Keine Schließung des Sozialrathauses Am Bügel
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Wohnen verfolgenBegründung
Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung möge in den kommenden Haushaltsberatungen einer möglichen Schließung des Sozialrathauses Am Bügel widersprechen und seine Existenz sicherstellen. Begründung: Das Sozialrathaus am Bügel wurde Anfang der 1990er Jahre (u.a. auf Mitwirkung des OBR 15) gegründet. Damals wie heute bestand/besteht im Einzugsbereich des Sozialrathauses der dringende Bedarf, soziale Dienste und Beratung vor Ort anzubieten. Besonders (aber nicht nur) im Wohngebiet Am Bügel konnte auf Grund der Wohnortnähe eine gute und sozial stabilisierende Arbeit geleistet werden. Gerade die Schächeren in unserer Gesellschaft sind auf schnelle Kontakte durch kurze Wege angewiesen. Dies darf durch längere, zeitaufwändigere und auch kostenungünstigere Wege aus den verschiedenen Stadtteilen in die Innenstadt nicht gefährdet werden. Die "hohen" Kosten des Sozialrathauses Am Bügel ergeben sich hauptsächlich aus dem ungünstigen Mietvertrag des Gebäudes mt der SAALBAU GmbH. Die Miete wird - salopp gesagt - von der einen Frankfurter Tasche in die andere gesteckt (was sich leider haushaltstechnisch schlecht darstellt). Fehlen aber die Mieteinnahmen, muss gegebenenfalls an anderer Stelle nachjustiert werden. Auch eine Neuverhandlung anstelle einer Kündigung wäre möglich.
Inhalt
Antrag vom 18.03.2013, OF 163/15
Betreff: Keine Schließung des Sozialrathauses Am Bügel Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung möge in den kommenden Haushaltsberatungen einer möglichen Schließung des Sozialrathauses Am Bügel widersprechen und seine Existenz sicherstellen.
Begründung: Das Sozialrathaus am Bügel wurde Anfang der 1990er Jahre (u.a. auf Mitwirkung des OBR 15) gegründet. Damals wie heute bestand/besteht im Einzugsbereich des Sozialrathauses der dringende Bedarf, soziale Dienste und Beratung vor Ort anzubieten. Besonders (aber nicht nur) im Wohngebiet Am Bügel konnte auf Grund der Wohnortnähe eine gute und sozial stabilisierende Arbeit geleistet werden. Gerade die Schächeren in unserer Gesellschaft sind auf schnelle Kontakte durch kurze Wege angewiesen. Dies darf durch längere, zeitaufwändigere und auch kostenungünstigere Wege aus den verschiedenen Stadtteilen in die Innenstadt nicht gefährdet werden. Die "hohen" Kosten des Sozialrathauses Am Bügel ergeben sich hauptsächlich aus dem ungünstigen Mietvertrag des Gebäudes mt der SAALBAU GmbH. Die Miete wird - salopp gesagt - von der einen Frankfurter Tasche in die andere gesteckt (was sich leider haushaltstechnisch schlecht darstellt). Fehlen aber die Mieteinnahmen, muss gegebenenfalls an anderer Stelle nachjustiert werden. Auch eine Neuverhandlung anstelle einer Kündigung wäre möglich.Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 08.03.2013, M 44 Beratung im Ortsbeirat: 15
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 18. März 2013Sie sind hierOFOF 163/15Keine Schließung des Sozialrathauses Am BügelOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 20. März 2013OAOA 354Keine Schließung des Sozialrathauses Am Bügel Vortrag des Magistrats vom 08.03.2013, M 44Anregung
- 24. Juni 2013Antwort des Magistrats · nach 14 WochenSTST 908Keine Schließung des Sozialrathauses Am BügelStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. 1 CDU, 1 SPD, FREIE WÄHLER, FDP und NPD gegen GRÜNE (= Annahme) bei Enthaltung 3 CDU und 1 SPD zu 2. 2 CDU, GRÜNE, SPD, FREIE WÄHLER und NPD gegen 2 CDU und FPD (= Ablehnung) zu 3. CDU, GRÜNE, SPD, FREIE WÄHLER und NPD gegen FPD (= Ablehnung) zu 4. Einstimmige Annahme