Unterliederbach: Betreuungs- und Unterrichtssituation an der Karl-von-Ibell-Schule langfristig normalisieren
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBegründung
Unterrichtssituation an der Karl-von-Ibell-Schule langfristig normalisieren Vorgang: V 342/17 OBR 6 Der Ortsbeirat 6 bittet den Magistrat, folgende Fragen die Karl-von-Ibell-Schule betreffend zu beantworten. Das Auskunftsersuchen V 342 2017 ("Auskunft über die zukünftige Erweiterte Schulische Betreuung (ESB) an der Karl-von-Ibell-Schule") wird hierdurch ergänzt und erweitert. Die Antwort sollte die längerfristigen Planungen erkennen lassen:
- Welche Prognose wird zur Zahl der künftigen Schülerinnen und Schüler gestellt und inwieweit berücksichtigt diese den Zuzug vieler Familien in die "Parkstadt Unterliederbach"?
- Inwieweit wird in den Planungen bezüglich der Ausweitung im Schuljahr 2017/2018 auf 4-Zügigkeit die jetzt schon beengte Platzsituation berücksichtigt? Ist hier für den Schulunterricht eine Anpassung geplant?
- Wie ist die derzeitige Versorgungsquote bezüglich Betreuungsplätze? Welcher Bedarf wird in Zukunft erwartet?
- Wie ist im Umfeld der Schule die Versorgung mit Hortplätzen? Ist gewährleistet, dass auch noch nicht schulpflichtige Geschwisterkinder außer Haus betreut werden können?
- Wie wird sich die längerfristige Planung der Nachmittagsbetreuung gestalten? Welche anderen Möglichkeiten zur Erweiterung von Betreuungsangeboten neben der ESB (z.B. Ibella-Club) sind bisher geprüft worden? Begründung: Vor Beginn des nächsten Schuljahrs wissen viele Eltern noch nicht, ob die Nachmittags-betreuung ihrer Kinder an der Karl-von-Ibell-Schule gewährleistet sein wird. Das Schulamt hat Lösungen zugesichert und wird diese wohl auch umsetzen können. Viele Eltern berichten, dass auch in den letzten Jahren Angebote unter Zeitdruck (z. B. Erweiterung bestehender Angebote jedoch über die eigentlich vorgesehene Kapazitätsgrenze hinaus) geschaffen wurden, die als Notfalllösung sinnvoll, jedoch auf Dauer unbefriedigend sind. Da der Bedarf der jüngsten Vergangenheit nicht überraschend ist und auch in der Zukunft beispielsweise durch die Erweiterung der Parkstadt mit weiterem Bedarf zu rechnen ist, ist es sinnvoll zu erfahren, welche Maßnahmen ergriffenen sollen, um in den nächsten Jahren Notlösungen zu verhindern und eine stabile Unterricht- und Betreuungssituation zu gewährleisten. Nicht nur für berufstätige Eltern ist Planungssicherheit ein Grundbedürfnis.
Inhalt
Antrag vom 08.04.2017, OF 376/6
Betreff: Unterliederbach: Betreuungs- und Unterrichtssituation an der Karl-von-Ibell-Schule langfristig normalisieren Vorgang: V 342/17 OBR 6 Der Ortsbeirat 6 bittet den Magistrat, folgende Fragen die Karl-von-Ibell-Schule betreffend zu beantworten. Das Auskunftsersuchen V 342 2017 ("Auskunft über die zukünftige Erweiterte Schulische Betreuung (ESB) an der Karl-von-Ibell-Schule") wird hierdurch ergänzt und erweitert. Die Antwort sollte die längerfristigen Planungen erkennen lassen:
- Welche Prognose wird zur Zahl der künftigen Schülerinnen und Schüler gestellt und inwieweit berücksichtigt diese den Zuzug vieler Familien in die "Parkstadt Unterliederbach"?
- Inwieweit wird in den Planungen bezüglich der Ausweitung im Schuljahr 2017/2018 auf 4-Zügigkeit die jetzt schon beengte Platzsituation berücksichtigt? Ist hier für den Schulunterricht eine Anpassung geplant?
- Wie ist die derzeitige Versorgungsquote bezüglich Betreuungsplätze? Welcher Bedarf wird in Zukunft erwartet?
- Wie ist im Umfeld der Schule die Versorgung mit Hortplätzen? Ist gewährleistet, dass auch noch nicht schulpflichtige Geschwisterkinder außer Haus betreut werden können?
- Wie wird sich die längerfristige Planung der Nachmittagsbetreuung gestalten? Welche anderen Möglichkeiten zur Erweiterung von Betreuungsangeboten neben der ESB (z.B. Ibella-Club) sind bisher geprüft worden? Begründung: Vor Beginn des nächsten Schuljahrs wissen viele Eltern noch nicht, ob die Nachmittags-betreuung ihrer Kinder an der Karl-von-Ibell-Schule gewährleistet sein wird. Das Schulamt hat Lösungen zugesichert und wird diese wohl auch umsetzen können. Viele Eltern berichten, dass auch in den letzten Jahren Angebote unter Zeitdruck (z. B. Erweiterung bestehender Angebote jedoch über die eigentlich vorgesehene Kapazitätsgrenze hinaus) geschaffen wurden, die als Notfalllösung sinnvoll, jedoch auf Dauer unbefriedigend sind. Da der Bedarf der jüngsten Vergangenheit nicht überraschend ist und auch in der Zukunft beispielsweise durch die Erweiterung der Parkstadt mit weiterem Bedarf zu rechnen ist, ist es sinnvoll zu erfahren, welche Maßnahmen ergriffenen sollen, um in den nächsten Jahren Notlösungen zu verhindern und eine stabile Unterricht- und Betreuungssituation zu gewährleisten. Nicht nur für berufstätige Eltern ist Planungssicherheit ein Grundbedürfnis.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 23. Januar 2017OFOF 323/6Unterliederbach: Auskunft über die zukünftige Erweiterte Schulische Betreuung (ESB) an der Karl-von-Ibell-SchuleOrtsbeiratsantrag · SPD
- 6. Februar 2017OFOF 327/6Unterliederbach: Auskunft über die zukünftige Erweiterte Schulische Betreuung (ESB) an der KarlvonIbellSchuleOrtsbeiratsantrag · CDU, SPD
- 14. Februar 2017VV 342Unterliederbach: Auskunft über die zukünftige Erweiterte Schulische Betreuung (ESB) an der KarlvonIbellSchuleAnfrage
- 8. April 2017Sie sind hierOFOF 376/6Unterliederbach: Betreuungs- und Unterrichtssituation an der Karl-von-Ibell-Schule langfristig normalisierenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 25. April 2017VV 433Unterliederbach: Betreuungs- und Unterrichtssituation an der Karl-von-Ibell-Schule langfristig normalisierenAnfrage
- 19. Mai 2017STST 946Unterliederbach: Auskunft über die zukünftige Erweiterte Schulische Betreuung (ESB) an der Karl-von-Ibell-SchuleStellungnahme
- 22. September 2017Antwort des Magistrats · nach 35 WochenSTST 1929Unterliederbach: Betreuungs- und Unterrichtssituation an der Karl-von-Ibell-Schule langfristig normalisierenStellungnahme
- 5. Dezember 2017OFOF 565/6Unterliederbach: Schulentwicklungsplan umsetzen - Karl-Oppermann-Schule wird neue GrundschuleOrtsbeiratsantrag · CDU
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme