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Frankfurter Westen: Bauen mit Hanf

Vorlagentyp: OFGRÜNE
23 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

Zusammenfassung

Der Ortsbeirat 6 schlägt vor, die Nutzung von Hanfziegeln als Baustoff im Frankfurter Westen zu prüfen und gegebenenfalls zu fördern. Die Vorteile von Hanfziegeln könnten zur Lösung verschiedener Probleme beitragen und die Umwelt schonen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Antrag

Die Symbiose einer der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit (Hanf) mit einem der ältesten und bewährtesten Baumaterials (Naturkalk) soll den Baustoff der Zukunft ergeben. Die beiden Materialien werden in einem Kaltluftverfahren zu einem Ziegel gepresst. Die Hanfpflanze wächst ca. 50-mal schneller als Holz, auf einem Hektar Hanffeld wächst in nur 5 Monaten Biomasse für ein kleines Einfamilienhaus. Die Verbindung der losen Hanfschäben mit Naturkalk und Mineralien lässt das Material hart werden wie Stein und beständig gegenüber äußeren Einflüssen, womit das Bauwerk für viele Generationen Stand hält. Dies schont die Umwelt und erspart Geld. Die hervorragenden thermischen Eigenschaften machen zusätzliche Dämmung wie Polystyrol überflüssig. Hanf-Kalk hat bezüglich Luftreinigung und Feuchtigkeitsregulation ähnliche Eigenschaften wie Lehm, sorgt dadurch für ein gesundes Wohnklima und für reine Luft. Der Zyklus bindet mehr CO2 als es abgibt und entlastet damit aktiv die Umwelt. So wird es jedenfalls von Verfechtern des Verfahrens versprochen. Der Ortsbeirat 6 fragt hierzu den Magistrat:

  1. Wie beurteilt der Magistrat die vorgenannten Möglichkeiten der Nutzung von Hanfziegeln als Baustoff?
  2. Sind dem Magistrat Gebäude bekannt, die aus Hanfziegeln gebaut wurden?
  3. Hält es der Magistrat für möglich und sinnvoll, im Frankfurter Westen einen Versuch mit einem aus Hanfziegeln gebauten Gebäude zu machen (zum Beispiel durch die KEG?)
  4. Wäre es sinnvoll, den Einsatz von Hanfziegeln durch private Bauträger durch das Angebot einer Förderung versuchsweise zu initiieren?
  5. Gibt es bereits einen Markt für Hanffasern, der es ermöglichen würde, im Frankfurter Westen einige Felder auf Hanfanbau umzustellen?

Begründung

Die geschilderten Vorteile von Hanfziegeln könnten genau die richtigen Lösungsansätze für eine ganze Reihe von Problemen sein. Man sollte dem Verfahren deswegen eine Chance geben und es fördern, auch wenn es jetzt vielleicht noch nicht wirtschaftlich sein sollte. Hanf auf den Feldern würde die Fruchtfolge bereichern und wäre sicher ein Beitrag zur Biodiversität. Im Bioanbau hat sich Hanf als sehr anspruchslos erwiesen und kommt gut ohne Pestizide aus.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 1. März 2020Sie sind hier
    OFOF 1280/6Frankfurter Westen: Bauen mit Hanf
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 12. Mai 2020VV 1608Frankfurter Westen: Bauen mit HanfAnfrage
  3. 10. August 2020Antwort des Magistrats · nach 23 WochenSTST 1410Frankfurter Westen: Bauen mit HanfStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 6
Sitzung 39 · 12.05.2020
TO I, TOP 40
Angenommen
Auskunftsersuchen V 1608 2020 Die Vorlage OF 1280/6 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
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