Sicherung von Ladestandorten für Elektro-Carsharing-Fahrzeuge
Zusammenfassung
Der Antrag fordert den Magistrat auf, die Sicherung von Ladestandorten für Elektro-Carsharing-Fahrzeuge im Nordend zu prüfen. Dies ist notwendig, um Carsharing als umweltfreundliche Alternative zum eigenen Auto zu fördern und die Verkehrswende voranzutreiben.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenAntrag
Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, wie im Nordend Ladestandorte für Elektro-Carsharing-Fahrzeuge gesichert werden können. Dazu wird der Magistrat gebeten, folgende Fragen beantworten:
- Wie steht der Magistrat zu den Möglichkeiten des stationsgebundenen und dem nicht stationsgebundenem (free floating) Carsharing? Welche der Varianten präferiert der Magistrat für die Nutzung in Frankfurt, vor allem im Bezug auf elektrisch angetriebene Fahrzeuge?
- Ist die Einführung eines stationsgebundenen Carsharings auf öffentlichen Verkehrsflächen geplant oder wird eine Einführung geprüft?
- Wie möchte der Magistrat sicherstellen, dass zukünftig Anbieter von Carsharing für E-Autos ausreichend Ladestandorte zur Verfügung haben?
- Sieht der Magistrat eine Konkurrenzsituation zwischen Ladestandorten für privates Laden und dem Laden für Carsharing-Fahrzeuge?
- Wie bewertet der Magistrat, in Bezug auf die Sicherung von Ladestandorten für das Carsharing von elektrisch betrieben Fahrzeugen, die Dringlichkeit des Handlungsbedarfs?
- Ist ein Konzept für Carsharing-Standorte inklusive der Betrachtung von Ladestandorte für elektrisch betriebene Fahrzeuge vorgesehen oder in Planung? Wenn ja, bis wann wird solches Konzept durch Magistrat vorgelegt?
Begründung
Für die Verkehrswende ist Carsharing eine Säule, insbesondere für das dicht besiedelte Nordend. Hierbei braucht es Carsharing als Anreiz für Anwohner*innen, um auf das eigene Auto zu verzichten. Damit Carsharing-Fahrzeuge klimaneutral betrieben werden können, ist perspektivisch ein ausschließliches Angebot von rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen notwendig. Hierfür ist bereits eine vorausschauende Planung notwendig, da einerseits die Stellflächen in den engen Straßen des Nordends knapp sind, wie auch anderseits die Kapazität des Stromnetzes für das Laden von Elektroautos begrenzt ist. In der Sitzung des Ortsbeirates 3 vom 21.01.22 wurde seitens des Amts für Straßenbau und Erschließung und der Wirtschaftsförderung vorgestellt, dass momentan ein hohes Antragsaufkommen auf Ladestandorte von verschiedenen Anbietern vorliegt und dass die Stadt Frankfurt keine Einflussmöglichkeiten auf die Standortwahl hat. Die Frage, inwieweit Standorte für Ladestationen für Carsharing-Fahrzeuge gesichert werden können, blieb unbeantwortet.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 31. Januar 2022Sie sind hierOFOF 202/3Sicherung von Ladestandorten für Elektro-Carsharing-FahrzeugeOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 18. Februar 2022OMOM 1754Sicherung von Ladestandorten für Elektro-Carsharing-FahrzeugeDirektanregung
- 3. Juni 2022Antwort des Magistrats · nach 18 WochenSTST 1363Sicherung von Ladestandorten für Elektro-Carsharing-FahrzeugeStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme