Mangel an gymnasialen Schulplätzen im Frankfurter Norden
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBegründung
im Frankfurter Norden Der Magistrat wird um Auskunft gebeten, ob es zutrifft, dass trotz des neuen Riedberggymnasiums, der Nachfrage im Frankfurter Norden nach gymnasialen Schulplätzen nicht entsprochen werden kann und die derzeitigen Aufnahmekapazitäten der Frankfurter Gymnasien unzureichend sind. Im Hinblick auf die Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplans von 2009 wird um Mitteilung gebeten, ob eine Aktualisierung des Schulentwicklungsplans in Vorbereitung ist. Begründung: Wie schon in den Vorjahren festzustellen war, wird es für Schülerinnen und Schüler der Grundschulen aus dem Frankfurter Norden zunehmend schwieriger, einen Platz an einer weiterführenden Schule entlang der U-Bahn-Strecken zu finden. Nachdem im vergangenen Jahr die Wöhlerschule (Gymnasium), entgegen der 5-zügigen Auslegung, 6 Eingangsklassen und auch das neue Gymnasium am Riedberg 2 zusätzliche Klassen eingerichtet hat, mussten auch in diesem Jahr zahlreiche Eltern der nördlichen Stadtteile feststellen, dass weder der Erst- noch der Zweit- oder Drittwunsch berücksichtigt werden konnte. Nach unseren Informationen mussten, - die Wöhlerschule 37 Kinder, - die Musterschule 20 Kinder - und das Riedberggymnasium ca. 20 Kinder abweisen. Freie Gymnasialplätze gibt es anscheinend nur noch in Frankfurt-Höchst sowie in der Schule am Ried (Bergen-Enkheim), was auf Grund des Schulweges für zehnjährige Schülerinnen und Schüler aus dem Frankfurter Norden eine extreme Belastung bedeutet. Aber auch bei den Gesamtschulwünschen sind von der Kalbacher Grundschule 7 Schülerinnen und Schüler in die sog. Verteilerkonferenz gekommen (d.h. sie haben keinen Platz gefunden und müssen verteilt werden).
Inhalt
Antrag vom 19.05.2011, OF 14/12
Betreff: Mangel an gymnasialen Schulplätzen im Frankfurter Norden Der Magistrat wird um Auskunft gebeten, ob es zutrifft, dass trotz des neuen Riedberggymnasiums, der Nachfrage im Frankfurter Norden nach gymnasialen Schulplätzen nicht entsprochen werden kann und die derzeitigen Aufnahmekapazitäten der Frankfurter Gymnasien unzureichend sind. Im Hinblick auf die Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplans von 2009 wird um Mitteilung gebeten, ob eine Aktualisierung des Schulentwicklungsplans in Vorbereitung ist.
Begründung: Wie schon in den Vorjahren festzustellen war, wird es für Schülerinnen und Schüler der Grundschulen aus dem Frankfurter Norden zunehmend schwieriger, einen Platz an einer weiterführenden Schule entlang der U-Bahn-Strecken zu finden. Nachdem im vergangenen Jahr die Wöhlerschule (Gymnasium), entgegen der 5-zügigen Auslegung, 6 Eingangsklassen und auch das neue Gymnasium am Riedberg 2 zusätzliche Klassen eingerichtet hat, mussten auch in diesem Jahr zahlreiche Eltern der nördlichen Stadtteile feststellen, dass weder der Erst- noch der Zweit- oder Drittwunsch berücksichtigt werden konnte. Nach unseren Informationen mussten, - die Wöhlerschule 37 Kinder, - die Musterschule 20 Kinder - und das Riedberggymnasium ca. 20 Kinder abweisen. Freie Gymnasialplätze gibt es anscheinend nur noch in Frankfurt-Höchst sowie in der Schule am Ried (Bergen-Enkheim), was auf Grund des Schulweges für zehnjährige Schülerinnen und Schüler aus dem Frankfurter Norden eine extreme Belastung bedeutet. Aber auch bei den Gesamtschulwünschen sind von der Kalbacher Grundschule 7 Schülerinnen und Schüler in die sog. Verteilerkonferenz gekommen (d.h. sie haben keinen Platz gefunden und müssen verteilt werden).Beratung im Ortsbeirat: 12
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. Mai 2011Sie sind hierOFOF 14/12Mangel an gymnasialen Schulplätzen im Frankfurter NordenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 10. Juni 2011VV 52Mangel an gymnasialen Schulplätzen im Frankfurter NordenAnfrage
- 28. Juli 2011Antwort des Magistrats · nach 10 WochenSTST 859Mangel an gymnasialen Schulplätzen im Frankfurter NordenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme