Nutzung des Wasserturms
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Thema Umwelt und Energie verfolgenBegründung
Der Ortsbeirat möge beschließen: Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung mögen verabschieden, den historischen Wassertum im Europaviertel einer Nutzung als "Zauberturm" zuzustimmen. Begründung: Für den 1912 erbauten Wasserturm gibt es bis heute trotz verschiedener Anläufe noch kein Nutzungskonzept. Der Turm droht zu verfallen. Ein in Gründung befindlicher Trägerverein, bestehend aus Architekten und Betriebswirten, hat ein schlüssiges Konzept erarbeitet, um den Wasserturm einer kulturellen, für alle offen stehende Nutzung, zuzuführen. Hierbei soll insbesondere der traditionsreiche "Magische Zirkel" das Gebäude für sogenannten "Close Up-Magie" nutzen und eine öffentliche Nutzung ermöglichen. Damit könnte die Stadt Frankfurt, insbesondere aber das Europaviertel ein bislang fehlendes kleines Magie-Theater präsentieren und somit von einer Bereicherung der Kulturszene profitieren. Die Bestandteile des Konzeptes im Einzelnen sind: - Der aktiv gewordene Trägerverein will zur Ermöglichung des Umbaus Fördermittel von Kulturfonds und Sponsoren einwerben. - Der Trägerverein würde in Abstimmung mit dem Denkmalamt den Umbau und die Sanierung des Turms auf eigene Rechnung betreiben. - Der Turm wird vom Trägerverein an den traditionsreichen Zauberer-Verband "Magischer Zirkel" vermietet - Es finden regelmäßig Close Up- Magie- Vorführungen mit max. 25 Zuschauern statt. - Trägerverein und Magischer Zirkel verpflichten sich, den Kindern im Gallus im Rahmen einer "Zauberakademie" regelmäßig Zauberkurse anzubieten. Diese sollen nach Möglichkeit kostenlos sein und sind als soziales Projekt zu verstehen. - Der Turm soll für Interessierte nach Anmeldung weiterhin öffentlich zugänglich sein. - Der Trägerverein erhält den Turm zur kostenfreien Nutzung. Einnahmen des Trägervereins sollen insbes. der Instandhaltung des Turmes dienen. - Der Turm bleibt im Besitz der Stadt Frankfurt - Der Turm bekommt außerdem eine Ausstellung (beispielsweise in Form von Bildern und Infotafeln), um die Historie des Turms und des Industrieviertels darzustellen. Die Ausstellung ist nach Absprache kostenfrei zugänglich.
Inhalt
Antrag vom 13.11.2016, OF 174/1
Betreff: Nutzung des Wasserturms Der Ortsbeirat möge beschließen: Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung mögen verabschieden, den historischen Wassertum im Europaviertel einer Nutzung als "Zauberturm" zuzustimmen.
Begründung: Für den 1912 erbauten Wasserturm gibt es bis heute trotz verschiedener Anläufe noch kein Nutzungskonzept. Der Turm droht zu verfallen. Ein in Gründung befindlicher Trägerverein, bestehend aus Architekten und Betriebswirten, hat ein schlüssiges Konzept erarbeitet, um den Wasserturm einer kulturellen, für alle offen stehende Nutzung, zuzuführen. Hierbei soll insbesondere der traditionsreiche "Magische Zirkel" das Gebäude für sogenannten "Close Up-Magie" nutzen und eine öffentliche Nutzung ermöglichen. Damit könnte die Stadt Frankfurt, insbesondere aber das Europaviertel ein bislang fehlendes kleines Magie-Theater präsentieren und somit von einer Bereicherung der Kulturszene profitieren. Die Bestandteile des Konzeptes im Einzelnen sind: - Der aktiv gewordene Trägerverein will zur Ermöglichung des Umbaus Fördermittel von Kulturfonds und Sponsoren einwerben. - Der Trägerverein würde in Abstimmung mit dem Denkmalamt den Umbau und die Sanierung des Turms auf eigene Rechnung betreiben. - Der Turm wird vom Trägerverein an den traditionsreichen Zauberer-Verband "Magischer Zirkel" vermietet - Es finden regelmäßig Close Up- Magie- Vorführungen mit max. 25 Zuschauern statt. - Trägerverein und Magischer Zirkel verpflichten sich, den Kindern im Gallus im Rahmen einer "Zauberakademie" regelmäßig Zauberkurse anzubieten. Diese sollen nach Möglichkeit kostenlos sein und sind als soziales Projekt zu verstehen. - Der Turm soll für Interessierte nach Anmeldung weiterhin öffentlich zugänglich sein. - Der Trägerverein erhält den Turm zur kostenfreien Nutzung. Einnahmen des Trägervereins sollen insbes. der Instandhaltung des Turmes dienen. - Der Turm bleibt im Besitz der Stadt Frankfurt - Der Turm bekommt außerdem eine Ausstellung (beispielsweise in Form von Bildern und Infotafeln), um die Historie des Turms und des Industrieviertels darzustellen. Die Ausstellung ist nach Absprache kostenfrei zugänglich.Beratung im Ortsbeirat: 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 13. November 2016Sie sind hierOFOF 174/1Nutzung des WasserturmsOrtsbeiratsantrag · CDU
- 29. November 2016OMOM 1017Nutzung des WasserturmsDirektanregung
- 3. März 2017Antwort des Magistrats · nach 16 WochenSTST 498Nutzung des WasserturmsStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: 3 SPD, CDU, FDP und fraktionslos gegen GRÜNE, LINKE., ÖkoLinX-ARL und PARTEI (= Ablehnung); 1 SPD (= Enthaltung)