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Gedenkort für die deportierten jüdischen Bewohner in unmittelbarer Nähe des Hauses in der Ebersheimstraße 5

Vorlagentyp: OFCDUSPDGRÜNEFDP
59 Wochen bis zur Antwort11 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
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Begründung

jüdischen Bewohner in unmittelbarer Nähe des Hauses in der Ebersheimstraße 5 Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Ortsbeirat bittet die Stadtverordnetenversammlung dem Magistrat aufzugeben, in unmittelbarer Nähe zu dem Haus Ebersheimstr. 5 einen Gedenkort für die früheren Bewohner und Bewohnerinnen des dort angesiedelten jüdischen Kinderheimes der Flersheim-Sichel-Stiftung zu schaffen. Begründung: Das Haus Ebersheimstr. 5 wurde 1930 für die jüdische Flersheim-Sichel-Stiftung als Kinderheim konzipiert und vom Architekten Willi Cahn im Bauhaus-Stil errichtet. Durch einen von der Familie Rothschild gesponserten Kindertransport nach England wurden 1939 die damaligen Heimbewohner gerettet. Danach wurde das Heim erneut von einer Kindergruppe belegt. Diese Kinder und das gesamte Personal einschließlich der Heimleitung wurden 1941 deportiert. Die meisten der Heimbewohner wurden ermordet. Das Haus wurde nach der Deportation der Heimbewohner von der Stadt Frankfurt übernommen. Bis in die späten 1990er Jahre war dort wieder ein Kinderheim bzw. Wohngemeinschaften für Jugendliche untergebracht, bis die Waisenhaus-Stiftung, die das Haus übernommen hatte, das Heim schließen musste und es an eine Privatperson verkaufte. Bis heute fehlt eine Mahnung an die damaligen Geschehnisse und eine Erinnerung an die Bewohnerinnen und Bewohner. Nach Erörterung mit dem Kulturamt kommt dafür eine Gedenktafel an der Ecke Eberheimstr./Ammelburgstr. gegenüber der Einmündung der Ebersheimstraße. Der Ortsbeirat wäre bereit, sich an einer Finanzierung durch das Kulturamt zu beteiligen.

Inhalt

Antrag vom 22.02.2018, OF 421/9

Betreff: Gedenkort für die deportierten jüdischen Bewohner in unmittelbarer Nähe des Hauses in der Ebersheimstraße 5 Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Ortsbeirat bittet die Stadtverordnetenversammlung dem Magistrat aufzugeben, in unmittelbarer Nähe zu dem Haus Ebersheimstr. 5 einen Gedenkort für die früheren Bewohner und Bewohnerinnen des dort angesiedelten jüdischen Kinderheimes der Flersheim-Sichel-Stiftung zu schaffen.

Begründung: Das Haus Ebersheimstr. 5 wurde 1930 für die jüdische Flersheim-Sichel-Stiftung als Kinderheim konzipiert und vom Architekten Willi Cahn im Bauhaus-Stil errichtet. Durch einen von der Familie Rothschild gesponserten Kindertransport nach England wurden 1939 die damaligen Heimbewohner gerettet. Danach wurde das Heim erneut von einer Kindergruppe belegt. Diese Kinder und das gesamte Personal einschließlich der Heimleitung wurden 1941 deportiert. Die meisten der Heimbewohner wurden ermordet. Das Haus wurde nach der Deportation der Heimbewohner von der Stadt Frankfurt übernommen. Bis in die späten 1990er Jahre war dort wieder ein Kinderheim bzw. Wohngemeinschaften für Jugendliche untergebracht, bis die Waisenhaus-Stiftung, die das Haus übernommen hatte, das Heim schließen musste und es an eine Privatperson verkaufte. Bis heute fehlt eine Mahnung an die damaligen Geschehnisse und eine Erinnerung an die Bewohnerinnen und Bewohner. Nach Erörterung mit dem Kulturamt kommt dafür eine Gedenktafel an der Ecke Eberheimstr./Ammelburgstr. gegenüber der Einmündung der Ebersheimstraße. Der Ortsbeirat wäre bereit, sich an einer Finanzierung durch das Kulturamt zu beteiligen.Beratung im Ortsbeirat: 9

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. Februar 2018Sie sind hier
    OFOF 421/9Gedenkort für die deportierten jüdischen Bewohner in unmittelbarer Nähe des Hauses in der Ebersheimstraße 5
    Ortsbeiratsantrag · CDU, SPD, GRÜNE, FDP, LINKE., BFF
  2. 22. Februar 2018OMOM 2815Gedenkort für die deportierten jüdischen Bewohner in unmittelbarer Nähe des Hauses in der Ebersheimstraße 5Direktanregung
  3. 9. April 2018STST 735Gedenkort für die deportierten jüdischen Bewohner in unmittelbarer Nähe des Hauses in der Ebersheimstraße 5Stellungnahme
  4. 19. April 2018OFOF 453/9Gedenkort für die deportierten jüdischen Bewohner in unmittelbarer Nähe des Hauses in der Ebersheimstraße 5Ortsbeiratsantrag · CDU, SPD, GRÜNE, FDP, LINKE., BFF
  5. 19. April 2018OIBOIB 206Gedenkort für die deportierten jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner in unmittelbarer Nähe des Hauses Ebersheimstraße 5Budget-Initiative
  6. 15. Juni 2018STST 1086Gedenkort für die deportierten jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner in unmittelbarer Nähe des Hauses Ebersheimstraße 5Stellungnahme
  7. 25. Oktober 2018OFOF 546/9Gedenkort für die deportierten jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner in unmittelbarer Nähe des Hauses Ebersheimstraße 5Ortsbeiratsantrag · SPD
  8. 15. November 2018OFOF 547/9Finanzierung eines Gedenkorts für die deportierten jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner des Kinderheims in der EbersheimstraßeOrtsbeiratsantrag · FDP
  9. 15. November 2018OFOF 548/9Gedenkort für die deportierten jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner in unmittelbarer Nähe des Hauses Ebersheimstraße 5Ortsbeiratsantrag · SPD, GRÜNE, LINKE.
  10. 29. November 2018OIBOIB 260Gedenkort für die deportierten jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner in unmittelbarer Nähe des Hauses Ebersheimstraße 5Budget-Initiative
  11. 12. April 2019Antwort des Magistrats · nach 59 WochenSTST 693Gedenkort für die deportierten jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner in unmittelbarer Nähe des Hauses Ebersheimstraße 5Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 9
Sitzung 19 · 22.02.2018
TO I, TOP 21
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 2815 2018 1. Die Vorlage OF 421/9 wird in der vorgelegten Fassung als Eilanregung an den Magistrat gemäß § 4 Absatz 10 Satz 4 GOOBR beschlossen. 2. Der Ortsvorsteher wird gebeten, gegenüber dem Magistrat - Kulturamt Frankfurt am Main - die Bereitschaft des Ortsbeirates 9, sich an der Errichtung eines Gedenkortes für deportierte jüdische Bewohnerinnen und Bewohner in der unmittelbaren Nähe zum Haus in der Ebersheimstraße 5 finanziell zu beteiligen (vgl. OM 2815, letzter Satz), dahin gehend zu konkretisieren, dass aus dem Ortsbeiratsbudget bis zu 7.000 Euro bereitgestellt werden könnten.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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