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Ein Kunstwerk wirkt weiter: Mehr Schatten für die Konstablerwache

Vorlagentyp: OFGRÜNE
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
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und dadurch werden alle gefundenen
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Zusammenfassung

Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, die Pylonen des Kunstwerks "A Sky Full of Hope" über die Dauer des Kunstwerks hinaus zu erhalten und ein Konzept für deren Nachnutzung zu erarbeiten. Ziel ist es, die Struktur in einen schattenspendenden Pavillon oder Rankdach zu verwandeln, um die Aufenthaltsqualität am Konstablerwache zu verbessern.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Konstablerwache — 31 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 13.10.2026.

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Antrag

Der Ortsbeirat möge gemäß § 3 Absatz 10 GOOBR folgende Anregung an den Magistrat (OM) beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, den dauerhaften Erhalt der für "A Sky Full of Hope - Earthtime 1.78 Frankfurt" errichteten Pylonen über die Laufzeit des Kunstwerks hinaus sicherzustellen und gegenüber allen beteiligten Stellen auf die dafür erforderlichen Zustimmungen und Vereinbarungen hinzuwirken.

Für die Zeit nach der Nutzung durch das Kunstwerk soll ein Nachnutzungs-konzept ausgearbeitet werden. Ziel ist, die bestehende Konstruktion zu einem dauerhaft begrünten und schattenspendenden Pavillon oder Rankdach weiterzuentwickeln. Dafür sind insbesondere

  1. die erforderlichen statischen, technischen und genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen zu klären,
  2. geeignete Rankkonstruktionen, Pflanzgefäße und klimaresiliente, biodiversitätsfördernde Kletterpflanzen auszuwählen,
  3. Bewässerung, Pflege und technische Kontrolle dauerhaft sicherzustellen,
  4. Erzeugermarkt, Veranstaltungen, Rettungswege, Zugänge und Barriere-freiheit weiterhin uneingeschränkt zu ermöglichen,
  5. Kosten, Finanzierung und ein Zeitplan für die Umsetzung darzustellen.

Falls notwendig, sollen zusätzliche Stützen oder Pylonen auf das technisch notwendige Maß beschränkt bleiben. Die wissenschaftliche Begleitung des Kunstwerks sowie Erfahrungen vergleichbarer Projekte wie des MFO-Parks in Zürich-Oerlikon sollen dabei in die Planung einfließen.

Das Nachnutzungskonzept soll dem Ortsbeirat so rechtzeitig vorgelegt werden, dass der dauerhafte Erhalt der Pylonen noch vor dem Ende der Nutzung durch das Kunstwerk gesichert werden kann.

Begründung

"A Sky Full of Hope" hat eine heftige öffentliche Debatte ausgelöst. Kritisiert wurden insbesondere die Gesamtkosten von rund 2,3 Millionen Euro. Über Kunst lässt sich streiten, nicht jedoch darüber, dass eine mit erheblichem Aufwand geschaffene Infrastruktur anschließend wieder vollständig rück-gebaut werden könnte, anstatt sie für eine dauerhafte Aufwertung zu nutzen.

Die Stadt hat selbst darauf hingewiesen, dass ein wesentlicher Teil der Investition auf die hoch-wertigen Pylonen, ihre Fundamente, die Beleuchtung und weitere Arbeiten am Platz entfällt. Wenn das Kunstwerk nach Ablauf der derzeitigen Laufzeit nicht fortgeführt wird, dürfen dort nicht einfach vier leere Pylonen zurückbleiben.

Die weitgehend versiegelte Konstablerwache bietet wenig Schatten und nur eine geringe Aufenthaltsqualität. Gleichzeitig erschweren die unterirdischen Anlagen zusätzliche Baumpflanzungen. Die vorhandenen Pylonen schaffen nun eine neue Ausgangslage: Über dem Platz könnte Schatten entstehen, ohne die für Markt und Veranstaltungen benötigte Fläche zu verbauen.

Ein grüner Pavillon könnte Schatten spenden, das Mikroklima verbessern und der Konstablerwache ein dauerhaftes, attraktives Gesicht geben. Der MFO-Park in Zürich-Oerlikon zeigt, wie eine Stahlkonstruktion mit Rankpflanzen begrünt werden kann, ohne ihre multifunktionale Nutzung aufzugeben.

Aus einem umstrittenen Millionenprojekt kann so ein dauerhafter Gewinn für die Konstablerwache werden. Vier leere Pylonen wären dagegen kein "Sky Full of Hope", sondern ein Denkmal für eine verpasste Chance.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet

Der Weg dieser Vorlage

Am 15. September 2026 brachte GRÜNE im Ortsbeirat 1 diesen Antrag ein.

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