung

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 7
Sitzung 40 · 20.01.2015
TO I, TOP 24
Angenommen
Anregung OA 599 2015 1. Die Vorlage B 433 wird unter Hinweis auf OA 599 zurückgewiesen. 2. Die Vorlage OF 495/7 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
SPDFarbechteFDPFraktionslos
Ablehnung:
CDUGrüneFreie WählerREP
zu 2)
Zustimmung:
SPDFarbechteFDPFraktionslos
Ablehnung:
CDUFreie WählerREP
Enthaltung:
Grüne
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. SPD, FARBECHTE, FDP und fraktionslos gegen CDU, GRÜNE, FREIE WÄHLER und REP (= Kenntnis) zu 2. SPD, FARBECHTE, FDP und fraktionslos gegen CDU, FREIE WÄHLER und REP (= Ablehnung) bei Enthaltung GRÜNE

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