1) Vergabe von Planung und Neubau der Hauptkampfbahn auf dem Gelände des Frankfurter Waldstadions 2) Verkehrskonzept Waldstadion/Niederrad Bericht des…
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1) Vergabe von Planung und Neubau der Hauptkampfbahn auf dem Gelände des Frankfurter Waldstadions 2) Verkehrskonzept Waldstadion/Niederrad Bericht des Magistrats vom 10.08.2001, B 645
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die Sperrung der alten Flughafenstraße ist ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrsberuhigung Niederrads bei Veranstaltungen. Die Sperrung der alten Flughafenstraße erleichtert und ermöglicht erst eine effiziente Absperrung Niederrads bei Veranstaltungen im Waldstadion, einhergehend mit einer gezielten Vorbeileitung der Verkehrsströme an den Wohngebieten. Die Sperrung der alten Flughafenstraße bei Veranstaltungen trägt erheblich zur Lärmentlastung des Niederräder Südens bei. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund eines Magistratsberichtes von Bedeutung, der aufzeigt, dass Niederrad einer der am stärksten von Lärm belastetsten Stadtteile Frankfurts ist. Die Sperrung der Flughafenstraße wurde seitens der zuständigen Dezernentin stets und ohne wenn und aber den Niederrädern verbindlich zugesagt. Zeugen hierfür sind alle auf verschieden Ortsbeiratssitzungen seinerzeit anwesenden Bürger, die Mitglieder des letzten Ortsbeirates sowie die seinerzeit anwesenden Pressevertreter. Eine nicht ebenengleiche Kreuzung des KfZ-Verkehrs mit dem Bahn-Verkehr trägt erheblich zur Sicherheit auch beim täglichen Verkehr bei. Bundesweit ist die Bahn-AG sowieso bemüht diese Gefahrenstellen durch Brücken oder Unterführungen zu beseitigen. Gerade an einer derart viel befahrenen Bahntrasse ist dies vordringlich. Wie aus Presseberichten zu entnehmen ist, wird dieser beschrankte Bahnübergang aufgrund einer noch höheren zukünftigen Zugfrequenz 45 Minuten von jeder Stunde geschlossen sein. Dies erscheint auch unabhängig von Veranstaltungen als unzumutbar. Das Argument, dass die Umsetzung einer Brücke über die Bahntrasse bis 2005 nicht realisierbar ist, erscheint dem Ortsbeirat als vorgeschoben. Schließlich muß bis dahin auch der viel aufwendigere Fly-over realisiert werden und hier sieht der Magistrat keine Schwierigkeit. Planungs- und Genehmigungsrückstände liegen alleine in der Verantwortung des Magistrats. Will sich dieser nicht vorsätzliche Verzögerung vorwerfen lassen, muss er eben Versäumnisse in der Vergangenheit beschleunigt nacharbeiten. Jedenfalls darf ein Versagen im Zeitmanagement des Magistrats nicht zu lasten der Bürger gehen. Der Vorschlag 2 wird als unzumutbar für die Bürger abgelehnt, zumal er gegen alle den Bürgern und dem Ortsbeirat vom Magistrat oft und wiederholt abgegebenen Versprechen verstößt. Will der Magistrat nicht als Lügner dastehen, der nicht zu seinen Versprechen steht, darf er die Vorschläge 2 (und 1) erst gar nicht näher ins Kalkül ziehen. Ein für den Individualverkehr leicht einprägsames Verkehrsleitsystem mit Symbolen, Klappschildern und ggf. elektronischen Schilderbrücken ist zur Entlastung der Bürger der betroffenen Stadtteile unverzichtbar. Ziel muß es hierbei sein, frühzeitig die Verkehrsströme in Richtung Waldstadion aus Richtung Stadtmitte oder Sachsenhausen auf der Kennedyallee und dem Mainufer zu bündeln und an den Wohngebieten vorbei zu leiten. Die Trennung der Fanströme kann insbesondere mit diesem Vorschlag sinnvoll erfolgen. Es stehen zum einen die Bereiche Tiefgarage zusammen erschlossen mit dem Gleisdreieck und Bürostadt Niederrad zur Verfügung sowie auf der anderen Seite entweder der Waldparkplatz oder der Parkplatz Isenburger Schneise. Insbesondere vor dem Hintergrund der noch in Planung befindlichen Eishalle mit 16.000 Besuchern ist eine effektive Abschottung Niederrads vor Parkplatzsuchverkehr dringend geboten. Diese ist einfach und effizient nur durch eine Totalsperrung der alten Flughafenstraße zu erreichen, so dass sämtliche Individualverkehrsströme vollständig und weiträumig an den Wohngebieten vorbeigeleitet werden. Antragstellende Fraktion: CDU SPD BFF Vertraulichkeit: Nein Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 10.08.2001, B 645 Zuständige Ortsbeiräte: 5 Beratungsergebnisse: 5. Sitzung des OBR 5 am 26.10.2001, TO I, TOP 15 Beschluss: Anregung OA 374 2001 Anregung OA 375 2001
- Die Vorlage B 645 dient unter Hinweis auf die Anregungen OA 374 und OA 375 zur Kenntnis.
- Die Vorlage OF 130/5 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.
- Die Vorlage OF 131/5 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: zu
- Einstimmige Annahme zu
- CDU, SPD, GRÜNE und BFF gegen FDP (= Ablehnung) zu
- CDU, SPD, GRÜNE und BFF gegen FDP (= Ablehnung)
Inhalt
Antrag vom 14.10.2001, OF 130/5
Betreff:
1) Vergabe von Planung und Neubau der Hauptkampfbahn auf dem Gelände des Frankfurter Waldstadions 2) Verkehrskonzept Waldstadion/Niederrad Bericht des Magistrats vom 10.08.2001, B 645
Der Ortsbeirat bittet die Stadtverordnetenversammlung, den Magistrat aufzufordern, keinesfalls die im Magistratsbericht 645 favorisierte Variante 2 umzusetzen. Statt dessen soll die Variante 3 umgesetzt werden. Darüber hinaus fordert der Ortsbeirat ein klares Individualverkehrsleitsystem, insbesondere aus Richtung Stadtmitte und Sachsenhausen, mit dem Ziel, die Besucherströme auf der Kennedyallee und der Mainuferstraße zu bündeln und an den Wohngebieten Sachsenhausens und Niederrads vorbei zu führen. Schleichwege sind konsequent zu unterbinden und nur für Anwohner mit entsprechendem Ausweis freizugeben. Die gegnerischen Fanströme sind bereits im Vorfeld gezielt zwischen den Parkplätzen Gleisdreieck/Tiefgarage sowie Mörfelder Landstraße, Lyoner Straße und Isenburger Schneise zu trennen und zu den einzelnen Parkplätzen zu leiten.
Begründung:
Die Sperrung der alten Flughafenstraße ist ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrsberuhigung Niederrads bei Veranstaltungen.
Die Sperrung der alten Flughafenstraße erleichtert und ermöglicht erst eine effiziente Absperrung Niederrads bei Veranstaltungen im Waldstadion, einhergehend mit einer gezielten Vorbeileitung der Verkehrsströme an den Wohngebieten.
Die Sperrung der alten Flughafenstraße bei Veranstaltungen trägt erheblich zur Lärmentlastung des Niederräder Südens bei. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund eines Magistratsberichtes von Bedeutung, der aufzeigt, dass Niederrad einer der am stärksten von Lärm belastetsten Stadtteile Frankfurts ist.
Die Sperrung der Flughafenstraße wurde seitens der zuständigen Dezernentin stets und ohne wenn und aber den Niederrädern verbindlich zugesagt. Zeugen hierfür sind alle auf verschieden Ortsbeiratssitzungen seinerzeit anwesenden Bürger, die Mitglieder des letzten Ortsbeirates sowie die seinerzeit anwesenden Pressevertreter.
Eine nicht ebenengleiche Kreuzung des KfZ-Verkehrs mit dem Bahn-Verkehr trägt erheblich zur Sicherheit auch beim täglichen Verkehr bei. Bundesweit ist die Bahn-AG sowieso bemüht diese Gefahrenstellen durch Brücken oder Unterführungen zu beseitigen. Gerade an einer derart viel befahrenen Bahntrasse ist dies vordringlich. Wie aus Presseberichten zu entnehmen ist, wird dieser beschrankte Bahnübergang aufgrund einer noch höheren zukünftigen Zugfrequenz 45 Minuten von jeder Stunde geschlossen sein. Dies erscheint auch unabhängig von Veranstaltungen als unzumutbar.
