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Strafgebühr für sogenanntes Wildpinkeln aussetzen

Vorlagentyp: OFFDP
1 Sitzung
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
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Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Aussetzung der erhöhten Strafgebühr für Wildpinkeln, bis adäquate Toiletteninfrastruktur in den Parks und stark frequentierten Plätzen im Nordend geschaffen wird. Dies soll die Sauberkeit und Lebensqualität im öffentlichen Raum verbessern und berücksichtigt die fehlende Infrastruktur als Hauptgrund für das Wildpinkeln.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Matthias-Beltz-Platz — 7 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 19.10.2026.

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Neues zu Matthias-Beltz-Platz per E-Mail

Antrag

Erledigt gemäß § 21 GOS (Ablauf der XII. Wahlperiode)

BT:

Strafgebühr für sogenanntes Wildpinkeln aussetzen

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, das zum

  1. Oktober stark erhöhte Bußgeld für sogenanntes "Wildpinkeln" auszusetzen, bis alle Parks im Nordend sowie stark frequentierte Plätze mit ganzjährig zugänglichen, funktionsfähigen Toiletten ausgestattet sind.

Begründung

Zum

  1. Oktober wurde die Strafe für Wildpinkeln von 70 Euro auf 300 Euro erhöht. Ziel ist eine Verbesserung der Sauberkeit im öffentlichen Raum. Sauberkeit und Ordnung sind zentrale Voraussetzungen für Lebensqualität und Sicherheit im Nordend. Wildpinkeln stellt insbesondere an stark frequentierten Orten ein reales Problem dar und darf nicht folgenlos bleiben. Ordnungspolitik setzt jedoch funktionierende Rahmenbedingungen voraus. Eine drastische Erhöhung des Bußgeldes ersetzt keine fehlende Infrastruktur. Ein dringendes körperliches Bedürfnis verschwindet nicht durch höhere Strafen. Ohne erreichbare, ganzjährig zugängliche Toiletten fehlt eine zumutbare Alternative. Seit Jahren bestehen im Nordend Defizite bei öffentlichen Toiletten. Teilweise sind Anlagen nur saisonal oder eingeschränkt geöffnet, etwa im Günthersburgpark oder am Matthias-Beltz-Platz. Ein Bußgeld in der jetzigen Höhe ist erst dann verhältnismäßig und wirksam, wenn die notwendige Infrastruktur flächendeckend vorhanden ist. Die Stadt muss die Voraussetzungen schaffen, bevor sie Sanktionen verschärft. Bis dahin ist das erhöhte Bußgeld auszusetzen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet

Der Weg dieser Vorlage

Am 12. Februar 2026 brachte FDP im Ortsbeirat 3 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 3
Sitzung 45 · 26.02.2026
TO I, TOP 16
Beraten
Die Vorlage OF 1007/3 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung