Anfrage zur Buslinie M34
Zusammenfassung
Der Antrag befasst sich mit dem Zustand der Buslinie M34, die von dem privaten Betreiber "Umbrella Mobility" bedient wird. Es werden Fragen zur Vergabe des Auftrags, zur Qualität der Dienstleistung sowie zu den Bedingungen für die Angestellten aufgeworfen, um Verbesserungen in der Buslinie zu erreichen.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenAntrag
Der Magistrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:
- Fand die Weitergabe des Auftrags in Absprache mit dem Magistrat statt?
- Welche Maßnahmen sind erfolgt, um die Weitergabe im Rahmen der VO 1370/2007 rechtssicher zu gestalten?
- Eine Direktvergabe ist auch ein geeignetes Instrument, die lokale Wirtschaft zu stärken. Warum wurde dies in diesem Fall nicht getan und stattdessen eine Firma mit Stützpunkten in Hamburg und Berlin ausgewählt?
- Welche Maßnahmen sind notwendig um die Weitervergabe zu beenden und wann werden diese umgesetzt?
- Die eingesetzten Fahrzeuge werden offensichtlich voll auf Verschleiß gefahren und sind mittlerweile in einem bemitleidenswerten Zustand. Insbesondere die Sauberkeit ist verbesserungsfähig. Wurde hier Ziele vereinbart und wie werden die Qualitätsziele überwacht und durchgesetzt?
- Es hat den Anschein, dass einige Fahrer:innen mit ihrer Aufgabe deutlich überfordert sind. Ausgelassene Haltestellen und falsche Wegführung sind keine Seltenheiten. Auch kann die Fahrweise durchaus als "Rustikal" bezeichnet werden. Wie wird sichergestellt, dass die Fahrer:innen die notwendigen Weiterbildungen erhalten?
- Wie wird sichergestellt, dass die Angestellten entsprechend des Tarifvertrages beschäftigt werden?
Begründung
M 7/24 Seit Anfang dieses Jahres wird die Buslinie M34 überwiegend vom privaten Betreiber "Umbrella Mobility" bedient. Diese Buslinie wurde im Linienbündel E per Direktvergabe an die ICB GmbH vergeben (Siehe auch M7/24). Eine Direktvergabe ist ein sinnvolles politisches Element um Eigenbetriebe zu stärken und zu sichern, sowie den Beschäftigten die Einhaltung aller Tariflichen Ansprüche zu sichern. Eine Weitergabe an Subunternehmer konterkariert diesen politischen Wunsch und es gilt daher, ein solches Vorgehen zu vermeiden. Deshalb wird der Magistrat gebeten, folgende Fragen zu beantworten:
- Fand die Weitergabe des Auftrags in Absprache mit dem Magistrat statt?
- Welche Maßnahmen sind erfolgt, um die Weitergabe im Rahmen der VO 1370/2007 rechtssicher zu gestalten?
- Eine Direktvergabe ist auch ein geeignetes Instrument, die lokale Wirtschaft zu stärken. Warum wurde dies in diesem Fall nicht getan und stattdessen eine Firma mit Stützpunkten in Hamburg und Berlin ausgewählt?
- Welche Maßnahmen sind notwendig um die Weitervergabe zu beenden und wann werden diese umgesetzt?
- Die eingesetzten Fahrzeuge werden offensichtlich voll auf Verschleiß gefahren und sind mittlerweile in einem bemitleidenswerten Zustand. Insbesondere die Sauberkeit ist verbesserungsfähig. Wurde hier Ziele vereinbart und wie werden die Qualitätsziele überwacht und durchgesetzt?
- Es hat den Anschein, dass einige Fahrer:innen mit ihrer Aufgabe deutlich überfordert sind. Ausgelassene Haltestellen und falsche Wegführung sind keine Seltenheiten. Auch kann die Fahrweise durchaus als "Rustikal" bezeichnet werden. Wie wird sichergestellt, dass die Fahrer:innen die notwendigen Weiterbildungen erhalten?
- Wie wird sichergestellt, dass die Angestellten entsprechend des Tarifvertrages beschäftigt werden?
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. Januar 2024MM 7Direktvergabe von Busverkehrsleistungen in Frankfurt am Main im Linienbündel E an die In-der-City-Bus GmbH hier: - Gesellschaftsrechtliche Weisung an die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH (SWFH) - Gesellschaftsrechtliche Weisung an die traffiQ LokMagistratsvortrag
- 3. August 2026Sie sind hierOFOF 49/7Anfrage zur Buslinie M34Ortsbeiratsantrag · die farbechten-Linke
- 18. August 2026VV 81Anfrage zur Buslinie M34Anfrage
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD und farbechte/Linke gegen CDU, AfD und BFF (= Ablehnung); FDP (= Enthaltung)