Grünflächenpflege Bericht des Magistrats vom 14.11.2014, B 433
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zu dieser Straße geht es weiter
Brentanopark — 5 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 18.08.2026.
- Hitzewelle ernst nehmen: Mehr Schutz durch Schatten über den Klimaresilienz-Fonds18.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer im unteren Abschnitt des Rödelheimer Parkwegs durch Fahrbahnmarkierungen erhöhen05.05.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Pavillon im Brentanopark13.04.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Neues zu Brentanopark per E-MailInhalt
Anregung vom 20.01.2015, OA 599 entstanden aus Vorlage: OF 495/7 vom 16.01.2015
Betreff: Grünflächenpflege Bericht des Magistrats vom 14.11.2014, B 433 Der Anspruch, die Grünflächenpflege ökologisch nachhaltig zu gestalten, wird durch die Maßnahmen, die sich der Fortschreibung von Einsparungen unterwerfen, nicht gerecht. Die Stadtverordnetenversammlung möge daher beschließen: Der Bericht des Magistrats vom 14.11.2014, B 433, wird zurückgewiesen.
Begründung: In dem vorliegenden Bericht wird einerseits festgestellt, wie wichtig den Frankfurtern ihre Parks und Grünflächen sind. Neben den Aspekten von Wohnqualität, sozialem öffentlichen Raum und weichem Standortfaktor gehört unbedingt die Gesundheit zu den Begründungen für eine qualitativ und quantitativ ausgestattete Grünflächenpflege (auch angesichts zunehmender heißer Sommer: "In Frankfurt könnte es demnach in 30 Jahren an jedem sechsten Tag um 25 Grad Celsius warm sein." Quelle: http://www.welt.de/wissenschaft/article3645980/Klimawandel-trifft-Grossstaedte-b esonders.htm). Dem stehen die Bestrebungen der Nachverdichtung auf Frankfurts begrenzter Fläche entgegen, z. B. in der Heinrich-Lübke-Siedlung, außerdem die sinkenden Ausgaben für die Grünpflege, die Stellenkürzungen trotz Ausweitung der Grünflächen um 22 Prozent (von 266 Gärtnern in 1994 blieben bis 2011 165 übrig), das Festhalten an Fremdvergabe trotz "allzu oft mangelhafte(r) Leistung" und fehlender Kontrolle. Statt z. B. des versprochenen Begleitgrüns an der U 7 und entlang der U 6 oder des Erhalts aller Rosenbeete im Brentanopark gibt es Rasen, der sich in den Sommermonaten zu Distel- und Kahlflächen entwickelt. Die Ökologie sitzt bei der schwarz-grünen Koalition auf den letzten Plätzen. Daran will der Magistrat nichts ändern: "Für die Jahre 2015 und 2016 ist aus momentaner Sicht zu erwarten, dass trotz der Flächenzuwächse bei einem konstanten Budget von höchstens 10,3 Millionen Euro für die Grünflächenunterhaltung zu rechnen ist." Das bedeutet Kürzung des Grünflächenetats, und es verschleiert, dass der Magistrat dies politisch so entschieden hat. Die Bestrebungen gehen daher in eine völlig falsche Richtung: Es geht um bloße Erfassung, Effizienz und Optimierung anstelle von angemessener finanzieller Absicherung der Grünpflege. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 7Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 14.11.2014, B 433 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Umwelt und Sport Versandpaket: 28.01.2015
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 14. November 2014BB 433Gute Grünflächenpflege wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig gestaltenMagistratsbericht
- 16. Januar 2015OFOF 495/7GrünflächenpflegeOrtsbeiratsantrag · die_farbechten_-_LINKE.
- 20. Januar 2015Sie sind hierOAOA 599Grünflächenpflege Bericht des Magistrats vom 14.11.2014, B 433Anregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Die Vorlage B 433 dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage NR 1141 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage OA 599 wird abgelehnt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER gegen LINKE. (= Zurückweisung) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD und FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE. und RÖMER (= Annahme) zu 3. CDU, GRÜNE, SPD und FDP gegen LINKE., FREIE WÄHLER und RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten und ÖkoLinX-ARL (B 433 = Zurückweisung, NR 1141 und OA 599 = Annahme) NPD (B 433 = Kenntnis, NR 1141 = Prüfung und Berichterstattung, OA 599 = Annahme) REP (B 433 = Kenntnis, NR 1141 und OA 599 = Ablehnung)
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Die Vorlage B 433 dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage NR 1141 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage OA 599 wird abgelehnt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, FDP, FREIE WÄHLER, RÖMER, NPD und REP gegen LINKE. und Piraten (= Zurückweisung) zu 2. CDU, GRÜNE, FDP und REP gegen SPD, FREIE WÄHLER und NPD (= Prüfung und Berichterstattung) sowie LINKE., RÖMER und Piraten (= Annahme) zu 3. CDU, GRÜNE, SPD, FDP und REP gegen LINKE., FREIE WÄHLER, RÖMER, Piraten und NPD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (B 433 = Zurückweisung, NR 1141 und OA 599 = Annahme)