Dieselaggregate in Rechenzentren
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, Informationen zu Dieselaggregaten in Rechenzentren bereitzustellen, insbesondere hinsichtlich ihrer Emissionen und Maßnahmen zum Umweltschutz. Dies ist wichtig, um die Auswirkungen auf das Klima im Zuge des Ausbaus von Rechenzentren zu minimieren.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenAntrag
Im Frankfurter Westen haben viele Dienstleister mit Rechenzentren ihren Sitz.
Die Rechenzentren haben zur Sicherung ihrer Daten große Notstromdieselaggregate eingebaut. Diese müssen regelmäßig auf ihre Funktion geprüft werden. Beim Verbrennen von Dieselkraftstoff wird bekanntlich das Klimagas CO 2 emittiert.
Das vorausgeschickt, möge der Ortsbeitrat beschließen,
der Magistrat möge folgende Fragen beantworten:
- Wie viele Aggregate mit welcher Leistung sind in Betrieb?
- Was soll in der nächsten Zeit hinzukommen?
- Auf wie viele Betriebsstunden kommen die Aggregate durchschnittlich im Jahr?
- Wie viele Tonnen an Kohlendioxid werden damit emittiert?
- Was wird als Ausgleich für die Belastung der Umwelt getan?
Begründung
Da die Stadt Frankfurt einer der weltweit größten Internetknoten ist und der Ausbau hier immer weiter voranschreitet, ist es an der Zeit, auch diese Emissionen im Auge zu haben und Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um den Ausstoß zu begrenzen oder mindestens Ersatzleistungen zu ergreifen, wie z.B. Aufforstung etc.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 14. November 2025Sie sind hierOFOF 1418/6Dieselaggregate in RechenzentrenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 13. Januar 2026VV 1355Dieselaggregate in RechenzentrenAnfrage
- 7. April 2026Antwort des Magistrats · nach 21 WochenSTST 665Dieselaggregate in RechenzentrenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, GRÜNE, Linke, FDP und BFF gegen CDU (= Ablehnung)