Sachstandsbericht Wohnungen in der Nordweststadt
Zusammenfassung
Der Antrag des Ortsbeirats befasst sich mit dem Sachstand der Wohnungen in der Nordweststadt, die in den letzten 60 Jahren saniert wurden. Ziel ist es, die Wohnqualität zu verbessern und die Barrierefreiheit zu gewährleisten.
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Thema Wohnen verfolgenAntrag
Die Nordweststadt ist in diesem Jahr 60 Jahre alt. Die ersten Wohngebäude dieser Trabantenstadt wurden im Herbst 1962 bezugsfertig. Seit etwa 20 Jahren werden in der Nordweststadt sukzessive Wohnhäuser der städtischen, landeseigenen und sonstigen Wohnungsbaugesellschaften saniert, was insgesamt zu mehr Wohnqualität in den Häusern und - bezogen auf das äußere Erscheinungsbild der Wohnblocks - zu einem verbesserten Wohnumfeld im Stadtteil beiträgt. Mit Blick auf die demographische Entwicklung und inklusive Standards muss die barrierefreie Bauausführung ein besonderer Schwerpunkt für den öffentlich finanzierten Wohnungsbau und die kommunale Wohnungspolitik sein. Zudem stellt sich auch die Frage nach der Zukunft des sozialen Wohnraumangebotes in der Nordweststadt. Dies vorausgeschickt, fragt der Ortsbeirat den Magistrat:
- Wie viele Wohnhäuser bzw. Wohneinheiten im Besitz der städtischen, landeseigenen und sonstigen Wohnungsbaugesellschaften und -eigentümer wurden in der Nordweststadt bisher außen und innen grundlegend saniert?
- Wie hoch ist dabei der Anteil der geförderten Wohnungen und der Wohnungen mit Belegungsrechten?
- Kann der Magistrat beziffern, wie viele Wohneinheiten bzw. Wohnblocks bisher barrierefrei/rollstuhlgerecht umgebaut wurden z.B. durch barrierefreie Bäder und Küchen in den Wohnungen?
- Wieviele Wohnungen erfüllen § 43 der Hessischen Bauordnung, nach dem in privat genutzten Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen die Wohnungen eines Geschosses barrierefrei erreichbar sein müssen?
- Wie ist der Bestand an Aufzügen in Wohnblöcken mit 4 bis 5 Stockwerken, und wurden nachträglich bei Sanierungen Aufzüge eingebaut?
- Kann der Magistrat darlegen, nach welchem Zeitplan die Außen- und Innensanierung in der Nordweststadt fortgesetzt wird? Sind aktuelle Sanierungen größerer Wohnblocks in Planung?
- Wie viele Sozialwohnungen gab es im Wohnungsbestand der Nordweststadt 2012, wieviele sind es 2022 und wieviele werden davon bis 2032 in der Nordweststadt voraussichtlich aus der Bindung fallen?
- Wie viele Sozialwohnungen plant der Magistrat bedarfsorientiert durch Neubau bzw. An-, Rückkauf, Verlängerung und Tausch von Belegungsrechten im Wohnungsbestand vorzuhalten, um auch weiterhin kommunale Wohnungswirtschaft mit Wohnungen nach den Förderwegen 1 und 2 in der Nordweststadt effektiv steuern zu können?
Alle Fragen sind getrennt nach den städtischen, landeseigenen und sonstigen Wohnungsbaugesellschaften und -eigentümern in der Nordweststadt zu beantworten: ABG, GWH, Nassauische Heimstätte, Volks-, Bau- und Sparverein Frankfurt eG, Beamten-Wohnungsverein Frankfurt eG, Frankfurter Wohnungs-Genossenschaft eG, Wohnungs-Genossenschaft Frankfurt eG, Vonovia AG und Sonstige.
Begründung
Nordweststadt Die Nordweststadt ist in diesem Jahr 60 Jahre alt. Die ersten Wohngebäude dieser Trabantenstadt wurden im Herbst 1962 bezugsfertig. Seit etwa 20 Jahren werden in der Nordweststadt sukzessive Wohnhäuser der städtischen, landeseigenen und sonstigen Wohnungsbaugesellschaften saniert, was insgesamt zu mehr Wohnqualität in den Häusern und - bezogen auf das äußere Erscheinungsbild der Wohnblocks - zu einem verbesserten Wohnumfeld im Stadtteil beiträgt. Mit Blick auf die demographische Entwicklung und inklusive Standards muss die barrierefreie Bauausführung ein besonderer Schwerpunkt für den öffentlich finanzierten Wohnungsbau und die kommunale Wohnungspolitik sein. Zudem stellt sich auch die Frage nach der Zukunft des sozialen Wohnraumangebotes in der Nordweststadt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. April 2022Sie sind hierOFOF 161/8Sachstandsbericht Wohnungen in der NordweststadtOrtsbeiratsantrag · CDU
- 5. Mai 2022VV 392Sachstandsbericht Wohnungen in der NordweststadtAnfrage
- 4. November 2022STST 2583Sachstandsbericht Wohnungen in der NordweststadtStellungnahme
- 16. Juni 2023Antwort des Magistrats · nach 60 WochenSTST 1327Sachstandsbericht Wohnungen in der NordweststadtStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme