Keine dauerhafte Sperrung des Mainkais - keine Mehrbelastung für den Frankfurter Süden
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Zusammenfassung
Der Ortsbeirat 5 fordert, den Mainkai nicht dauerhaft für den motorisierten Verkehr zu sperren. Begründet wird dies mit der Notwendigkeit eines tragfähigen Verkehrskonzeptes, das die Belastungen für den Frankfurter Süden berücksichtigen muss und alternative Verkehrslösungen bieten sollte.
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Der Ortsbeirat 5 fordert den Magistrat erneut auf den Mainkai nicht dauerhaft für den motorisierten Verkehr zu sperren. Zudem wird der Magistrat aufgefordert ein integratives und stadtverträgliches Nutzungskonzept sowohl für den Mainkai als auch für den Schaumainkai zu entwickeln, das attraktive Aufenthaltsbereiche für Fußgängerinnen und Fußgänger schafft und die Flächen gestalterisch aufwertet, ohne sie dauerhaft für den motorisieren Verkehr zu sperren.
Begründung
Obwohl noch immer kein tragfähiges Verkehrskonzept vorliegt, wird schon wieder eine dauerhafte Mainkaisperrung aus dem Mobilitätsdezernat heraus diskutiert. Eine dauerhafte Sperrung des Mainkais ist ohne ein tragfähiges und abgestimmtes Verkehrskonzept, das zusätzliche Belastungen für den Frankfurter Süden ausschließt, nicht vertretbar. Wer den Mainkai dauerhaft vom motorisierten Verkehr befreien möchte, muss zuvor aufzeigen, wie der Verkehrsfluss anschließend organisiert wird. Es genügt nicht, darauf zu hoffen, dass sich die Situation von selbst einpendelt. Bereits die temporäre Sperrung des Mainkais in den Jahren 2019/2020 hat gezeigt, dass sich erhebliche Ausweichverkehre mit entsprechenden Mehrbelastungen insbesondere durch Sachsenhausen ergeben haben. Der erneute Vorschlag zur Sperrung bleibt in dieser Hinsicht unkonkret und vernachlässigt die verkehrlichen Folgewirkungen für die südmainischen Stadtteile. Ein autofreier Mainkai kann nur dann Akzeptanz finden, wenn zugleich funktionierende Alternativen für den motorisierten Verkehr geschaffen werden und der öffentliche Nahverkehr deutlich gestärkt wird. Solange keine zuverlässigen und attraktiven Alternativen bestehen, drohen Überlastungen auf der Berliner Straße, in der Innenstadt und in Sachsenhausen. Der klimafreundliche Umbau der Stadt ist ein wichtiges Ziel. Damit er jedoch wirksam und sozial ausgewogen umgesetzt werden kann, bedarf es einer ganzheitlichen Verkehrsplanung, die Belastungen nicht einseitig verschiebt, sondern allen Stadtteilen eine gerechte Lösung bietet.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 30. Januar 2026Sie sind hierOFOF 1664/5Keine dauerhafte Sperrung des Mainkais - keine Mehrbelastung für den Frankfurter SüdenOrtsbeiratsantrag · CDU, SPD, FDP
- 27. Februar 2026OMOM 8228Keine dauerhafte Sperrung des Mainkais - keine Mehrbelastung für den Frankfurter SüdenDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, BFF, FDP und AfD gegen GRÜNE und Linke (= Ablehnung)