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Zivilschutzmaßnahmen im Ortsbezirk 7

Vorlagentyp: OFCDU
11 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

Zusammenfassung

Der Ortsbeirat 7 beantragt, dass der Magistrat Informationen zu bestehenden Zivilschutzeinrichtungen im Ortsbezirk 7 bereitstellt und Maßnahmen zur Reaktivierung und Verbesserung des Zivilschutzes plant. Dies geschieht vor dem Hintergrund der aktuellen sicherheitspolitischen Lage in Europa.

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Thema Sicherheit verfolgen

Antrag

Der fortgesetzte Überfall Russlands auf die Ukraine sorgt für ein Umdenken in Westeuropa.

Als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine wollen die Grünen in der Ampel-Koalition den Zivil- und Katastrophenschutz in Deutschland reformieren.

So sollen bundesweit deutlich mehr Schutzräume geschaffen werden, heißt es in einem 15-Punkte-Programm. "Eine Möglichkeit besteht zum Beispiel darin, grundsätzlich geeignete Bauten wie U-Bahnhöfe, Tiefgaragen oder Keller in öffentlichen Gebäuden in Schutzkonzepte einzubeziehen".

Die gesamte zivile Verteidigung müsse verstärkt werden, heißt es demnach weiter: "Dazu gehört, dass umfangreiche Fähigkeiten zur Unterbringung und Versorgung von Menschen vorgehalten werden, ebenso wie der Ausbau von Notbrunnen zur Trinkwasserversorgung."

So äußerte der Co-Vorsitzende der Grünen, Omid Nouripour: "Putins Angriffskrieg auf die Ukraine führt uns auf schreckliche Weise vor Augen, dass die bisherige Friedensordnung in Europa nicht mehr gilt... Der Schutz der Bevölkerung gehört in den Mittelpunkt jeder sicherheitspolitischen Debatte."

Ähnlich äußerte sich auch die Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD): "Wir müssen hier auf die Höhe der Zeit kommen, um die vielfältigen Krisen - Pandemien, Klimafolgen, Kriegsgefahren - zu bewältigen." Es müsse geprüft werden, welche Schutzvorkehrungen notwendig seien... Es gebe noch 599 Schutzräume in Deutschland. Zudem gebe es welche, die heute anders genutzt würden. "Es ist sinnvoll, wenn wir einige davon reaktivieren", sagte Faeser.

Dies vorausgeschickt möge der Ortsbeirat 7 beschließen:

Der Magistrat wird gebeten, dem Ortsbeirat nachfolgende Fragen zu beantworten:

  1. Welche Zivilschutzeinrichtungen gibt es noch im Ortsbezirk 7?
  2. Welche Einrichtungen können wieder reaktiviert werden?
  3. Welchen Maßnahmen plant der Magistrat für den Zivilschutz, um wieder "auf die Höhe der Zeit" zu kommen?

Begründung

Der fortgesetzte Überfall Russlands auf die Ukraine sorgt für ein Umdenken in Westeuropa. Als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine wollen die Grünen in der Ampel-Koalition den Zivil- und Katastrophenschutz in Deutschland reformieren. So sollen bundesweit deutlich mehr Schutzräume geschaffen werden, heißt es in einem 15-Punkte-Programm. "Eine Möglichkeit besteht zum Beispiel darin, grundsätzlich geeignete Bauten wie U-Bahnhöfe, Tiefgaragen oder Keller in öffentlichen Gebäuden in Schutzkonzepte einzubeziehen". Die gesamte zivile Verteidigung müsse verstärkt werden, heißt es demnach weiter: "Dazu gehört, dass umfangreiche Fähigkeiten zur Unterbringung und Versorgung von Menschen vorgehalten werden, ebenso wie der Ausbau von Notbrunnen zur Trinkwasserversorgung." So äußerte der Co-Vorsitzende der Grünen, Omid Nouripour: "Putins Angriffskrieg auf die Ukraine führt uns auf schreckliche Weise vor Augen, dass die bisherige Friedensordnung in Europa nicht mehr gilt... Der Schutz der Bevölkerung gehört in den Mittelpunkt jeder sicherheitspolitischen Debatte." Ähnlich äußerte sich auch die Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD): "Wir müssen hier auf die Höhe der Zeit kommen, um die vielfältigen Krisen - Pandemien, Klimafolgen, Kriegsgefahren - zu bewältigen." Es müsse geprüft werden, welche Schutzvorkehrungen notwendig seien... Es gebe noch 599 Schutzräume in Deutschland. Zudem gebe es welche, die heute anders genutzt würden. "Es ist sinnvoll, wenn wir einige davon reaktivieren", sagte Faeser.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 3. Mai 2022Sie sind hier
    OFOF 166/7Zivilschutzmaßnahmen im Ortsbezirk 7
    Ortsbeiratsantrag · CDU
  2. 24. Mai 2022VV 409Zivilschutzmaßnahmen im Ortsbezirk 7Anfrage
  3. 18. Juli 2022Antwort des Magistrats · nach 11 WochenSTST 1613Zivilschutzmaßnahmen im Ortsbezirk 7Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 7
Sitzung 10 · 24.05.2022
TO I, TOP 17
Angenommen
Auskunftsersuchen V 409 2022 Die Vorlage OF 166/7 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPBFF
Ablehnung:
ÖkoLinX-ARL
Enthaltung:
Farbechte/linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP und BFF gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung); farbechte/LINKE (= Enthaltung)

Mitdiskutieren

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