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Fahrtkosten zum Sozialrathaus

Vorlagentyp: OFGRÜNE
24 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Begründung

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: nach der Verlegung des Sozialrathauses am Bügel ins Mertonviertel werden für die dort um Rat und Hilfe suchenden Bürgern aus den nördlichen Stadtteilen die Kosten der Anfahrt und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erstattet. Begründung: Für die Bürger aus Harheim verlängert sich der Fußweg von 3,7 km auf 6,2 km, die Anfahrt per Fahrrad wird von 3,7km um 2,9km länger und liegt dann bei 6,6km. Für den Rückweg gilt dasselbe. Damit ist abzusehen, dass zum Weg ins Sozialrathaus eine Reihe von Bürgern auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen muss, und nicht mehr kostenfrei anfahren kann. Da im Falle Sozialrathaus oft auch Kinder oder Jugendliche von einem Elternteil begleitet werden müssen, entstehen dabei pro Besuch Fahrtkosten in Höhe von derzeit € 8,70, was für eine Reihe von Familien der Zielgruppe der Sozialrathausbesucher schon eine Hemmschwelle überschreitet. Andererseits wird - wie vom Magistrat bereits dargelegt worden ist - durch die Verlagerung eine Kosteneinsparung von weit über € 400.000,00 p.a. erzielt. Aus dieser Kosteneinsparung kann der Kostenersatz für die hilfesuchenden Bürger sicherlich übernommen werden.

Inhalt

Antrag vom 04.04.2015, OF 198/14

Betreff: Fahrtkosten zum Sozialrathaus Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: nach der Verlegung des Sozialrathauses am Bügel ins Mertonviertel werden für die dort um Rat und Hilfe suchenden Bürgern aus den nördlichen Stadtteilen die Kosten der Anfahrt und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erstattet.

Begründung: Für die Bürger aus Harheim verlängert sich der Fußweg von 3,7 km auf 6,2 km, die Anfahrt per Fahrrad wird von 3,7km um 2,9km länger und liegt dann bei 6,6km. Für den Rückweg gilt dasselbe. Damit ist abzusehen, dass zum Weg ins Sozialrathaus eine Reihe von Bürgern auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen muss, und nicht mehr kostenfrei anfahren kann. Da im Falle Sozialrathaus oft auch Kinder oder Jugendliche von einem Elternteil begleitet werden müssen, entstehen dabei pro Besuch Fahrtkosten in Höhe von derzeit € 8,70, was für eine Reihe von Familien der Zielgruppe der Sozialrathausbesucher schon eine Hemmschwelle überschreitet. Andererseits wird - wie vom Magistrat bereits dargelegt worden ist - durch die Verlagerung eine Kosteneinsparung von weit über € 400.000,00 p.a. erzielt. Aus dieser Kosteneinsparung kann der Kostenersatz für die hilfesuchenden Bürger sicherlich übernommen werden.Beratung im Ortsbeirat: 14

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 4. April 2015Sie sind hier
    OFOF 198/14Fahrtkosten zum Sozialrathaus
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 20. April 2015OAOA 619Fahrtkosten zum SozialrathausAnregung
  3. 18. September 2015Antwort des Magistrats · nach 24 WochenSTST 1359Fahrtkosten zum SozialrathausStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 14
Sitzung 40 · 20.04.2015
TO I, TOP 11
Angenommen
Anregung OA 619 2015 Die Vorlage OF 198/14 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPD
Ablehnung:
CDU
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE und SPD gegen CDU (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
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