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Planungssicherheit für die Initiativgruppen auf dem Campus Bockenheim-Gelände Realisierung preiswerten Wohnraums durch Vergabe der Flächen in Erbpacht

Vorlagentyp: OFLINKE
58 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren3 SitzungenAngenommen

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Begründung

Initiativgruppen auf dem Campus Bockenheim-Gelände Realisierung preiswerten Wohnraums durch Vergabe der Flächen in Erbpacht Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt

  1. Die Flächen, auf denen genossenschaftlicher Wohnungsbau stattfinden soll, werden baldmöglichst festgelegt, um den Wohnungsbauinitiativen Planungssicher- heit zu geben.
  2. Die Flächen für den genossenschaftlichen Wohnungsbau werden in Erbpacht vergeben, um günstige Mieten zu ermöglichen.
  3. Die Flächen für den öffentlich geförderten Wohnungsbau werden auf dem gesamten Campus- Areal verteilt.
  4. Bei jedem Projekt ist mindestens der vorgesehene Anteil von 30 Prozent öffentlich gefördertem Wohnraum auf dem Campus- Areal auszuweisen.
  5. Es werden keine Areale auf dem Campus geschaffen, in denen nur öffentlich geförderter Wohnungsbau stattfindet. Begründung: Bei der Vorstellung der Wohnungsbauinitiativen im Ortsbeirat wurde festgestellt, dass die Gruppen, die auf dem Kultur -Campus bauen wollen, seit zwei Jahren auf die Zuweisung der Grundstücke warten. Um zu gewährleisten, dass die Initiativen weiterhin existieren, ist es dringend notwendig, ihnen Planungssicherheit zu geben. Weiterhin ist es erforderlich, die Grundstücke in Erbpacht zu vergeben, um günstige Mietpreise bzw. Nutzungsentschädigungen zu ermöglichen. Es wurde auf der Ortsbeiratssitzung auch deutlich, dass bei den bereits realisierten und in Bau befindlichen Projekten wie Wohnen hinter dem Depot, dem Philosophicum und dem Hochhaus auf dem Areal des ehemaligen AFE-Turms nicht die notwendigen Flächen für den öffentlich geförderten Wohnungsbau ausgewiesen wurden. Es ist unter diesen Umständen unklar, wie der auf dem Kultur- Campus festgelegte Anteil von 30 % öffentlich gefördertem Wohnungsbau realisiert werden soll.

Inhalt

Antrag vom 10.11.2016, OF 155/2

Betreff: Planungssicherheit für die Initiativgruppen auf dem Campus Bockenheim-Gelände Realisierung preiswerten Wohnraums durch Vergabe der Flächen in Erbpacht Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt

  1. Die Flächen, auf denen genossenschaftlicher Wohnungsbau stattfinden soll, werden baldmöglichst festgelegt, um den Wohnungsbauinitiativen Planungssicher- heit zu geben.
  2. Die Flächen für den genossenschaftlichen Wohnungsbau werden in Erbpacht vergeben, um günstige Mieten zu ermöglichen.
  3. Die Flächen für den öffentlich geförderten Wohnungsbau werden auf dem gesamten Campus- Areal verteilt.
  4. Bei jedem Projekt ist mindestens der vorgesehene Anteil von 30 Prozent öffentlich gefördertem Wohnraum auf dem Campus- Areal auszuweisen.
  5. Es werden keine Areale auf dem Campus geschaffen, in denen nur öffentlich geförderter Wohnungsbau stattfindet. Begründung: Bei der Vorstellung der Wohnungsbauinitiativen im Ortsbeirat wurde festgestellt, dass die Gruppen, die auf dem Kultur -Campus bauen wollen, seit zwei Jahren auf die Zuweisung der Grundstücke warten. Um zu gewährleisten, dass die Initiativen weiterhin existieren, ist es dringend notwendig, ihnen Planungssicherheit zu geben. Weiterhin ist es erforderlich, die Grundstücke in Erbpacht zu vergeben, um günstige Mietpreise bzw. Nutzungsentschädigungen zu ermöglichen. Es wurde auf der Ortsbeiratssitzung auch deutlich, dass bei den bereits realisierten und in Bau befindlichen Projekten wie Wohnen hinter dem Depot, dem Philosophicum und dem Hochhaus auf dem Areal des ehemaligen AFE-Turms nicht die notwendigen Flächen für den öffentlich geförderten Wohnungsbau ausgewiesen wurden. Es ist unter diesen Umständen unklar, wie der auf dem Kultur- Campus festgelegte Anteil von 30 % öffentlich gefördertem Wohnungsbau realisiert werden soll.Beratung im Ortsbeirat: 2

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 10. November 2016Sie sind hier
    OFOF 155/2Planungssicherheit für die Initiativgruppen auf dem Campus Bockenheim-Gelände Realisierung preiswerten Wohnraums durch Vergabe der Flächen in Erbpacht
    Ortsbeiratsantrag · LINKE.
  2. 24. April 2017OAOA 149Planungssicherheit für die Initiativgruppen auf dem Gelände Campus Bockenheim Realisierung preiswerten Wohnraums durch Vergabe der Flächen in ErbpachtAnregung
  3. 22. Dezember 2017Antwort des Magistrats · nach 58 WochenBB 436Planungssicherheit für die Initiativgruppen auf dem Gelände Campus Bockenheim Realisierung preiswerten Wohnraums durch Vergabe der Flächen in ErbpachtMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 2
Sitzung 7 · 28.11.2016
TO I, TOP 15
Beraten
Die Vorlage OF 155/2 wird zurückgestellt, bis eine Antwort auf die Vorlage OM 827 eingegangen ist.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 2
Sitzung 10 · 13.03.2017
TO I, TOP 10
Beraten
Die Vorlage OF 155/2 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 2
Sitzung 11 · 24.04.2017
TO I, TOP 8
Angenommen
Anregung OA 149 2017 Die Vorlage OF 155/2 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu Ziffer 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeBFFPiraten
Ablehnung:
FDP
zu Ziffer 2. und 4)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkePiraten
Ablehnung:
FDP
Enthaltung:
BFF
zu Ziffer 3. und 5)
Zustimmung:
SPDGrüneLinkeBFFPiraten
Ablehnung:
CDUFDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: Ziffer 1.: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., BFF und Piraten gegen FDP (= Ablehnung) Ziffer 2. und 4.: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und Piraten gegen FDP (= Ablehnung) bei Enthaltung BFF Ziffer 3. und 5.: SPD, GRÜNE, LINKE., BFF und Piraten gegen CDU und FDP (= Ablehnung)

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