Mögliche Verkäufe von VBL-Immobilien auch im Westend
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Zusammenfassung
Der Antrag fordert den Magistrat auf, mögliche Verkäufe von VBL-Immobilien im Westend zu prüfen und mit den betroffenen Mietern in Kontakt zu treten. Hintergrund ist die große Sorge der Mieter aufgrund drohenden Verkaufs, der die soziale Wohnraumversorgung gefährden könnte. Es wird erwartet, dass durch diese Maßnahmen der sozialverträgliche Wohnraum erhalten bleibt.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Westendstraße — 7 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 27.08.2026.
- VBL-Wohnungen in Frankfurt – Privatisierung stoppen und verbindliche Sozialcharta einführen27.08.2026 · NR (Antrag Stadtverordnetenversammlung)
- Umgestaltung der LudwigErhard-Anlage/Senckenberganlage/Friedrich-Ebert-Anlage02.08.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- VBL-Wohnungen in Frankfurt – Privatisierung stoppen und Mieter*innen schützen24.07.2026 · NR (Antrag Stadtverordnetenversammlung)
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Neues zu Westendstraße per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, a) sich mit den Mieterinnen und Mietern der VBL-Immobilie (Westendstraße 78) in Verbindung zu setzen und zu prüfen, ob diese Immobilie sowie weitere VBL-Immobilien im Westend (bspw. in der Beethovenstraße) derzeit zum Verkauf stehen. b) zu prüfen, ob auch für diese Immobilien seitens einer städtischen Beteiligungsgesellschaft (ABG, NH, KEG, GIMA) ein Kaufangebot an die VBL gerichtet werden kann, mit dem Ziel sozialverträglichen Wohnraum zu erhalten und öffentliches Wohneigentum zu sichern. c) anzufragen, ob in Frankfurt ansässige Genossenschaften an der Abgabe eines Kaufangebotes interessiert sind oder diese bei einem solchen unterstützt werden könnten.
Begründung
Der drohende Verkauf von VBL-Wohnungen in unterschiedlichen Vierteln der Stadt hat in den letzten Monaten unter den Mieterinnen und Mietern große Sorgen ausgelöst. Mieterinnen einer weiteren VBL-Immobilie in der Westendstraße 78 haben in den vergangenen Wochen wiederholt unangekündigte Besuch im Haus von potentiellen Kaufinteressenten wahrgenommen. Die Unsicherheit bei den langjährigen Bewohnerinnen ist groß. Der Ortsbeirat bittet daher den Magistrat seine Bemühungen zu diesem Thema auch auf möglichweise betroffene Wohnungen im Westend auszuweiten, sich mit den Betroffenen in Kontakt zu setzen und dem Ortsbeirat darüber Bericht zu erstatten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. Januar 2026Sie sind hierOFOF 1366/2Mögliche Verkäufe von VBL-Immobilien auch im WestendOrtsbeiratsantrag · SPD
- 19. Januar 2026OMOM 8029Mögliche Verkäufe von VBL-Immobilien auch im WestendDirektanregung
- 23. März 2026Antwort des Magistrats · nach 9 WochenSTST 541Mögliche Verkäufe von VBL-Immobilien auch im WestendStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke und BFF gegen 3 CDU und FDP (= Ablehnung); 1 CDU (= Enthaltung)