Das Argument, dass die Umsetzung einer Brücke über die Bahntrasse bis 2005 nicht realisierbar ist, erscheint dem Ortsbeirat als vorgeschoben. Schließlich muß bis dahin auch der viel aufwendigere Fly-over realisiert werden und hier sieht der Magistrat keine Schwierigkeit. Planungs- und Genehmigungsrückstände liegen alleine in der Verantwortung des Magistrats. Will sich dieser nicht vorsätzliche Verzögerung vorwerfen lassen, muss er eben Versäumnisse in der Vergangenheit beschleunigt nacharbeiten. Jedenfalls darf ein Versagen im Zeitmanagement des Magistrats nicht zu lasten der Bürger gehen.
Der Vorschlag 2 wird als unzumutbar für die Bürger abgelehnt, zumal er gegen alle den Bürgern und dem Ortsbeirat vom Magistrat oft und wiederholt abgegebenen Versprechen verstößt. Will der Magistrat nicht als Lügner dastehen, der nicht zu seinen Versprechen steht, darf er die Vorschläge 2 (und 1) erst gar nicht näher ins Kalkül ziehen.
Ein für den Individualverkehr leicht einprägsames Verkehrsleitsystem mit Symbolen, Klappschildern und ggf. elektronischen Schilderbrücken ist zur Entlastung der Bürger der betroffenen Stadtteile unverzichtbar. Ziel muß es hierbei sein, frühzeitig die Verkehrsströme in Richtung Waldstadion aus Richtung Stadtmitte oder Sachsenhausen auf der Kennedyallee und dem Mainufer zu bündeln und an den Wohngebieten vorbei zu leiten.
Die Trennung der Fanströme kann insbesondere mit diesem Vorschlag sinnvoll erfolgen. Es stehen zum einen die Bereiche Tiefgarage zusammen erschlossen mit dem Gleisdreieck und Bürostadt Niederrad zur Verfügung sowie auf der anderen Seite entweder der Waldparkplatz oder der Parkplatz Isenburger Schneise.
Insbesondere vor dem Hintergrund der noch in Planung befindlichen Eishalle mit 16.000 Besuchern ist eine effektive Abschottung Niederrads vor Parkplatzsuchverkehr dringend geboten. Diese ist einfach und effizient nur durch eine Totalsperrung der alten Flughafenstraße zu erreichen, so dass sämtliche Individualverkehrsströme vollständig und weiträumig an den Wohngebieten vorbeigeleitet werden.
Antragstellende Fraktion: CDU SPD BFFHauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 10.08.2001, B 645 Zuständige Ortsbeiräte: 5
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 10. August 2001BB 6451) Vergabe von Planung und Neubau der Hauptkampfbahn auf dem Gelände des Frankfurter Waldstadions 2) Verkehrskonzept Waldstadion/NiederradMagistratsbericht
- 14. Oktober 2001Sie sind hierOFOF 130/51) Vergabe von Planung und Neubau der Hauptkampfbahn auf dem Gelände des Frankfurter Waldstadions 2) Verkehrskonzept Waldstadion/Niederrad Bericht des Magistrats vom 10.08.2001, B 645Ortsbeiratsantrag · CDU, SPD, BFF
- 26. Oktober 2001OAOA 3741) Vergabe von Planung und Neubau der Hauptkampfbahn auf dem Gelände des Frankfurter Waldstadions 2) Verkehrskonzept Waldstadion/Niederrad Bericht des Magistrats vom 10.08.2001, B 645Anregung
- 11. Januar 2002STST 861.1 Vergabe von Planung und Neubau der Hauptkampfbahn auf dem Gelände des Frankfurter Waldstadions 1.2 Verkehrskonzept Waldstadion / NiederradStellungnahme
- 5. Juli 2002Antwort des Magistrats · nach 47 WochenSTST 11681) Vergabe von Planung und Neubau der Hauptkampfbahn auf dem Gelände des Frankfurter Wald- stadions 2) Verkehrskonzept Waldstadion/NiederradStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. CDU, SPD, GRÜNE und BFF gegen FDP (= Ablehnung) zu 3. CDU, SPD, GRÜNE und BFF gegen FDP (= Ablehnung)